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Klosterer wollen der Statistik trotzen

Datum: 22.03.2014Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Klosterer wollen der Statistik trotzen

Gegen den FC Ingolstadt II weist der SVS eine rabenschwarze Bilanz aus. Insbesondere die erste halbe Stunde hat es in sich.

Wenn für den SV Seligenporten am Samstag (14 Uhr) beim FC Ingolstadt II der Anpfiff ertönt, dann steht er zum vierten Mal hintereinander einem U23-Team gegenüber. Und die Gefahr ist recht groß, dass die Klosterer auch zum vierten Mal in Folge den Schlusspfiff als traurige Verlierer-Melodie vernehmen. Denn zum einen ist der FCI optimal aus der Winterpause gekommen. So wurde zuerst der Tabellenführer FC Bayern München II mit 1:0 in die Schranken verwiesen und am vergangenen Wochenende beim Schlusslicht TSV Rain am Lech ein souveräner 4:1-Erfolg eingefahren. Zum anderen - und wohl auch zum schlimmeren – weisen die Klosterer gegen ihren auf Platz sieben rangierenden Gastgeber eine arg bescheidene Bilanz auf. Setzte es doch in den bisherigen drei Vergleichen in der Regionalliga durchweg Niederlagen. Insbesondere die erste halbe Stunde hat es hier in sich. Fegten die „Schanzer“ schon in der Hinrunde wie ein Orkan über den SVS, als sie bei ihrem 3:1-Hinrundensieg schon nach 26 Minuten die Kugel zum dritten Mal in den SVS-Kasten wirbelten, ging es im Vorjahr  sogar noch stürmischer zu. Dort „dauerte“  es dann nur 23 Minuten bis die 0:3-Auswärtsniederlage der Klosterer feststand.   
Trotz dieser wenig erbaulichen Zahlen schaut Co-Trainer Serdal Gündogan diesem Treffen zuversichtlich entgegen: „Sicherlich ist der FC Ingolstadt erneut ein schwerer Gegner. Aber wir werden uns von den letzten Niederlagen nicht beirren und starten einen neuen Versuch.  Wir haben auch in diesen Partien unsere Chancen gehabt, aber eben nicht zählbares daraus gemacht.“ Damit es diesmal anders wird, wurde beim SV Seligenporten in dieser Trainingswoche neben taktischem Verhalten, das Augenmerk verstärkt auf den erfolgreichen Torschuss gelegt. „Wir müssen gegen solche spielstarken Mannschaften, wie der FCI eine ist, unsere Gelegenheit nutzen und auch einmal in Führung gehen. Dann gerät so ein junges Team unter Druck und wird dadurch vielleicht auch verunsichert“, beschreibt Gündogan nicht nur das ideale Szenario, sondern erteilt zugleich seiner Offensivabteilung einen unmissverständlichen Auftrag.
Diesen wird auch Timo Scherer mit auf das Feld nehmen. Der Innenverteidiger bekommt nach der zwei Spiele umfassenden Rotsperre für Hannes Schäfke für ebenjene Zeitspanne die Gelegenheit, sich zu empfehlen. Überhaupt stehen im Defensivbereich alsbald erhebliche Veränderungen bevor. So werden sich – wir berichteten bereits – Michael Brandl und Marco Wiedmann zur neuen Saison dem Bayernligisten FC Amberg anschließen. „Natürlich sind diese Abschiede schwere Verluste. Positiv dabei ist aber, dass wir schon jetzt Planungssicherheit haben. Sorgen, dass die Jungs nachlassen, machen wir uns keine, dafür ist deren Charakter viel zu gut“, baut Gündogan weiterhin auf die beiden langjährigen Stammspieler.                            
Zahlenspiele:

Nicht so oft: Die Rote Karte für Hannes Schäfke war erst die zweite Strafe dieser Art, die der SV Seligenporten in der Regionalliga kassierte. Der erste Sünder war Alexander Maul in der vergangenen Saison bei der 0:3-Niederlage in Illertissen am 24. November 2012.

Etwas öfter: Die Klosterer mussten am vergangenen Wochenende den zweiten Doppelpack eines gegnerischen Stürmers in Folge schlucken. Bislang gab es in dieser Saison fünf Ereignisse dieser Art. Christopher Bieber traf beim 5:1 des FC Kickers Würzburg gegen den SVS am 26. Juli 2014 gar dreimal.
 

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