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Schlicker trotzt den Umständen

Datum: 25.07.2015Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Schlicker trotzt den Umständen

Schwache Chancenverwertung, Termindruck, kleiner Kader – den SVS-Coach plagen derzeit etliche Probleme. An die Partie gegen den Würzburger FV an diesem Samstag (15 Uhr) aber geht er optimistisch heran.

Beinahe wäre dem Absteiger SV Seligenporten mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel der perfekte Start in die neue Bayernliga-Umgebung gelungen – aber eben nur beinahe.
Denn beim Spiel des SVS in Frohnlach am vergangenen Mittwoch brach  Schiedsrichter Peter Dotzel in der 62. Minute die Partie wegen starken Regens ab. Somit ging die 1:0-Führung der Klosterer durch einen von Rico Röder verwandelten Foulelfmeter buchstäblich den Bach herunter. „Natürlich ist diese Entscheidung für uns bitter. Aber der Abbruch ging aufgrund der Bedingungen schon in Ordnung“, sieht Trainer Florian Schlicker die Lage mittlerweile recht pragmatisch und konzentriert sich lieber auf Dinge, die er kraft seines Amtes auch tatsächlich ändern kann. Als erstes wäre hier der Umstand, dass sich sein Team, wie auch schon in der vorherigen Partie gegen den SC Eltersdorf, nur wenige echte Torgelegenheiten herausspielte. „Wir sind noch nicht dort, wo wir eigentlich hinwollen, insbesondere in der Offensive müssen wir noch kräftig zulegen“, legt der Coach den Finger in die Wunde. Die eigentlich so nötige Zeit, die Defizite auf- und abzuarbeiten bleibt ihm angesichts des dichtgedrängten Terminkalenders allerdings kaum. So sind im August ohnehin schon zwei „englische Wochen“ garantiert. Sollten die Klosterer in die zweite Hauptrunde des Totopokals vordringen und die Nachholpartie in Frohnlach noch dazu kommen, wären gar vier Doppelschichten zu absolvieren. Was Wunder, dass Schlicker auch auf die recht unkonventionelle Methode setzt, dass „wir uns halt irgendwie durchwursteln.“ Erschwerend kommt hinzu, dass der ohnehin kleine Kader durch Verletzungen noch zusätzlich ausgedünnt wurde. Neben den Langzeitverletzten Tim Allen und Alexander Braun haben zum Saisonstart auch noch Marco Christ und Felix Hintersteiner passen müssen. Dies führte in Frohnlach zu dem kuriosen Umstand, dass  Schlicker höchstselbst auf der Ersatzbank Platz nahm, um überhaupt drei Auswechselspieler aufbieten zu können. Immerhin aber wird diese Misere künftig mit der Verpflichtung von Srdan Gajic etwas gelindert. Der 23-jährige defensive Mittelfeldspieler kommt von Ligarivalen SSV Jahn Regensburg, wo er in den letzten beiden Jahren mit 58 von 68 möglichen Einsätzen als unumstrittener Stammspieler fungierte. Offen ist, ob Gaijic an diesem Samstag zuhause gegen den Würzburger FV schon zum Einsatz kommt. Der WFV ist seit fünf Jahren fester Bestandteil der Bayernliga. Nachdem die abgelaufene Spielzeit auf Rang elf abgeschlossen wurde, hat sich das Team um den seit Juli 2013 die Geschicke leitenden Trainer Christian Graf einen Platz in der oberen Tabellenhälfte zum Ziel gesetzt. Der Auftakt zur neuen Spielzeit ging allerdings mit einer 0:3-Pleite in Weiden und einem 0:2 gegen Alemania Haibach ziemlich daneben. „Würzburg steht schon ein bisschen mit dem Rücken zur Wand“, erwartet Schlicker denn auch einen hochmotivierten Gegner, sieht sein Team aber dennoch in der Lage den – nun auch offiziellen – zweiten Saisonerfolg einzufahren: „Wir spielen zu Hause und wollen gewinnen.“

Am Rande notiert:
Schwache Bilanz: Die Punktspiel-Bilanz des SVS gegen den WFV liest sich mit einem Sieg, zwei Remis, sowie drei Niederlagen bei 5:10 Toren nicht besonders freundlich. Das letzte Aufeinandertreffen in einem Ligaspiel ist mit dem 5. Mai 2012 schon einige Zeit her. Damals kassierten die Klosterer eine 0:2 Niederlage auf eigenem Rasen.
Großer Moment: Unvergessen ist das wohl brisanteste Duell beider Klubs im Sommer 2009, als der SVS im Zuge der Abstiegsrelegation den WFV mit 4:0 keine Chance ließ und damit die Voraussetzung schuf, um sich am Ende den Verbleib in der damals noch eingleisigen Bayernliga zu sichern
 

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