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Pokalerfolg als Silberstreif am dunklen Ligahorizont

Datum: 09.08.2014Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Pokalerfolg als Silberstreif am dunklen Ligahorizont

Nach dem 4:3-Sieg bei Jahn Forchheim gehen die mit etlichen Problemen beladenen Klosterer am Samstag (17 Uhr) mit neuen Mut in die Partie gegen Eintracht Bamberg.

Manchmal haben Zusatzaufgaben durchaus ihre positiven Seiten. So auch beim SV Seligenporten, der nach dem 4:3 Sieg bei der SpVgg Jahn Forchheim nicht nur in der zweiten Pokalrunde steht, sondern endlich auch seinen ersten Pflichtspielsieg dieser Saison feiern durfte. Zunächst allerdings, lieferte der SVS eine richtig schwache Leistung ab und lag gegen den Bayernligisten deutlich mit 0:2 und 1:3 hinten. Nach einer, so SVS-Trainer Florian Schlicker, „etwas lauteren Kabinenansprache“, riss das Team die Partie noch aus dem Feuer. „Im zweiten Durchgang haben wir eine richtig gute Reaktion gezeigt und einige schöne spielerische Passagen hingelegt“, zog der Coach dann auch  ein positives visuelles Fazit, um sogleich auf die psychische Komponente zu verweisen: „Dieser Sieg war wichtig für das Selbstvertrauen. Außerdem haben die Jungs gemerkt, dass sie Tore machen können.“ Tore – die braucht es auch, wenn am kommenden Samstag (17 Uhr) der  FC Eintracht Bamberg im Kloster zu Gast ist. Allerdings zeigt die magere Ausbeute vor nur einem Treffer in fünf Begegnungen überdeutlich, dass dem SVS ein eiskalter Vollstrecker abgeht. So kam Neuzugang Mergim Neziri bislang über einige gute Ansätze nicht hinaus und für Patrick Hobsch scheint der Sprung von der Landesliga zur Regionalliga noch zu groß zu sein. Den besten Eindruck macht derzeit noch der erst kürzlich verpflichtete Patrick Schwesinger. Da dessen Revier aber eher auf den Außenbahnen zu suchen ist, könnte es sein, dass Stephan König zum ersten Mal in der Startelf die vorderste Position besetzen darf. „Stephan ist sehr anständig aufgetreten und sicherlich eine Option“, macht Schlicker dem aus der zweiten Mannschaft hochgezogenen Torjäger Hoffnungen. Ganz andere Hoffnungen, nämlich die auf eine schnelle Genesung, hegt derweil Ahmed Ayaloglu, der in Forchheim nach einem heftigen Schlag auf das rechte Wadenbeinköpfchen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Eine Untersuchung klärte, dass zwar nichts gebrochen, ein Einsatz aber vorerst nicht möglich sei. Noch größere Probleme muss der Trainer im Defensivbereich in den Griff kriegen. Stehen doch mit den verletzten Florian Jakl und Christopher Schaab sowie dem rotgesperrten Pascal Worst gleich drei Schlüsselspieler nicht zur Verfügung. Um diese enorme Schwächung halbwegs zu kaschieren, ist es denkbar, dass Dominik Räder von seiner angestammten linken Außenverteidigerposition weicht, um auf der „Sechs“ seinen Dienst zu verrichten und Dominik Richter die vakante Stelle einnimmt. Ungewiss ist auch das Mitwirken des an einem Sehnenriss am rechten Handgelenk laborierenden Innenverteidigers Florian Bauer.  Aller Widrigkeiten zum Trotz aber verlangt das Tabellenbild einen Sieg. Ist doch der erste  Nichtabstiegsplatz schon vier Zähler entfernt und somit nicht mehr in unmittelbarer Schlagdistanz. Weitere Brisanz erhält die Lage dadurch, dass der SVS bei einem Sieg die auf Platz 16 notierten Bamberger überflügeln würde, bei einer Niederlage aber plötzlich eine Lücke von fünf Zählern klaffen würde. „Wir müssen daheim punkten“, gibt Schlicker seiner Belegschaft denn auch eine unmissverständliche Order auf den Weg, weiß aber auch um die Hindernisse: „Die Eintracht hat einen guten Kader und steht zu Unrecht so weit hinten.“ Ein Grund dafür ist, dass der FCE viele Punkte in der Schlussphase verspielt hat. Verinnerlicht der SVS seine Lehren aus der Pokalzusatzaufgabe, könnte ihm genau dies zum Vorteil gereichen.                                                                                                                            
 
Am Rande notiert:
Von den vier Heimspielen gegen Bamberg gewann der SVS zwei. Außerdem gab es jeweils einen Sieg und eine Niederlage. Die Torbilanz lautet 8:6 für die Klosterer.

Vor der Partie gegen Forchheim absolvierte der SVS fünf Pokalspiele seit dem Regionalliga-Aufstieg. In den nachfolgenden Punktspielen gab es zwei Siege und drei Niederlagen
 

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