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Wir lassen uns nicht herunterziehen

Datum: 22.08.2014Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Wir lassen uns nicht herunterziehen

Trotz des jüngsten Aus im Pokal und der anhaltenden sportlichen Misere, blickt Trainer Florian Schlicker dem Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth (Freitag, 19 Uhr) optimistisch entgegen.

Es gibt für diejenigen, die es mit den Klosterern halten, derzeit bestimmt eine Unzahl angenehmere Dinge, als die Tabelle der Regionalliga Bayern zu studieren. Denn um den SVS zu suchen, muss der Blick bis ganz nach unten gehen, ehe man auf den 18. und damit letzten Platz fündig wird. Darüber hinaus  könnte der Betrachter angesichts der Bilanz von nur zwei Zählern und 2:11 Toren durchaus glauben, dass hier ein Team einen aussichtslosen Kampf ums Überleben führt. Dem ist aber bei weitem nicht so. Denn von der mit 0:3 verlorenen Auftaktpartie gegen den TSV 1860 München II einmal abgesehen, agierte die Elf von Trainer Florian Schlicker in allen anderen Partien nicht nur meist auf Augenhöhe, sondern war über weite Strecken sogar das bessere Team. Fakt ist aber auch, dass nun einmal das Tabellenbild die ultimative Richtschnur darstellt und dort für den SVS schon eine Lücke schon vier Zählern zum ersten Nichtabstiegsplatz klafft. Trotz dieser, der bislang schwierigsten Zeit in seiner noch jungen Trainerkarriere, sprüht Florian Schlicker schier vor Tatendrang: „Ich liebe dieses Spiel und habe im Fußball schon viel erlebt. Deshalb lassen wir uns im Trainerteam nicht herunterzeihen und stellen uns voll dieser Herausforderung.“ So auch im am heutigen Freitag anstehenden Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth II . „Wir werden uns was einfallen lassen. Fürth ist hinten recht anfällig, dies müssen wir durch schnelle Konter ausnutzen“, benennt er sein Erfolgsrezept. Damit es gegen die mit sieben Zählern aus sechs Partien nicht eben grandios gestarteten Fürther endlich mit dem ersten Saisonsieg klappt, ist aber ein anderes Auftreten als bei der 0:1-Pokalpleite bei der SpVgg Weiden vonnöten. „Dort haben wir die erste Halbzeit total verpennt und den Kampf überhaupt nicht angenommen“, ärgert sich Schlicker noch immer. Erfreut war er dann allerdings über die Reaktion  nach der Pause, als „die Mannschaft gezeigt hat dass sie lebt und  alles versucht hat, um die Niederlage noch abzuwenden.“  Ein weiterer positiver Aspekt war der, dass die beiden Neuzugänge Raffael Grigorian und Patrik Nagy weitere Spielpraxis sammeln durften. Während der aus der A-Jungend von Eintracht Frankfurt stammende Grigorian sich noch an die höheren Anforderungen gewöhnen muss, liegt beim mit reichlich Profi-Erfahrung in der ersten ungarischen Liga gesegneten Nagy die Messlatte wesentlich höher. Trotzdem aber gesteht Schlicker auch ihm eine gewisse Eingewöhnungsphase zu: „Patrik hat derzeit mit Wohnungswechsel und anderem Papierkram viel um die Ohren. Zudem muss er seine Rolle im Team erst noch finden.“ Diese ohnehin nicht leichte Aufgabe  wird aufgrund der anhaltenden Sturmmisere noch komplizierter. „Patrick ist eigentlich für die Zehner-Position prädestiniert, „so der Coach“, „doch wir haben vorne ein Vakuum, deshalb muss er auf der für ihn zweitbesten Position spielen.“  

Am Rande notiert:
Wiedersehen: Florian Bauer und Julian Schäf dürfen sich am Freitag auf viele bekannte Gesichter freuen. Spielten beide doch vor ihrem Engagement im Kloster bei der SpVgg Greuther Fürth II.
Wieder da: Nach seiner  Roten Karte in  Illertissen und der nun abgelaufenen Sperre von drei Spielen, steht „Sechser“ Patrick Worst gegen Fürth vor seinem Regionalliga-Comeback.
 

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