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Klosterer winkt der Platz an der Sonne

Datum: 07.10.2015Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Klosterer winkt der Platz an der Sonne

Bei einem Sieg im Nachholspiel beim VfL Frohnlach wäre der SVS Tabellenführer. Julian Schäf könnte seinen 100. Punktspieleinsatz bestreiten.

An diesem Mittwoch tritt der SV Seligenporten um 19 Uhr zur Nachholpartie beim VfL Frohnlach an. Der Grund für diesen Termin liegt darin, dass diese einst für den 2. Spieltag am 22. Juli vorgesehene Partie zwar ihren regulären Anpfiff erfuhr, dann aber wegen eines heftigen Gewitterregens beim Stande von 1:0 für den SVS in der 62. Minute abgebrochen wurde.
Seit diesem Zeitpunkt gab es für die Kicker des VfL Frohnlach nicht so wirklich viel zu lachen. Vielmehr ist im Hinblick des aus lediglich zwei Siegen und insgesamt zwölf Zählern resultierenden 16. Tabellenplatzes knallharter Abstiegskampf angesagt. Warum dem so ist, wird bei einem Blick auf das Klassement ganz schnell deutlich. Hier entpuppt sich die Offensive des VfL mit lediglich elf Treffern in 13 Partien als die schwächste der gesamten Konkurrenz. Ganz anders dagegen die Situation der Klosterer, die in dieser Wertung mit 34 Einschüssen sogar den Bestwert der Liga für sich in Anspruch nehmen dürfen. Aufgrund dieser Konstellation wird sich der SV Seligenporten wohl auf eine ähnliches Szenario wie im Match am vergangen Samstag gegen den 1. FC Sand einstellen müssen. Sich also mit einem Rivalen konfrontiert sieht, der sich tief in der eigenen Hälfte verschanzt und mit Kontertaktik versucht, die sich ihm bietenden Räume bestmöglich auszunutzen. Während die Elf aus Sand aber den SVS-Angreifern immer wieder die Gelegenheit zum Torabschluss gestattete, wird es in Frohnlach derartige Freiheiten wohl sehr viel weniger geben. Immerhin können die Oberfranken mit lediglich 16 Gegentreffen auf eine äußerst stabile Abwehrreihe verweisen. Ein probates Mittel, um dieses Bollwerk zu knacken sind hochstehende Außenverteidiger, die mit dynamischen Läufen bis an die Grundlinie und präzisen Flanken in den Rücken der Abwehr, den Gegner aushebeln. Eine Aufgabe, wie sie Julian Schäf bestens zu erfüllen vermag, der heute seinen 100. Punktspieleinsatz für die Klosterer bestreiten könnte. Ob es tatsächlich soweit kommt, lässt Trainer Florian Schlicker noch offen. Denn weil er mit Stanislaus Herzel, Kai Neuerer und eben Julian Schäf über drei gleichwertige Außenverteidiger verfügt und der Coach diese beiden Positionen obendrein als „sehr laufintensive“ charakterisiert,  gönnt er sich den Luxus der Rotation. Freilich aber weiß er, was er an seinem Jubilar hat: „Julian ist ein offener, junger Mann. Er hat sich sehr gut Integriert und ist eine absolut zuverlässige Bank.“ Im Optimalfall könnte  dem aus dem fränkischen Aischgrund stammenden 23-Jährigen sogar noch ein anderes, in seiner mittlerweile mehr als dreijährigen SVS-Karriere erst einmal ihm wiederfahrendes Glück ereilen – nämlich dem, sich als Tabellenführer zu fühlen. Denn bei einem Sieg würde der SVS dank der besseren Tordifferenz das derzeitige, sich aus dem VfB Eichstätt und dem TSV Großbardorf rekrutierende Spitzenduo überflügeln. Damit sich das heutige Nachholspiel tatsächlich zum Überholspiel verwandelt, erwartet Schlicker von den Seinen neben „klaren Aktionen“ auch die Rückbesinnung auf die Uraufführung vor mehr als zwei Monaten: „Dort haben wir gemerkt, dass Frohnlach richtig gut steht und wissen, dass es nicht einfach wird. Wir müssen uns klug verhalten und auf unsere Chance warten.“                                              

Am Rande notiert:
Tore und Torschützen:
Mit 34 Treffern hat der SVS bereits nach 13 Partien ebenso oft ins Schwarze getroffen, wie in der gesamten letztjährigen  34 Spiele umfassenden Regionalligasaison.

Mit Rico Röder (8Tore), Patrick Schwesinger (7) sowie Patrick Hobsch (6), liegen die drei besten Klosterer fast gleichauf, aber ein gutes Stück hinter dem führenden Sebastian Schulik (1. SC Feucht), der 13 Einschüsse verzeichnet.
 

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