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SVS vor heikler Aufgabe

Datum: 18.07.2018Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
SVS vor heikler Aufgabe

An diesem Mittwoch geht es zur offensivstarken SpVgg Jahn Forchheim.

Die zweifellos beste Möglichkeit, eine Niederlage vergessen zu machen, ist das nächste Spiel. Unter diesem Gesichtspunkt kommt dem SV Seligenporten nach der 1:3-Auftaktschlappe gegen den Würzburger FV, dass an diesem Mittwoch (18.30 Uhr) bei der SpVgg Jahn Forchheim anstehende Match ganz gelegen.
Allerdings aber wäre es SVS-Trainer Hendrik Baumgart wohl nicht weniger recht, könnte er seine völlig neu zusammengestellte Mannschaft im täglichen Training um sich haben und nicht schon zu Saisonbeginn von einer englischen Woche zur nächsten zu hetzen. „Bei uns hakt und knirscht es noch an vielen Stellen“, so Baumgart. Dabei machte seine mit nicht weniger als sieben Neuzugängen bestückte Equipe gegen den teilweise seit etlichen Jahren eingespielten Vorjahresdritten zumindest in der ersten halben Stunde ihre Sache recht ordentlich und ging nicht unverdient in Führung. Während der WFV in der Folge seine ganze Routine in die Waagschale warf, verloren die Klosterer mehr und mehr ihre Ordnung. „Wir standen sehr oft zu weit weg vom Gegner und leisteten uns etliche Ballverluste. Darüber hinaus sind wir viel zu selten in die Zweikämpfe gekommen“, zählt der Coach die Mängel auf. Dazu passt, dass die ersten beiden Gegentreffer durch individuelle Fehler begünstigt wurden.
Immerhin steckte sein Team nach dem Rückstand nicht auf, sondern suchte mutig den Weg nach vorne. Insgesamt aber mündete dieses optische Übergewicht in viel zu wenig Präsenz in der vorderen Zone, von echten Torgelegenheiten ganz zu schweigen. Ein beim SVS freilich bestens bekanntes Manko, war es doch maßgeblich für den Abstieg verantwortlich. Diesen Umstand abhelfen soll Ekren Fletcher. „Ekren ist ein Zentrumstürmer und jemand, der auch Bälle behaupten kann“, zählt Baumgart die Vorzüge des 21-jährigen auf, der zuletzt beim US-Collegeteam ETSU Buccaneers dem Leder hinterherjagte. Ob der Coach diesen doch so dringend benötigten Trumpf auch tatsächlich in Forchheim ins Spiel bringen kann, hängt davon ab, ob bis dahin die nötige Spielberechtigung vorliegt.
Ganz anders liegen die Prioritäten beim in der vergangenen Woche verpflichteten Aleksandar Mayakov. Der kürzlich seinen 19. Geburtstag begehende Bulgare spielte beim Bayernligisten SG Nürnberg-Fürth U19, ehe ihn im vergangenen Jahr an den Niederrhein zu den A-Junioren des SV Deutz 05 verschlug.  Bevorzugt im Abwehrbereich tätig, stuft ihm Baumgart in die Kategorie „Perspektivspieler“ ein: „Wir hatten Aleksandar schon im vergangenen Sommer bei uns im Training dabei. Weil unser Kader recht klein ist, haben wir ihn jetzt dazu genommen, wobei wir seine weitere Entwicklung erst einmal abwarten müssen.“
Liegt hier also noch vieles im Ungewissen, ist sich der Trainer ganz sicher darüber, was die anstehende Begegnung bei der SpVgg Jahn Forchheim betrifft: „Forchheim ist eine Mannschaft, die sich vor allem auf eigenem Platz nie geschlagen gibt.  Das wird für uns eine richtig heikle Angelegenheit.“
Im Vorjahr aufgestiegen, mischte der vom gebürtigen Forchheimer und Ex-Profi (Köln, St. Pauli) Christian Springer trainierte Club die Liga dann so richtig auf und belegte am Ende einen beachtlichen sechsten Tabellenplatz. Prunkstück ist ganz klar die Offensive. Im Vorjahr schon mit 78 Einschüssen zweitbeste des Wettbewerbs, dürfte sie durch die Verpflichtung von Routinier Tom Jäckel noch an Schlagkraft gewonnen haben.  „Wir haben Respekt vor unserem Gegner, wollen aber auch unser Spiel durchziehen“, setzt Baumgart auf die richtige Mischung zwischen Achtung und Attacke.
 

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