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Schlicker hofft auf den Lerneffekt

Datum: 29.10.2016Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Schlicker hofft auf den Lerneffekt

Die bei der Niederlage in Garching gewonnen Erkenntnisse sollen gegen den auswärtsstarken FC Memmingen in einen erfolgreichen Ausklang der Vorrunde münden.

Der FC Memmingen, an diesem Samstag (14 Uhr) zu Gast im Kloster, ist seit mittlerweile mehr als acht Jahren fester Bestandteil der jeweils höchsten Amateurklasse in deutschen Fußball. Zunächst in der Regionalliga Süd beheimatet, spielen die Allgäuer seit der Saison 2012/13 in der damals neugegründeten Regionalliga Bayern. Dort tummelte sich der FCM zumeist im Mittelfeld und erreichte 2013/14 mit Rang sieben seine beste Platzierung im Endklassement.
Nach einem massiven Umbruch im vergangenen Sommer und der damit einhergehenden Installierung eines neueren, offensiveren Spielsystems riefen die Verantwortlichen um Trainer Stefan Anderl als Ziel den Klassenerhalt aus. Die zumeist mit Spielern aus unteren Ligen neuformierte Mannschaft trotzte den Veränderungen erstaunlich gut und fand schnell in die Spur. Insbesondere mit dem von Bayernligisten FC Gundelfingen gekommenen Stefan Schimmer tätigte man einen echten Glückgriff, netzte der 22-jährige doch schon zwölfmal ein. Welches Potenzial in der Mannschaft steckt, machte diese beim furiosen 5:1-Kantersieg beim FC Ingolstadt II mehr als deutlich. Überhaupt scheint man sich auf fremden Plätzen außerordentlich wohl zu fühlen. So wurden dort immerhin zwölf der insgesamt 21 Punkte eingesammelt. Nach einer Serie von fünf Spielen ohne Niederlage unterlag der FCM am vergangenen Wochenende vor mehr als 1200 Zuschauern im schwäbischen Derby gegen den FV Illertissen mit 1:2, was diesen ohnehin unangenehmen Kontrahenten möglicherweise noch gefährlicher machen könnte.
Dessen ist sich auf SVS-Trainer Florian Schlicker nur zu bewusst und erwartet deshalb „ein ähnlich knappes Spiel, wie wir es zuletzt in Garching erlebt haben.“ Von der Spielweise allerdings dürfte sich das Geschehen etwas anders gestalten. Während Garching ein fast perfektes Umschaltspiel praktiziert, sieht Schlicker die Stärken des kommenden Rivalen im frühen Stören des jeweiligen Gegners und dem damit einhergehenden extremen Pressing. Zuversichtlich stimmt ihn allerdings, dass seine Mannschaft nach dem 0:1-Rückstand am vergangenen Wochenende nicht wie in der Frühphase der Saison auseinandergefallen ist, sondern mutig dagegen gehalten hat. Freilich weiß der Coach auch, dass dieser Lernprozess noch nicht abgeschlossen ist: „Wir dürfen gegen Memmingen nicht so verspielt agieren wie zuletzt, sondern müssen viel schneller zum Abschluss kommen.“ Arbeiteten Schlicker und sein Trainerkollege Serdal Gündogan die Defizite mit dem Team zuerst verbal auf, bildeten die die dabei gewonnenen Erkenntnisse dann auch den Schwerpunkt der vergangenen Trainingswoche. Wieder dabei war dort auch, der zuletzt erkrankte „Sechser“ Marcel Schelle. Obwohl „Schlicko“ dem für Schelle eingesetzten Christian Held „eine gute Leistung“ bescheinigte, dürfte der Rückkehr des neben Innenverteidiger Kevin Woleman wohl formstabilsten SVS-Akteurs nichts entgegenstehen. Dagegen darf sich Alexander Braun, der nach langer Vakanz zuletzt kurzerhand ins kalte Wasser geworfen wurde und ebenfalls ein dickes Lob vom „Chef“ einheimste, wohl weiter freischwimmen, ist doch Pascal Worst erneut beruflich verhindert. Außerdem steht hinter den Einsätzen der erkrankten Fabian Klose und Lino D’Adamo ein mehr oder weniger großes Fragezeichen.                 
                                

Der SVS und das erste Tor:
Wenn die Klosterer führen, verlieren sie nicht: In dieser Saison durften sich die Dorfkicker sechsmal über eine 1:0-Führung freuen. Viermal gab es dann auch am Ende ein Siegerlächeln, zweimal sprang ein  Unentschieden heraus.

Wenn die Klosterer zurückliegen, gewinnen sie nicht: Erzielt der Gegner hingegen das erste Tor, hat er fast schon den Dreier sicher. So kassierte der SVS achtmal das 0:1 und ging dann siebenmal leer aus. Zuletzt in Garching gab es immerhin einen Zähler.
 

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