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Klosterer wollen nichts abschenken

Datum: 25.04.2014Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Klosterer wollen nichts abschenken

Mit einem Sieg gegen den FC Schweinfurt 05 kann der SV Seligenporten den Klassenerhalt auch rechnerisch klar machen.

Wenn der SV Seligenporten am heutigen Freitag (18.30 Uhr) gegen den 1. FC Schweinfurt 05 seinen 13. Saisonsieg einfahren sollte, dann bringt ihm diese ominöse Zahl – unabhängig von den Ergebnissen der Konkurrenz – auch rechnerisch den Klassenerhalt.
Die Schweinfurter indes sind von solch einer Situation noch ziemlich weit entfernt. Stecken sie doch mit dem derzeitigen Relegationsrang 15 mitten drin im Abstiegskampf. Dabei gestaltete sich der Unterfränkische Fußballhimmel zu Beginn der Spielzeit noch Rosa-Rot. Immerhin bekam der FCS das Privileg zugesprochen, dass Saisoneröffnungsspiel gegen den Lokalrivalen FC Würzburger Kickers auszutragen, welches dann vor der überwältigenden Kulisse von mehr als 6200 Zuschauern auch noch mit einem 3:1 siegreich gestaltet wurde. Nach diesem berauschenden Auftakt setzte ein bis heute andauernder Kater ein, als es in der Tabelle immer weiter nach unten ging. Seit dem zwölften Spieltag standen die Schweinfurter nur zweimal auf einem den Klassenverbleib direkt garantierenden Platz. Besonders auswärts jagte ein Katzenjammer den anderen. Und mit nur zwei Zählern aus den letzten neun Auftritten hat sich der Klub, bei dem der ehemalige SVS-Coach Gerd Klaus seit Juli 2013 das Zepter schwingt, zu dann auch einem höchst gerngesehenen Gast entwickelt. An dieser Misere konnte auch der in der Winterpause mit großen Hoffnungen verpflichtete Djelaludin Sharityar noch nicht viel  ändern. Kam der 31-jährige Kapitän der afghanischen Nationalmannschaft (21 Einsätze) doch bislang nur auf zwei Einsätze und insgesamt 104-Spielminuten.
Trotzdem aber sieht SVS-Co-Trainer Serdal Gündogan der kommenden Aufgabe mit Respekt entgegen: „Der FC Schweinfurt wird aggressiv zu Werke gehen und hinten kompakt stehen. Sie werden alle Mittel ausschöpfen, um ihre Lage zu verbessern.“ Deshalb erwartet er auch, dass „wir im Vergleich zur Partie in Hof noch eine Schippe drauflegen müssen.“ Der Schlüssel zum Sieg könnte darin liegen, die beiden Torjäger Tom Jäckel und Peter Heyer an die Kandare zu legen. Sind doch beide immerhin an 23 der insgesamt 29 FCS-Zähler beteiligt. SVS-Kicker Hannes Schäfke kann sich nach seiner Roten Karte in Hof an diesem vorrangig auf die Abwehr gemünzten Arbeitsauftrag nicht beteiligen. Das dem Innenverteidiger nach seinem eher minderschweren Vergehen nun sogar eine Sperre von drei Spielen droht, nimmt man beim SVS etwas verwundert zu Kenntnis. „Wir sind am überlegen, ob wir vielleicht eine Gegendarstellung machen“, gibt Gündogan über mögliche Schritte Auskunft. Unabhängig davon möchte der SVS seinen neunten Rang verteidigen und das Punktekonto weiter aufstocken. „Wir wollen nichts abschenken“, erklärt der Co-Trainer und führt dafür auch mentale Gründe ins Feld: „Fußball macht einfach mehr Spaß, wenn Spiele gewonnen werden.“.                                   (nuw)
                          


Zwei Tore aufgeholt, wie beim 2:2 in Hof, dass schaffte der SVS zuletzt vor fast genau zwei Jahren. Damals bescherten Sebastian Ruhl (69.) und Bastian Weiß (74.) den Klosterern in Frohnlach noch einen Zähler. Einen Zwei-Tore-Rückstand mit nur zehn Mann egalisiert, wie in Hof geschehen, das gelang vorher noch nie.

100 Spiele für den SVS: Wenn Christian Knorr gegen Schweinfurt zum Einsatz kommt, wäre er der achte Kicker, der seit dem Aufstieg in die Bayernliga diese Marke knacken würde. Dominik Stolz (98 Einsätze) könnte schon am kommenden Montag im Match beim FC Bayern München II folgen.
 

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