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SVS will das Feuer am Brennen halten

Datum: 13.04.2017Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
SVS will das Feuer am Brennen halten

Nach dem famosen Auftritt in Unterhaching, soll auch am Gründonnerstag gegen den FC Ingolstadt II gepunktet werden.

 „Warum nicht immer so?“ diese  Frage dürfte am vergangenen Samstag jedem, der es mit den Klosterern hält, durch den Kopf gegangen sein. Denn wohl niemand hätte ihnen nach den zuletzt arg enttäuschenden Leistungen zugetraut,  ausgerechnet in der Höhle des Löwen und Tabellenführers SpVgg Unterhaching nicht nur einen Zähler zu entführen, sondern dabei auch noch richtig gut auszuschauen. Eine schlüssige Antwort vermag selbst Trainer Florian Schlicker ein paar Tage später noch nicht zu geben, weiß aber, dass „wir grundsätzlich in der Lage sind, solche Spiele abzuliefern. Leider fehlt uns die Konstanz dazu.“ Doch um einen der beiden Relegationsränge zu erreichen – und nichts anderes kann das Ziel in den verbleibenden sieben Partien sein  - braucht es eben jene Konstanz. Auch und gerade am Gründonnerstag (18.30 Uhr), im Heimspiel gegen den FC Ingolstadt II.
Der Unterbau des Bundesligisten, absolviert  eine recht durchwachsene Saison. So rangieren die Oberbayern derzeit mit 33 Zählern auf dem 13. Tabellenplatz, vollzogen aber nach dem 1:0-Sieg gegen Illertissen in der Vorwoche einen Riesenschritt zum Klassenerhalt Was den „Schanzern“ allerdings abgeht, ist ein echter Torjäger. So kommt kein FCI-Kicker auf mehr als fünf Saisontreffer. Prominentester Name ist zweifellos Patrick Hasenhüttl, 19-jähriger Sohn des Erfolgstrainers Ralf Hasenhüttl von RB Leipzig. Auch Trainer Leitl besitzt aus seiner Zeit als Profi (u.a. 1. FC Nürnberg, 1860 München) in der Fußballbranche einen exzellenten Ruf und bekam sogar Anfang des Jahres vom SV Darmstadt 98 ein Angebot dort als Co-Trainer zu arbeiten, welches er aber ablehnte. Ablehnung erfuhr auch Profi-Kicker Tobias Levels. Der Verteidiger wurde nach einem Streit mit Coach Mike Walpurgis aus dem Bundesligakader verbannt und spielt nun bis auf weiteres in der U23. Für die junge Truppe zweifellos ein Glücksfall, kassierte doch die nicht immer unbedingt sattelfeste Defensive in den beiden Partien, in denen der 30-jährige bislang mitwirkte, keinen einzigen Treffer. Mehr noch: Vor knapp zwei Woche zeigte der FCI sogar seine mit Abstand beste Leistung, als er den 1. FCN II auf dessen eigenem Gelände mit 0:6 demontierte.
„Der FCI ist sicherlich stärker, als sein Tabellenstand“, ist Schlicker dieser Aufwärtstrend selbstredend nicht verborgen geblieben. „Wir müssen das Feuer von Unterhaching am Brennen halten und laut auf dem Platz sein“, fordert er unbedingte verbale Präsenz, die sogleich in eine ebensolche körperliche münden soll: „Zuerst ist es wichtig, dass wir hinten kompakt stehen, dürfen dabei aber nicht vergessen, selbst mutig unsere Chancen zu suchen.“  Obwohl Routinier Marco Christ nach abgesessener Gelbsperre wieder zur Verfügung steht, werden Schlicker und sein Trainerkollege Serdal Gündogan dem „Unterhaching-Team“ zunächst das Vertrauen schenken. Während Aykut Civelek und Bastian Herzner nach ihren schweren Prellungen zumindest wieder trainieren, wurde der Vertrag von Innenverteidiger Christian Held aus beruflichen Gründen im beiderseitigen Einvernehmen aufgelöst. Hingegen ist mit Kevin Woleman ein weiterer Innenverteidiger gänzlich ungewollt  zum Zuschauen verdammt. Die Verletzung, die sich der 25-jährige zog sich bereits im Spiel gegen den TSV Buchbach zuzog, entpuppte sich als ein Riss des rechten Syndesmosebandes, womit er wohl bis zum Ende der Saison ausfällt.    


Info-Fläche:
Die Relegation
Sollte der SVS einen der beiden Relegationsplätze erreichen, dann müsste der gegen einen der beiden Zweiten der Bayernligen treffen. Die Entscheidung wird im Europapokal mit Hin- und Rückspiel getroffen, wobei der SVS zuerst Auswärts antreten würde. In der Süd-Gruppe wäre dies derzeit der TSV Schwabmünchen. Sollte der SVS gegen den Nord-Vertreter ranmüssen, bestehen derzeit noch viele Optionen, die sicherlich reizvollste davon wäre ein Duell mit dem ASV Neumarkt.
 

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