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Offensivwucht kontra Abwehrmauer

Datum: 12.03.2016Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Offensivwucht kontra Abwehrmauer

Bayernliga. Die schussstarken Klosterer müssen sich in Weiden mit der zweitbesten Abwehrreihe der Liga auseinandersetzen.

Nach zuletzt zwei erfolgreichen Heimauftritten, muss der SV Seligenporten an diesem Samstag (16 Uhr) bei der SpVgg Weiden seine erste Auswärtsaufgabe nach der Winterpause lösen.
Und diese dürfte sich als durchaus knifflig erweisen. So geht es zum einen für die Klosterer darum, den Rückstand von sechs Punkten auf Tabellenführer TSV Großbardorf – der ein Spiel mehr aufweist – nicht noch weiter anwachsen zu lassen. Zum anderen dürfte es für die auf Platz fünf rangierenden Weidener die wohl letzte Gelegenheit sein, vielleicht doch noch in den Spitzenkampf eingreifen  zu können. Das sich die Elf von Trainer und Ex-Clubprofi Tomas Galasek mit solchen Gedanken überhaupt beschäftigen darf, war nach einem mit kümmerlichen fünf Zählern aus den ersten sieben Spielen ziemlich verpatzten Start nicht abzusehen. Ausgerechnet im Spiel bei den bis dato noch ungeschlagenen Klosterer sollte mit einem 1:0-Erfolg die Wende zum Besseren eingeleitet werden. „Wir haben damals 90 Minuten in Richtung gegnerisches Tor gespielt und nach einer Unaufmerksamkeit dann prompt das entscheidende Tor kassiert“, ärgert sich SVS-Trainer Florian Schlicker noch heute über die im Hinspiel unfreiwillig gewährte „Entwicklungshilfe“. Eine solche hat die Elf vom Wasserwerk diesmal bestimmt nicht nötig. Vielmehr darf sie sich  aufgrund ihrer imposanten Serie von zuletzt 10 Spielen ohne Niederlage (acht Siege, zwei Remis) sogar mit dem ehrenvollen Attribut  „Mannschaft der Stunde“ schmücken. Grundlage hierfür ist die äußerst stabile Abwehrreihe, welche mit 19 Einschüssen lediglich noch vom Primus aus Großbardorf (15) getoppt werden kann. So erwartet Schlicker einen „robusten Gegner, der hinten sehr kompakt steht und uns wenige Räume anbieten wird.“ Kommt der recht enge und tiefgründige Platz dieser Taktik ohnehin entgegen, sorgt das ebenso lauffreudige wie kampfstarke Mittelfeld, welches im Verbund mit den zwei schnellen Spitzen oft und gerne überfallartige Konter inszeniert, dafür, dass die allermeisten Kontrahenten mit gesenktem Haupt die Heimreise antreten. Verstecken werden und brauchen die Klosterer sich allerdings nicht, dürfen sie doch selbst mit einigen Pfunden wuchern. Augenfälligstes hiervon ist die Offensive. Ohnehin schon das Nonplusultra der Liga, wurde ihr mit Neuzugang Bastian Herzner nun noch mehr Wucht verliehen. Schnell, ballsicher, abschluss- und kopfballstark, könnte der Führende der Torschützenliste (20 Treffer) der perfekte „Rambock“ sein, um die Weidener Abwehrmauer zum Einsturz zu bringen. Ob ihn Mittelfeldmann Fabian Klose nach seiner im Spiel gegen Bamberg erlittenen Zerrung mit den nötigen Zuspielen versorgen kann ist indes noch ungewiss. „Fabian trainiert derzeit dosiert, wir werden alles tun, um ihn fitzukriegen“, hofft Schlicker auf die Dienste seiner technisch beschlagenen Nummer 44.
                                                
Am Rande notiert:
Zum Vergessen: Die bisherige Bilanz gegen Weiden ist aus Sicht des SV Seligenporten stark ausbaufähig. So folgte bei der SpVgg nach einer 1:4-Klatsche in der Saison 2008/09, im letzten Jahr mit einem 0:1 auch das Aus im Totopokal. Ebenfalls 0:1 hieß es in der Vorrunde im Kloster.

Unvergessen: Der einzige Sieg glückte dem SVS am letzten Spieltag der Bayernliga-Saison 2008/09. Nach hochdramatischem Spielverlauf siegte der Aufsteiger an jenem 29. Mai mit 4:3 und schaffte den Sprung in die Relegation, wo schließlich der Klassenerhalt gelang.
 

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