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SVS will den Dreier ziehen

Datum: 05.09.2015Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
SVS will den Dreier ziehen

Nach der kämpferischen Glanzleistung in Hof wollen die Klosterer auch den kecken Aufsteiger ASV Burglengenfeld in die Schranken weisen.


Mit dem ASV Burglengenfeld, stellt sich an diesem Samstag (17 Uhr) ein Team im Kloster vor, dass in den letzten Jahren nur so von Erfolg zu Erfolg eilte. Im Sommer 2013 noch in der Bezirksliga, sorgten die Kicker unter der Regentschaft von Trainer Matthias Bösl heuer mit dem über den Umweg Relegation bewerkstelligten erstmaligen Aufstieg in die Bayernliga für das wohl spektakulärste Ereignis in der Vereinsgeschichte. Stets mit dabei war auch Stürmer Benjamin Epifani, der in der abgelaufenen Saison für satte 23 der insgesamt 72 Burglengenfelder Treffer verantwortlich zeichnete. Und auch von den steileren Gipfeln der Bayernliga lassen sich die Gipfelstürmer aus der 12000-Einwohner-Stadt bislang nicht aus der Puste bringen. Denn ebenso wie Epifani, der in dieser Spielzeit schon sieben Mal einnetzte, hat sich auch der gesamte Klub in der neuen Umgebung ganz schnell akklimatisiert und belegt momentan einen beachtenswerten fünften Rang. „Burglengenfeld hat ein sehr kompaktes Team, das nicht nur stabil steht, sondern auch das schnelle Umschaltspiel beherrscht“, weiß SVS-Trainer Florian Schlicker über die Vorzüge des Gegners gut Bescheid. Trotz dieser Referenzen macht er aus der Tatsache, dass sich hier ein ehemaliger Regionalligist mit einem absoluten Neuling misst, keinen Hehl: „Natürlich sind wir Favorit und wir haben auf jeden Fall so viel Selbstbewusstsein, dass wir diese Rolle auch annehmen und den Dreier ziehen wollen.“

Dies umso mehr, als er sein Team nach der kämpferisch höchst beeindruckenden Vorstellung in Hof auf einem „guten Weg“ sieht. Zudem zahlt sich immer mehr aus, dass sich bei der Rekrutierung von neuen Spielern neben den reinen Fähigkeiten auch die Charaktereigenschaften als maßgebliches Kriterium herangezogen werden: „Unsere Neuzugänge haben sich durchweg schnell integriert. Die meisten spielen regelmäßig und viele davon sind sogar in der Startelf dabei“, ist der Coach hochzufrieden. Gar ein Sonderlob darf der von der U19 der SG Fürth gekommene Außenverteidiger Kai Neuerer für sich in Anspruch nehmen. „Dieser Junge macht richtig Spaß und ist ein echtes Beispiel dafür, dass es sich lohnt Leistung zu bringen.“

Leistung, die auch und vor allem im Trainingsbetrieb erbracht werden muss. Dies gilt ebenso für Rico Röder, der in Hof nach seiner Einwechslung furios auftrumpfte und mit zwei Treffern maßgeblich daran beteiligt war, dass der zwischenzeitliche 2:3-Rückstand in einen 4:3-Sieg umgemünzt wurde. „Wir haben in unserem Kader verschiedene Optionen. Wer spielt, entscheiden die Trainingseindrücke, somit hat es jeder selbst in der Hand“, setzen Schlicker und sein Trainerkollege Serdal Gündogan auf zwar harte, dafür aber klar nachvollziehbare Regelungen. Ebenfalls schon davon profitiert hat Kevin Basala. Der zuletzt bei der SpVgg Weiden weilende 19-jährige nutzte die Übungseinheiten zur Eigenwerbung so gut, dass sich die Klosterer kurz vor dem Schließen des Transferfensters seine Dienste sicherten. Ob der im Offensivbereich universell einsetzbare Basala schon gegen Burglengenfeld auf der Bank sitzt, lässt Schlicker allerdings offen.
 

Am Rande notiert:

Von guten und weniger guten Ideen:
Im Rahmen der vom 31. August bis zum 8. September stattfinden FiFa-Fair-Play-Tage werden Spieler und Fans vor dem Anpfiff ihres jeweiligen Spiels dazu aufgerufen, ihren gegenseitigen Respekt mit einem Handschlag zu bekunden.

Während es in der Bundesliga mit 15.30 Uhr am Samstagnachmittag (noch?) so etwas wie eine Kernzeit gibt, ist die „Salamisierung“ im Amateurbereich schon längst Realität. Als bestes Beispiel dient der aktuelle Spieltag der Bayernliga-Nord, der sich über vier Tage erstreckt und dessen neun Partien nicht weniger als acht verschiedene Anstoßzeiten aufweisen.

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