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Klosterer wollen ihre Aufstiegshoffnungen nähren

Datum: 17.04.2016Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Klosterer wollen ihre Aufstiegshoffnungen nähren

Bayernliga Für Trainer Florian Schlicker wäre alles andere als ein Sieg beim Aufsteiger DJK Don Bosco Bamberg „eine Enttäuschung“.

Das fünf Spieltage vor dem Saisonende noch alle Fragen offen sind, ist im Fußball nichts Besonderes. Als ziemlich außergewöhnlich darf aber sicherlich die aktuelle Situation in der Bayernliga Nord bezeichnet werden, in der die meisten Klubs derzeit nicht einmal wissen, wie viele Zähler ihr Punktekonto eigentlich umfasst. Der Grund dafür ist die Insolvenz des FC Eintracht Bamberg. Zwar heißt es, wie bereits vor einigen Wochen an dieser Stelle erwähnt, in §30 Abs. 1 der Spielordnung des BFV: „Stellt ein Verein den Spielbetrieb ein, sind die von diesem Verein oder bisherigen Gegnern erzielten Punkte und Tore zu streichen.“ Sollte die Eintracht dazu  allerdings erst nach dem vom 22. – 24. April angesetzten 30. Spieltag verdonnert werden, wären sämtliche Rechenexempel überflüssig. Dann nämlich besagt §30 Abs.2, „bleiben die von diesem Verein bereits durchgeführten Spiele in der Wertung. Die restlichen Spiele des Vereins werden für den Gegner mit 2:0 als gewonnen gewertet.“
Unabhängig davon, welches Szenario nun letztendlich Realität wird, steht eines von vorneherein fest: Will der SV Seligenporten seine Aufstiegshoffnungen weiter nähren, geht an  einem Sieg im Spiel bei der DJK Don Bosco Bamberg an diesem Sonntag (15 Uhr) kein Weg vorbei. Dies stellt Trainer Florian Schlicker erst auch gar nicht in Abrede: „Wir fahren dorthin, um einen Dreier zu ziehen, alles andere wäre für uns eine Enttäuschung.“ Ein Selbstläufer dürfte diese Aufgabe aber bestimmt nicht werden, ist sich der auf Platz zehn rangierende Aufsteiger aus dem Stadtteil Wildensorg doch in der Vorwoche mit seinem Vorhaben die Klasse zu erhalten, ein riesiges Stück voran gekommen. Zum einen gelang den ihnen am vergangenen Samstag bei der Alemannia aus Haibach ein nicht unbedingt erwarteter 2:0-Erfolg und zum anderen wurden ihnen tags darauf die Punkte aus dem abgesagten Stadtderby gegen die Eintracht am grünen Tisch zugesprochen. Abgesehen von diesem moralischen Hoch, nötigt auch die Zusammensetzung der Mannschaft Schlicker eine Menge Respekt ab: Die DJK besitzt eine Mischung aus technisch guten und robusten Spielern.“ Das die Partie auf Kunstrasen stattfindet, lässt der Coach durchaus als „Vorteil für Bamberg“ gelten, größere Probleme sieht er darin jedoch nicht: „In unseren Reihen befinden sind etliche Jungs, die schon des Öfteren auf Kunstrasen gespielt haben.“ Um trotzdem die bestmögliche Vorbereitung zu garantieren, absolvierten die Klosterer zudem ihr Abschlusstraining in dieser Woche auf ebensolchem Untergrund. Ebenfalls positiv stimmt Schlicker, dass sich sein in letzter Zeit teilweise recht gut gefülltes Krankenlager nun fast komplett aufgelöst hat. So stehen bis auf Patrick Schwesinger (Bänderriss) sämtliche Akteure zur Verfügung.    

Am Rande notiert:
Gute Hoffnung: Am vergangenen Montag war Abgabeschluss für die Einreichung der Unterlagen für die Regionalliga-Lizenz. Neben dem SV Seligenporten haben die SpVgg Bayern Hof, der TSV Großbardorf, die SpVgg Weiden und der TSV Aubstadt ihre Bewerbungen eingereicht. Kein Interesse an einem Aufstieg zeigt indes der Tabellenvierte VfB Eichstätt.

Gute Erinnerung: Im Hinspiel fegten die Klosterer die DJK Don Bosco Bamberg mit einem 6:1 förmlich vom Platz. Schwesinger (2), Klose, Röder, Bauer und Basala schossen damals die Treffer zum bislang höchsten Saisonsieg.
 

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