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Klosterer wollen in Sand nicht ausrutschen

Datum: 30.04.2016Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Klosterer wollen in Sand nicht ausrutschen

Damit die Aufstiegshoffnungen nicht plötzlich auf gleichnamigem Sediment gründen, muss bei den mächtig aufstrebenden Unterfranken gepunktet werden.

Der 1. FC Sand, an diesem Samstag (15 Uhr) Gastgeber des SV Seligenporten, ist ein Musterbeispiel dafür, wie ruhiges und besonnenes Arbeiten zum Erfolg führen kann.
Mit sechs Pleiten zum Start, wirkte es zunächst so, dass der Aufsteiger ganz wie gleichnamiges Sediment ruckzuck wieder von der Bildfläche gefegt werden sollte. Statt nun in hektische Aktivitäten zu verfallen, setzten die Verantwortlichen lieber auf die Politik der ruhigen Hand und wurden unmittelbar vor der Winterpause mit einem furiosen 3:0-Sieg gegen das Spitzenteam vom VfB Eichstätt belohnt. Auf welch stabilem, felsgleichem Gefüge der Verein ruht, wurde dann deutlich, als Bernd Eigner seinen Rücktritt zum Saisonende bekannt gab. Wäre die Verweildauer eines Trainers in so manch anderem Klub nun rasch wie eine Sanduhr abgelaufen, entwickelte sich Eigner fortan zur echten Sandrose. Nach einer unglücklichen 0:1-Niederlage gegen Eltersdorf zum Start ins neue Fußballjahr, schütteten die einstigen Liga-Lehrlinge ihrer etablierten Konkurrenz mächtig Sand ins jeweilige Mannschafts-Getriebe und legten eine bis heute andauernde Serie von sieben Spielen ohne Niederlage hin. Mit diesen dabei errungenen 18 Zählern sind die Unterfranken das viertbeste Team 2016. Selbstredend wirkte sich dieser Höhenflug auch in der Tabelle höchst positiv aus, wo man mit Platz elf und einem Sieben-Punkte-Polster zur Relegationszone den kommenden Aufgaben relativ gelassen entgegensehen kann.
Ganz anders – wenngleich auf höherem Niveau – stellt sich die Situation bei den Klosterern dar. Obwohl „nur“ auf Platz zwei notiert, würde dieser Rang derzeit für die direkte Versetzung in die Regionalliga genügen, weil Spitzenreiter VfB Eichstätt keine Aufstiegsambitionen hegt. Sand in die Augen streuen werden sich die Klosterer deshalb allerdings nicht, trennen sie doch nur drei magere Pünktchen von Platz fünf, so dass sich das scheinbar bestellte Feld bei einer Pleite urplötzlich in eine Wüste verwandeln könnte.  „Es werden noch einige verrückte Sachen passieren, mit denen keiner rechnet“, hält SVS-Trainer Florian Schlicker die derzeitige Konstellation nur für eine vorübergehende. Zum Nachteil für seine Klosterer soll sich dies aber nicht auswirken. Obwohl er das Restprogramm mit den Spielen zuhause gegen Feucht und Erlenbach, sowie in Eichstätt als „ein ganz hässliches“ bezeichnet, weiß er auch um die Qualität seiner Equipe und ist „sehr positiv gestimmt“, den ersehnten Aufstieg auch in die Realität umzusetzen.
Zunächst aber gilt es, beim FCS optimal zu punkten. „Sand ist in einer tollen Form, wir wissen genau was auf uns zukommt. Sie werden uns mutig entgegentreten und sich bestimmt nicht hinten reinstellen“, macht sich der Coach auf einen möglichen Sandsturm gefasst.  Ein vielversprechender Lösungsweg, diesen vor Selbstbewusstsein strotzenden Rivalen beizukommen, könnten Standards sein. Dass diese Annahme nicht auf Sand gebaut ist, sondern es der SVS bestens versteht, diesen ruhenden Bällen eine besondere, für den Gegner zuweilen fatale Kraft zu verleihen, wurde zuletzt wieder deutlich, als gegen Großbardorf der zwischenzeitliche Führungstreffer aus einem Freistoß resultierte.                                                   

Am Rande notiert:
Sollte der SVS am Saisonende mit einem oder mehreren Vereinen punktgleich sein, kommt der direkte Vergleich zum tragen.
Hier wären die Klosterer lediglich gegen Bayern Hof mit einem 2:0-Heim- sowie einem 4:3-Auswärtserfolg im Vorteil.
Gegen die SpVgg Weiden würde man nach einer 0:1-Heimniederlage und einem torlosen Remis vor eigenem Publikum den Kürzeren ziehen. Auch das Duell mit dem TSV Großbardorf spräche dann mit einem 1:1-Heimremis sowie der 1:2-Auswärtniederlage gegen den SVS.
 

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