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Schlicker fordert gegen Frohnlach Vollgasfußball

Datum: 07.11.2015Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Schlicker fordert gegen Frohnlach Vollgasfußball

Nach dem Debakel beim SC Eltersdorf, muss gegen den Letzten unbedingt ein Sieg her.

Mit dem VfL Frohnlach, an diesem Samstag (14 Uhr) zu Gast im Kloster, verbindet der SV Seligenporten gleich im doppelten Sinne höchst angenehme Erinnerungen. Denn zum einen legten die Klosterer im Nachholspiel vor genau einem Monat eine perfekte Anfangsphase auf den Frohnlacher Rasen, als schon nach 22 Minuten der 3:0-Erfolg feststand. Daraus resultierend durfte dann zum anderen an diesem ungewöhnlich milden Abend die Heimreise als Tabellenführer angetreten werden.
Während sich die Temperaturen – zumindest tagsüber – noch immer auf einem erfreulich hohen Niveau bewegen, kann solches von der aktuellen sportlichen Situation des SVS nicht mehr behauptet werden. So sind die damals punktgleichen Verfolger VfB Eichstätt und TSV Großbardorf, mittlerweile um sechs, bzw. vier Zähler enteilt. Zudem hat mittlerweile auch die SpVgg Bayern Hof ihren einstigen Drei-Punkte-Rückstand auf den SVS in einen ebensolchen Vorsprung verwandelt. Darf sich der Tabellenvierte aus dem Klosterdorf nach wie vor mit dem Prädikat „beste Offensive“ schmücken, geriet die für die Verhinderung der Gegentreffer zuständige Abteilung mit elf Einschüssen in den letzten vier Partien mächtig ins Wanken, um schließlich beim jüngsten 3:6-Debakel beim SC Eltersdorf vollends in ihre Einzelteile zerlegt zu werden. „Die komplette Art und Weise wie diese Niederlage zustande kam, war nicht in Ordnung“, ist SVS-Trainer Florian Schlicker noch immer angefressen und setzt das Fiasko gar auf „die Top-Liste der schwärzesten Stunden“ seiner nunmehr zweieinhalbjährigen  Trainerkarriere. Das Torhüter Daniel Müller bei wenigstens drei Gegentoren keine glückliche Figur abgab, will der Coach nicht überbewerten: „Natürlich war es für Daniel ein bitterer Abend. Doch es ist nun mal so, dass es meist gleich scheppert, wenn ein Torhüter einen Fehler macht. Trotzdem aber ist Daniel auf einen guten Weg und er hat uns auch schon einige Punkte gerettet.“ Überhaupt ist die Suche nach einem Alleinschuldigen nicht sein Ding. Vielmehr nimmt er das gesamte Team mit ins schaukelnde Boot: „Wir machen schon vorne Fehler und agieren beim Gegenpressing viel zu schlampig.“ Damit dieses Manko schleunigst behoben wird, haben das Trainer-Duo Schlicker und Serdal Gündogan zuerst deutliche Worte an die Mannschaft gerichtet, um dann mit intensivem Training auch die praktische Umsetzung einzufordern. Spüren soll dies nun der VfL Frohnlach. Die Umstände, dass dieses Unterfangen auch gelingt, scheinen günstig. Immerhin sind die ohnehin recht mäßig in die Saison gestarteten Oberfranken mit zuletzt sechs Niederlagen am Stück völlig ins Trudeln gekommen und bis auf den letzten Platz abgestürzt. In anbetracht dessen, dass der angeschlagene Gast wohl auf eine rigorose Defensivtaktik setzt, erwartet Schlicker eine „undankbare Aufgabe, die wir aber erfolgreich bewältigen müssen.“ Die hierfür geplante Strategie bringt er mit „Vollgasfußball“ kurz und knapp auf den Punkt. "Schließlich“, so der Coach weiter, "brauchen wir einen Sieg damit wir den Kontakt nach oben nicht abreißen lassen.“                                                                      
  
                                              
Kleine Statistik zum Debakel in Eltersdorf
Eine 3:6-Niederlage gab es für die Klosterer seit dem Bayernligaaufstieg 2008/09 noch nie.
Sechs Gegentore aber mussten der SVS schon viermal einstecken. Das letzte Mal geschah dies am 25.11.2014 bei der 0:6-Heimpleite gegen den FC Memmingen.
Der 0:4-Pausenstand in dieser Partie „verhinderte“ auch, dass die Klosterer mit dem 1:4-Halbzeitstand in Eltersdorf eine neue Negativmarke setzten.
 

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