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SVS will Trendwende einleiten

Datum: 14.11.2015Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
SVS will Trendwende einleiten

Nach zuletzt wenig berauschenden Auftritten erwartet Trainer Florian Schlicker, dass sein Team beim Würzburger FV „alles reinwirft.“

„Wenn wir  so weiterspielen, haben wir unter den ersten vier der Tabelle nicht zu suchen.“ So äußerte sich SVS-Trainer Florian Schlicker nach der Vorstellung seiner Kicker beim erst mit der allerletzten Aktion sichergestellten 3:2-Sieg gegen das Schlusslicht VfL Frohnlach. Worte, die er auch schon in der Vorwoche nach dem 3:6-Debakel beim SC Eltersdorf hätte wählen können. Überhaupt zeigt die Leistungskurve der Klosterer seit geraumer Zeit nach unten. In den letzten fünf Partien wurden gerade einmal sieben Zähler gesammelt, was in einem eigens für diese Dauer erstellten Ranking lediglich für den elften Rang reicht. Die Hauptursache für diese arg magere Ausbeute ist zweifellos darin zu suchen, dass dem jeweiligen Kontrahenten der erfolgreiche Torschuss viel zu oft und viel zu leicht gestattet wird. So mussten die Klosterer in den zurückliegenden 450 Minuten 13 Mal einen außerplanmäßigen Anstoß durchführen, für ein solch ambitioniertes Team wie dem des SVS ein indiskutabler Wert. Einen eindrucksvollen Beleg für die momentane Befindlichkeit lieferte die Anfangsphase am vergangenen Samstag, als die Kugel gleich zweimal völlig unbedrängt dem Gegner vor die Füße geschossen wurde, der aber ob dieser unerwarteten Gaben zu überhastete reagierte. Allerdings ist es zu kurz gegriffen, nur der Abwehr die Schuld in die Schuhe zu schieben, war doch an der grottenschlechten zweiten Halbzeit das komplette Team beteiligt. „Dass es schwer ist wieder Gas zu geben, wenn man in den Verwaltungsmodus fällt, erlebt man jede Woche landauf und landab. Natürlich darf das nicht sein, aber wir sind halt auch nur Menschen“, nimmt Schlicker seine Kicker in Schutz. Gleichwohl aber gibt er ihnen eine klare Order für das an diesem Samstag (14 Uhr) beim Würzburger FV anstehende Match mit auf den Weg: „Wir müssen unsere Leistung über die volle Dauer abrufen, tun wir das nicht, bekommen wir Probleme.“ Mit solchen muss sich der WFV schon seit längerem herumschlagen. Nach einem mit nur vier Zählern aus den ersten acht Partien völlig verpatzten Saisonstart, zogen die Verantwortlichen die Notbremse und setzten Trainer Christian Graf an die Luft. Nachdem auch unter dem neuen Übungsleiter Marc Reitmeier die Punktediät zunächst anhielt, setzte in den jüngsten fünf Partien ein Aufwärtstrend ein, der den WFV vom letzten auf den 16. Platz hievte und der Hoffnung auf den direkten Klassenerhalt wieder neues Leben einhauchte. Ungeachtet des enormen Mehr an Erfahrung seines Personals (siehe Info-Fläche) weiß Schlicker um den moralischen Vorteil des Rivalen und erwartet „einen richtig schweren Gang.“ Neben dieser weichen Komponente, kann Gegner mit seinem kleinen Platz auch ein hartes infrastrukturelles Plus verbuchen. Denn das die Klosterer - zuhause mit einer mit 106 x 71 Metern maximal großen und FiFa-Regeln entsprechenden Spielfläche gesegnet - auf relativ engem Geläuf nicht so gut zurechtkommen, haben die beiden Niederlagen beim TSV Großbardorf und dem 1. SC Feucht gezeigt.
Freilich aber ist vor allen Dingen wichtig, was auf dem Rasen geschieht. Und dort will Schlicker die Trendwende einleiten und eine Mannschaft sehen, die „alles reinwirft, damit wir einen Dreier einfahren.“                      
                                                                                                                 
Am Rande notiert
Einmal Pfui und einmal Hui:
3:7 – so lautet die Torbilanz des SV Seligenporten aus den bisherigen drei Partien beim Würzburger FV. Dem 1:1 in der Saison 08/09 folgten mit einem 1:4 (10/11) und 1:2 (11/12) zwei Pleiten. Kurios zudem, dass die Partien stets bei regnerischem Wetter über die Bühne gingen.

991:28 – die Spieler des SVS weisen mehr als das 35-fache an Regionalligaeinsätzen auf, als ihr aktueller Gegner. Damit nicht genug: steuern doch Marco Christ mit 36 Spielen in der zweiten und 52 Partien in der dritten Liga, sowie Stanislaus Herzel (19-Mal 3. Liga) noch erhebliche Profi-Erfahrung bei
 

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