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Sieht Andreas Wolf die SVS-Stürmer treffen?

Datum: 19.09.2014Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Sieht Andreas Wolf die SVS-Stürmer treffen?

Nach zuletzt zwei Niederlagen und dem Abrutschen auf Platz 17, muss der SV Seligenporten gegen den 1. FC Nürnberg II und seinen prominenten Co-Trainer punkten.

Es kommt nicht allzu oft vor, dass die bekannteste Person einer Mannschaft auf der Position des Co-Trainers zu finden ist. Beim 1. FC Nürnberg II, an diesem Freitag (18.30 Uhr) im Kloster zu Gast, ist dies der Fall. Ist doch seit kurzem kein geringerer als Fan-Ikone Andreas Wolf der Assistent von Trainer Roger Prinzen. Der 32-jährige spielte insgesamt 14 Jahre für den 1. FCN und absolvierte 190 Bundesliga, sowie 38 Zweiligaspiele und stand außerdem im Team, welches sich 2007 den DFB-Pokal schnappte. Die Tatsache, dass Wolf als knallharter Abwehrspieler bekannt und noch mehr gefürchtet war, könnte den Club-Amateuren besonders zu Gute kommen. Liegt doch der Schwachpunkt der Clubberer, die mit acht Punkten und nur einem Saisonsieg direkt über dem SV Seligenporten platziert sind, eindeutig in der arg durchlässigen Defensive. So blieb der Unterbau des Zweitligisten erst in einer Partie ohne Gegentreffer und kassierte schon deren 20.
Trotzdem aber muss auch diese Abwehr erst einmal überwunden werden. Dies gilt umso mehr und vor allem für den SV Seligenporten, der mit lediglich sechs Einschüssen die harmloseste Offensive der Liga aufweist. Allerdings ist es nicht so, dass sich die Klosterer gar keine Chancen herausspielen würden. Das große Problem ist vielmehr der teils schlampige, ja sogar schon fast als fahrlässig zu bezeichnende Torabschluss. Einmal mehr zeigte sich dies am vergangenen Wochenende bei der 0:1-Niederlage beim SV Schalding-Heining. „Wir haben in der ersten Halbzeit hinten ganz gut agiert und so gut wie keine Torchancen zugelassen. Aber vorne waren wir nicht  entschlossen und gierig genug.  Bringen wir nur eine unserer drei  hochkarätigen Torchancen unter, geht  die Partie wohl ganz anders aus“,  ärgert sich SVS-Trainer Florian  Schlicker noch immer über die so  unnötige siebte Saisonniederlage. Dies  umso mehr, weil nicht nur der sich  andeutende Aufwärtstrend abrupt gestoppt wurde, sondern auch die Tabellensituation wieder eine ganz heikle geworden ist. Nach dem  3:3 des FC Eintracht Bamberg im Nachholspiel bei der SpVgg Greuther Fürth, ist der SVS mit Platz 17 wieder auf einen direkten Abstiegsrang gerutscht und ist nun praktisch zum Punkten verdammt. „Wir haben der Mannschaft ihre Fehler klar und deutlich aufgezeigt und in dieser Woche das Training verschärft“, lässt der Coach seinen Kickern den Ernst der Lage deutlich spüren. Bei allen Sorgen gibt es auch einen Lichtblick oder besser, sogar zwei. Drängen doch mit Christopher Schaab (Rippenbruch) und Florian Jakl (Bandscheibenvorfall) zwei lang verletzte und schmerzlich vermisste Akteure auf ihre Rückkehr. „Beide sind wieder voll im Training und machen alle Übungen mit“, freut sich Schlicker und macht seinen beiden Führungsspieler die Hoffnung, vielleicht an diesem Freitag „schon im Kader zu stehen.“                                                       

Am Rande notiert:

Von goldenen Toren und Strafstößen

Die 0:1-Niederlage des SVS in Schalding war in den 223 Spielen seit dem Bayernligaaufstieg die fünfte Pleite solcher Art und die zwanzigste Partie, in der nur ein Treffer fiel. Erstmalig aber kam ein solches Resultat durch einen Foulelfmeter zu Stande.

Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 44 Strafstöße gegen den SVS verhängt. Drei davon schossen die gegnerischen Stürmer daneben, fünfmal stoppte der jeweilige SVS-Keeper des Leders Flug. Die meisten (3) schnappte sich der aktuelle Keeper Dominik Brunnhübner. Den ersten bereits in seinem Premierenspiel am 23. Juli 2011 beim 3:0 gegen die SpVgg Bayern Hof.
 

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