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Klosterer wollen aus dem Keller

Datum: 30.08.2014Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Klosterer wollen aus dem Keller

Bei einem Sieg in Bayreuth am kommenden Samstag (14 Uhr), könnte der SVS einen großen Sprung nach oben machen. Dies möchte Ex-Klosterer Dominik Stolz gerne verhindern

„Der Knoten ist endlich geplatzt“, brachte Kapitän Dominik Räder die kollektive Erleichterung beim SV Seligenporten nach dem 2:0-Erfolg gegen die SpVgg Greuther Fürth II und den damit einhergehenden ersten Saisonsieg auf den Punkt. Und da geplatzte Knoten zuweilen auch psychische Schüre lösen, fahren die Klosterer mit breiter Brust zum am kommenden Samstag (14 Uhr) bei der SpVgg Oberfranken Bayreuth stattfindenden Kellerduell. „Wenn man die Tabelle anschaut wird deutlich, dass wir den Anschluss geschafft haben“, geht für Trainer Florian Schlicker die Saison irgendwie nochmal von neuem los. Damit dies auch so bleibt erwartet der Coach, „dass wir nun stabilisieren was wir geschafft haben.“ Zumal die Konstellation dank einiger Spielverlegungen der Konkurrenz ungewöhnlich günstig ist. So würde das Schusslicht bei einem Sieg zumindest vorübergehend bis auf den 15. Rang und bei optimalem Verlauf gar auf Platz 13 emporschießen. Soweit will Schlicker aber noch gar nicht denken, erwartet er doch beim Vorletzten „einen heißen Tanz.“
Einen der wesentlichsten Protagonisten, die es beim Gegner aus dem Takt zu bringen gilt, ist Dominik Stolz. Der 24-jährige ging für den SVS insgesamt 102 Mal auf Punktejagd, bevor der bekennende Dortmund-Fan zu Beginn dieser Saison das rot-weiße Trikot gegen ein gelb-schwarzes(!) umtauschte. Was Wunder, dass der Gedanke an die kommende Aufgabe auch bei dem sonst so gelassen wirkenden Spielmacher den Puls nach oben treibt: „Es ist ganz klar, dass dieses Spiel für mich etwas Besonderes ist. Allerdings wäre es mir lieber, wenn beide Teams in der Tabelle weiter vorne stehen würden.“ Die Gründe für den mit sechs Zählern aus acht Spielen ziemlich misslungenen Start der Oberfranken siedelt Stolz nicht zuletzt im disziplinarischen Bereich an: „Wir haben die ersten vier Spiele immer in Unterzahl beendet und außerdem zu viele individuelle Fehler gemacht.“ Doch spätestens seit dem 2:0-Sieg beim FC Augsburg II zeigt die Formkurve der Bayreuther nach oben. „Wir haben sicherlich Potenzial für mehr“, ist Stolz denn auch zuversichtlich, was die Partie gegen seine alten Kumpels vom SVS angeht und tippt auf „einen 3:1-Sieg für uns.“ Natürlich kennt Schlicker seine ehemalige Nummer sieben bestens und weiß um dessen Torgefährlichkeit. Einen Sonderbewacher abzustellen, würde der Spielidee von Schlicker aber gründlich wiedersprechen: „So etwas gibt es bei uns nicht. Wir machen alles im Kollektiv.“ Dies gilt nicht nur für das Geschehen auf dem Platz sondern auch außerhalb. Statt im stillen Kämmerlein zu brüten, bevorzugt er nämlich den regen Austausch mit seinen beiden Co-Trainern Serdal Gündogan und Florian Beck. „Wir wissen, was wir wollen. Zwischen uns passt kein Blatt Papier“, beschreibt er die Dreieinigkeit. Welche taktischen Kniffe diese drei Köpfe dann ausbaldowern, mussten die Fürther jüngst leidvoll erfahren, als sie gegen die so raffiniert wie überraschend installierte Fünferkette in der Kloster-Abwehr kein wirksames Mittel fanden. Man darf also gespannt sein, wie die Marschroute am kommenden Samstag lautet.                                      

Am Rande notiert:
Neulinge: Beim 2:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth II erzielten Patrick Schwesinger und Stephan König ihre Premierentreffer für den SVS. Die insgesamt 112 Tore der Klosterer in der Regionalliga verteilen sich auf 22 Schützen.

Routiniers: Führender in dieser Liste ist mit 28 Einschüssen Dominik Stolz vor Bernd Rosinger (16). Die treffsichersten im aktuellen Kader sind Christopher Schaab und Rico Röder mit jeweils sieben Toren
 

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