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Wir wollen den Fans richtig was bieten

Datum: 01.07.2014Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Wir wollen den Fans richtig was bieten

Beim Aufeinandertreffen des SV Seligenporten und der SpVgg Greuther Fürth setzen beide Trainer auf Offensivfußball.

Die Vorbereitung verlangt dem SV Seligenporten derzeit alles ab. Drei Tage nach dem 2:3 (0:1) gegen den Bayernligisten SSV Jahn Regensburg II (Tore für den SVS: Hobsch und Rosinger), ist am kommenden Samstag (11 Uhr) der SV Memmelsdorf (Bayernliga) zu Gast. Obwohl am Sonntag ab 12 Uhr der Erdinger-Cup in Veitsbronn auf den Plan steht, fiebert der gesamte Klub  schon dem 1. Juli entgegen. Denn an diesem Dienstag gibt sich um 18.30 Uhr kein Geringerer als das Zweitliga-Spitzenteam der SpVgg Greuther Fürth die Ehre. 
Wohl sämtliche Fußballfreunde dieser Republik erinnern sich noch gut daran, als das eigentlich Glück verheißende Kleeblatt im Wappen den Fürthern so rein gar nicht nutzte und die SpVgg in der Relegation zur Bundesliga gegen den Hamburger Sportverein unter dramatischen, ja sogar schier herzzerreisenden Umständen den Kürzeren zog. Diesen denkwürdigen Eintrag in die landesweiten Fußballchroniken hat Trainer Frank Kramer gut verarbeitet: „In der Pause ist das Kribbeln wieder gekommen. Ich habe wieder richtig Lust auf Fußball.“ Was die Ziele in der kommenden Saison angeht, hält sich der 42-jährige noch bedeckt: „Wir müssen erst einmal die Gesamtsituation abwarten. Klar ist aber, dass die Liga mit den Absteigern aus Nürnberg und Braunschweig stärker geworden ist. Was uns angeht, wollen wir uns weiterentwickeln, verbesser und wieder versuchen, eine gute Saison zu spielen.“ Freilich weiß der Coach, dass die Konkurrenz seine Fürther ganz oben auf den Zettel stehen hat: „Wir werden eine Truppe sein, die von allen gejagt wird“. Um dabei nicht  in die Rolle des chancenlosen Hasen abzugeben, ist eine gute Vorbereitung unbedingt Voraussetzung. Deshalb hat Kramer den Begriff „Freundschaftsspiel“ aus seinem Wortschatz verbannt: „Es geht um die Plätze in der Mannschaft. Der SV Seligenporten spielt eine gute Rolle in der Regionalliga und wird uns bestimmt fordern. Wir wollen  gewinnen und dabei möglichst gut aussehen.“ Diese deutliche Ansage des Gegners bringt SVS-Coach Florian Schlicker nicht aus dem Konzept. Fordert er doch von seinen Mannen, dass sie ihr Spiel durchziehen und sich nicht auf die Defensivarbeit beschränken. Freude kommt aber auch bei ihm auf: „Das ist ein schöner Test und eine tolle Sache für uns.“ Mit „uns“ zieht Schlicker sich ausdrücklich selbst mit ein: „Ich habe mit Frank Kramer lange gemeinsam bei den Amateuren des 1. FCN und Greuther Fürth gespielt. Zudem war er in Fürth auch mein Trainer.“ Als wäre dies nicht schon Grunde genug, seinem ehemaligen Mentor vor eine richtig heikle Aufgabe zu stellen, denkt „Schlicko“ auch noch an die Außenwirkung: „Wir wollen den Fans richtig was bieten.“
Sind sich beide Übungsleiter, die ihren Lehrgang jeweils mit der Bestnote abschossen, darin einig, am Dienstag ein echtes Schmankerl kreieren zu wollen, unterscheiden sich die Ansichten bezüglich des kommenden Weltmeisters erheblich voneinander. Während Kramer Brasilien als „heißen Kandidaten“ bezeichnet, hat sein Gegenpart „Frankreich auf der Rechnung.“ Dem DFB-Team gilt zwar beider Hoffnung, der rechte Glaube auf den großen Wurf aber mag sich nicht einstellen.
                                       
Am Rande notiert:

Fast schon Routine:
Mit der SpVgg Greuther Fürth stellt sich mittlerweile des sechste Profiteam im Kloster vor. Es war dies: Arminia Bielefeld (DFB-Pokal), Eintracht Frankfurt, der FC Ingolstadt 04 sowie der 1.FC Nürnberg und der FC Bayern München. Der Rekordmeister kickte gar schon zweimal beim Dorfklub.

Was Besonderes:
Für die letzten beiden der oben genannten Teams war die Partie beim SVS der Auftakt zu einer außergewöhnlichen Spielzeit. So kickte der FCB zu Beginn der Saison 2012/13 gegen die Klosterer und heimste am Ende das schon jetzt historische Triple ein. Ganz anders dagegen der 1.FCN. Absolvierte der „Ruhmreiche“ doch nach seinem Gastauftritt ein desaströses Jahr, an dessen Ende der Abstieg stand.
 

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