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Wer Angst hat - der verliert

Datum: 14.05.2016Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Wer Angst hat - der verliert

Bayernliga - Für Trainer Florian Schlicker zählt beim Gipfeltreffen beim VfB Eichstätt nur ein Sieg.


Zwei Spieltage vor dem Saisonende hat sich das Aufstiegsrennen in der Bayernliga Nord dramatisch zugespitzt. So liegt zwischen den ersten fünf Teams gerade einmal eine Differenz von vier Zählern. Mittendrin in diesem Pulk der Hoffnungsvollen befindet sich auch der SV Seligenporten. Obwohl „nur“ auf Platz zwei notiert, sind die Klosterer derzeit sogar der erste Anwärter auf die direkte Versetzung in die Regionalliga. Der Grund dafür ist, dass der Tabellenführer VfB Eichstätt, an diesem Samstag (14 Uhr) Gastgeber des SVS, aus wirtschaftlichen Gründen keine Ambitionen nach oben hegt. Dabei es umso verwunderlicher, das sich die Oberbayern überhaupt mit der Aufstiegsfrage auseinandersetzen mussten. Drei Jahre in der Bayernliga-Süd beheimatet, wurde der VfB zu Beginn dieser Spielzeit in die Nordstaffel umgruppiert. Dort verblüfften die im Vorjahr noch tief im Kampf um den Klassenerhalt verstrickten Eichstätter sämtliche Experten und entwickelten sich zur absoluten Spitzenkraft. Maßgeblich beteiligt an diesem Höhenflug der „Südländer“ im Norden sind mit Stürmer Florian Grau und dem derzeit verletzten Mittelfeldtechniker Fabian Schäll zwei ehemalige Kloster-Kicker. Insbesondere vor eigenem Publikum brillierte der VfB mit schöner Regelmäßigkeit und stellt nicht von ungefähr die beste Heimmannschaft der Liga. Trotz dieser eindrucksvollen Referenzen ist die Marschroute für SVS-Trainer Florian Schlicker ganz klar: Wenn wir aufsteigen wollen, brauchen wir noch zwei Siege.“ Dies umso mehr, als sogar ein eigentlich achtbares Remis bei den Eichstättern wohl zu wenig wäre. Denn angesichts der Tatsache, dass die Konkurrenz vom TSV Großbardorf mit dem Heimspiel gegen die DJK Bamberg, sowie der SpVgg Weiden (in Eltersdorf) und Bayern Hof (bei Jahn Regensburg II) mit einiger Wahrscheinlichkeit jeweils vor einem siegreichen Nachmittag stehen dürfte, würde der SVS dann das Saisonfinale von einem wenig aussichtsreichen fünften Platz angehen müssen. Mit derlei Rechenexempeln ist Schlicker zwar vertraut, groß darauf einlassen will er sich freilich nicht: „Wir haben das ganze Jahr auf den Aufstieg hingearbeitet und dieses Ziel wollen wir jetzt, so kurz vor dem Ende nicht mehr aus den Augen verlieren.“ An der hierfür dringend erforderlichen mentalen Bereitschaft soll es jedenfalls nicht mangeln. „In dieser Phase der Saison“, so Schlicker, „ist vieles Kopfsache. Wir sprechen viel mit den Spielern. Wichtig ist, dass wir unsere Nerven im Griff behalten und geduldig bleiben. Wer Angst hat, der verliert.“ Scheint die „Software“ für das Gipfeltreffen also bestens präpariert, gibt sich der Coach auch was die „Hardware“ also das eigentliche Geschehen auf dem Rasen angeht, sehr zuversichtlich: „Eichstätt ist ein einfacheres Spiel für uns. Anders als die meisten unserer Gegner, stellen sie sich nicht hinten rein, sondern spielen mutig nach vorne.“ Mut machen dürfte den Klosterern auch die Erinnerung an das 0:0 im Hinspiel, wo man den aktuellen Rivalen über weite Strecken beherrschte und lediglich am erfolgreichen Torschuss scheiterte.
 

Am Rande notiert

Sollte der SVS in die Relegation müssen, dann würde er sein erstes Spiel am Dienstag, den 24. Mai vor eigenem Publikum austragen. Das Rückspiel bei einem der beiden Releganten aus der Regionalliga würde am Freitag, den 27. Mai stattfinden.

Die in §23 der Spielordnung festgelegte Regel, dass bei Punktgleichheit von drei oder mehreren Mannschaften eine Sondertabelle zur Ermittlung der Platzierung herangezogen wird, findet auch dann Anwendung, wenn sich der nicht aufstiegsberechtigte VfB Eichstätt unter diesen Teams befinden sollte.

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