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Ruhe trifft auf Beständigkeit

Datum: 10.09.2016Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Ruhe trifft auf Beständigkeit

Sowohl der SV Seligenporten, als auch sein Gastgeber TSV Buchbach haben mit der „Politik der ruhigen Hand“ gute Erfahrungen gemacht.

Müsste man den TSV Buchbach, an diesem Samstag (17 Uhr) Gastgeber des SV Seligenporten, mit einem einzigen Wort umschreiben, dann wäre der Begriff „Beständigkeit“ sicherlich eine recht gute Wahl. Zum einen sind die Kicker aus dem Landkreis Mühldorf am Inn eines der Gründungsmitglieder der 2012 ins Leben gerufenen Regionalliga Bayern und seitdem auch deren steter Bestandteil. Zum anderen befand sich in diesen mittlerweile 151 Partien mit Anton Bobenstetter ein und derselbe Trainer an der Seitenlinie. Muss sich Bobenstetter diesen bundesweiten(!) Rekord mit seinem Kollegen vom FV Illertissen, Holger Bachthaler, teilen, ist Aleksandro Petrovic sogar eine Klasse für sich. Der 28-jährige Mittelfeldspieler weißt aktuell 142 Regionalligaeinsätze auf – kein Akteur in Deutschland kommt seit 2012 auf diese Marke. Dass der TSV Buchbach mit 75 ungeschlagenen Liga-Partien (August 1995 bis Mai 1998) lange Jahre einen weiteren Rekord hielt, passt hier nur zu gut ins Bild. Hingegen ganz und gar nicht gefallen, wird es den Oberbayern, dass sich bei ihnen noch ein weiterer Gast beständig umhertreibt – nämlich das Verletzungspech. Fallen Maximilian Hain und Markus Grübl schon seit Saisonbeginn aus, haben sich mit Maximilian Bauer, Stefan Denk und Christian Brucia nun noch drei weitere Stammspieler hinzugesellt. Diese Misere schlägt sich auch in der Tabelle niederschlägt, wo der TSV mit Platz 16 auf einen Relegationsrang zurückgefallen ist. Angesichts der Tatsache, dass  „der Meister der Beständigkeit“ auch im Vorjahr einen schleppenden Start hinlegte, um sich dann als Achter noch eine solide Platzierung zu erspielen, bestimmt kein Grund, die Ruhe zu verlieren.
Ruhe. Eine stets gepriesene, im Alltag jedoch mindestens genauso oft vergessene Tugend. Beim SVS allerdings weiß man, welche Kraft dieser zwar so kurzen, jedoch umso mächtigeren Buchstabenfolge innewohnt. Dass dort nach dem Katastrophenstart eben jene Ruhe bewahrt und dem Trainerduo Serdal Gündogan und Florian Schlicker die Stange gehalten wurde, rechnet Letzterer den Verantwortlichen um den ersten Vorsitzenden Walter Eisl ganz hoch an: „Serdo und ich spürten immer einen riesigen Rückhalt und konnten uns deshalb auf das Wesentliche konzentrieren. Wir wissen sehr gut, dass dies längst nicht die Normalität ist.“ Dass sein Team derzeit alles andere als ruhig ist, sondern auf dem Platz hoch motiviert zu Werke geht, findet freilich des Trainers Zuspruch: „Man merkt, dass die Mannschaft lebt, auch im Training geht es voll zu Sache.“ Weniger gefallen haben ihn die zuletzt recht häufigen gelben Karten wegen Meckerns: „So etwas darf nicht überhandnehmen und auch nicht zur Rudelbildung führen.“
Derweil hat sich das „SVS-Rudel“ mit Yasar Kaya und Aykut Civelek (wir berichteten) um zwei weitere Spieler vergrößert. Während Schlicker Kaya als „einen sehr erfahrenen Mann für die linke Außenverteidigerposition, der allerdings noch Fitness braucht“, bezeichnet, sieht er in Offensivmann Civelek „einen Instinktfußballer, der sich nicht scheut, auch mal verrückte Sachen zu machen.“ Ob Civelek bereits in Buchbach zum Aufgebot zählt, hängt vom rechtzeitigen Eintreffen der Spielgenehmigung ab.
Absolut im Klaren ist sich „Schlicko“ allerdings, was die kommende Partie angeht: „Der TSV Buchbach ist ein schwieriger, mit allen Wassern gewaschener Gegner mit guten Fußballern in seinen Reihen.“ Um diesem Rivalen bestmöglich entgegenzutreten, fordert er von seinen Mannen, dass „wir die Zweikämpfe annehmen und die zweiten Bälle erobern. Vor allen Dingen dürfen wir uns von ihrer Kampfkraft nicht beeinflussen lassen, sondern müssen Ruhig spielen.“ Hier ist sie also wieder, die Ruhe. Und damit kennt man sich im Kloster ja ziemlich gut aus.                                  

Am Rande notiert:
Ganz neues Gefühl: Marco Christ wurde gegen den SV Wacker Burghausen in seinem 64. Punktspiel für den SV Seligenporten das erste Mal eingewechselt.

Schon fast Routine: Den umgekehrten Weg, vom Platz zur Bank, durfte Julian Schäf unterdessen zum 31.Mal antreten. Allerdings ist „Ju“ mit 125 Punktspielen auch dienstältester Klosterer.


 

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