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Nervenspiel im Kloster

Datum: 21.05.2016Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Nervenspiel im Kloster

Sowohl der SV Seligenporten  als auch der SV Erlenbach sind zum Siegen verdammt, um dann auf fremde Hilfe zu hoffen.

Es ist schon kurios: Obwohl die Klosterer vor dem letzten Spieltag vor den punktgleichen Verfolgern des TSV Großbardorf und der SpVgg Bayern Hof auf Platz eins der Tabelle stehen, sind sie selbst bei einem Sieg an diesem Samstag (14 Uhr) auf eigenem Platz gegen den SV Erlenbach auf fremde Hilfe angewiesen, um den Direktaufstieg in die Regionalliga zu schaffen. Sollte nämlich Großbardorf in Hof gewinnen, würden diese den SVS aufgrund des besseren Direktvergleiches auf Platz zwei verdrängen und somit in die Relegation schicken. „Wir können nichts anderes tun, als unsere Hausaufgaben zu machen, alles andere liegt nicht in unserer Hand“, hat sich SVS-Trainer Florian Schlicker der Devise „ändere, was Du ändern kannst, ansonsten lass‘ den Dingen ihren Lauf“ verschrieben. Obwohl, ums ändern geht es gar nicht einmal so sehr. Vielmehr ist eher konservieren angesagt. Und zwar die Leistung am letzten Wochenende beim VfB Eichstätt, wo sein Team mit unermüdlicher Leistungsbereitschaft, Gier und Willen überzeugte und mit der besten Vorstellung seit langem einen 2:1-Sieg einfuhr. War dieser Erfolg schon eminent wichtig, steht nun gegen den SV Erlenbach vielleicht sogar die Arbeit einer ganzen Saison auf dem Spiel. „Wir werden alles geben, was wir haben. Die Jungs trainieren sehr gut und sind absolut heiß“, sieht der Coach seine Mannschaft für diese Drucksituation bestens präpariert.
Ist dieser Druck im gewissen Sinne dennoch positiv, geht es für den SV Erlenbach darum, im letzten Moment noch das Roulett „Abstiegsrelegation“ zu vermeiden. Noch schwerer gestaltete sich die Situation für die Unterfranken dadurch, dass sie sich in dieser Saison lange in anderen Sphären der Tabelle aufhielten. Wähnte sich der SVE mit Platz vier nach elf Spielen noch vor einer großen Zukunft, drehte sich der bisherige Rückenwind komplett und blies den Erlenbachern nach einer Serie von 16 Spielen ohne Sieg (sieben Remis) schließlich sogar eiskalt ins Gesicht. Inmitten dieses Sturmes verließ auch noch Trainer Jürgen Baier das Schiff, um beim Regionalligisten Victoria Aschaffenburg anzuheuern. Nach einer längeren Anlaufphase gelang es dem neuen Coach Marco Roth den Abwärtstrend etwas aufzufangen. Zuletzt aber setzte es mit einer 2:3-Niederlage im Derby gegen Alemannia Haibach und dem damit einhergehenden Sturz auf Relegationsplatz 14 wieder eine herbe Enttäuschung. Obwohl der SVE nun mehr oder weniger zum Siegen verdammt ist, um noch eine Chance auf den direkten Klassenerhalt zu haben,  macht sich Schlicker auf einen eher defensiv orientierten Kontrahenten gefasst: „Erlenbach wird erst einmal abwarten und versuchen, mit Kontern zum Erfolg zu kommen.“ Somit wird es bei den für solche schnellen Gegenangriffe anfälligen Klosterern zunächst darauf ankommen, die Ruhe zu bewahren. Es wird also wohl auch ein Nervenspiel werden, dieses 34. und letzte Spiel der Saison. Wie eingangs bereits erwähnt liegt es nicht am SV Seligenporten allein, ob es für ihn auch das Letzte in der Bayernliga sein wird. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, ist es umso wichtiger, nachher mit dem Gefühl alles getan zu haben vom Rasen zu gehen.                         

Was passiert bei:
Bei einem Sieg hätte der SVS Platz eins sicher, wenn:
- Hof gegen Großbardorf nicht verliert
Bei einem Sieg wäre der SVS Zweiter, wenn:
- Großbardorf in Hof gewinnt.
Bei einem Remis hätte der SVS Platz eins sicher, wenn:
- Hof und Großbardorf Remis spielen und Eichstatt sowie Weiden nicht gewinnen.
Bei einem Remis oder einer Niederlage hätte der SVS Platz zwei sicher, wenn:
- das Duell zwischen Hof und Großbardorf einen Sieger findet, sowie Eichstätt und Weiden nicht gewinnen.
   
Falls der SVS als Tabellenzweiter in die Aufstiegsrelegation müsste, dann hätte er im Hinspiel am kommenden Dienstag, den 24. Mai zuerst Heimrecht. Das Rückspiel wäre für Freitag, den 27 Mai terminiert.           
 

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