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Weite Reise mit geringen Erfolgsaussichten

Datum: 17.05.2014Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Weite Reise mit geringen Erfolgsaussichten

Die Klosterer sind beim Bayerischen Amateurmeister FV Illertissen klarer Außenseiter.

Die Fahrt zum letzten Auswärtsspiel der Saison nach Illertissen am heutigen Samstag (14 Uhr), wird für den SV Seligenporten nicht nur eine recht weite Reise, sondern obendrein auch eine mit relativ geringen Erfolgsaussichten. Denn der geographisch auf halben Weg zwischen Ulm und Memmingen recht weit unten beheimatete Klub, steht  mit dem erneuten Gewinn der Bayerischen Amateurmeisterschaft sportlich ganz oben. Insbesondere vor eigenem Publikum ist der FVI eine wahre Macht. So wurde in den jüngsten sieben Heimspielen nur ein einziges Gegentor zugelassen, den jeweiligen Gästen in diesem Zeitraum aber mit satten 19 eigenen Treffern kräftig eingeschenkt. Das die heutige Partie auf dem Sportgelände im Stadtteil Au stattfindet, weil im heimischen Vönlin-Stadion ein neuer Rasen verlegt wird, sollte der Gier der Illertisser, ihr Publikum mit purer Lust am Fußball zu unterhalten, keinen Abbruch tun. Vielmehr könnte sich der Umstand, dass die bayerischen Schwaben diese Tugend am vergangenen Wochenende bei der höchst Überraschenden 2:3-Pleite beim bereits abgestiegenen TSV Rain am Lech, arg vermissen ließen, für die Klosterer als nachteilig erweisen. „Illertissen wird nach dieser Blamage sicherlich auf Wiedergutmachung aus sein“, erwartet Co-Trainer-Serdal Gündogan zwar eine hartes Stück Arbeit, sieht darin aber auch eine echte Herausforderung: „Ein solcher Gegner ist für unser junges Team eine tolle Gelegenheit, um einen weiteren Schritt in der Entwicklung zu machen.“
Allerdings muss dieser in Abwesenheit des gelb-gesperrten Rico Röder vollzogen werden. Für ihn könnte  Marco Wiedmann auflaufen. Diese Variante macht auch insoweit Sinn, als eher defensiv ausgerichtete Kloster-Kicker ein wirksames Gegengewicht zur eminenten Angriffswucht des Illertisser Mittelfeldes bilden würde. Ob auch Innenverteidiger Hannes Schäfke nach abgebrummter Rotsperre wieder in den Genuss eines Regionalligaeinsatzes kommt, will Gündogan nicht festlegen. Hat sich doch Timo Scherer zuletzt überzeugt und sich als eine absolut gleichwertige Alternative aufgedrängt.                             

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