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Klosterer stehen vor einer eminent wichtigen Partie

Datum: 29.11.2014Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Klosterer stehen vor einer eminent wichtigen Partie

Sollen die Hoffnungen auf den Klassenerhalt nicht völlig einfrieren, muss gegen den FC Memmingen ein Sieg her

Sechs Punkte Abstand zu den Relegationsrängen – so schlecht stand es in der Regionalliga um den SV Seligenporten noch nie.
Nüchtern betrachtet sind die Chancen des SVS, auch im nächsten Winter noch in der Regionalliga zu spielen, so gering wie die derzeitige  Wahrscheinlichkeit auf Schnee. Richtig ist aber auch, dass sich beim Wetter, wie auch im Fußball die Bedingungen oft genug schnell ändern. Damit bei den Klosterern letzteres tatsächlich noch eintreten kann, muss im letzten Spiel des Jahres an diesem Samstag (14 Uhr) um jeden Preis ein Sieg gegen den FC Memmingen her. „Wenn es uns gelingt dieses Spiel zu gewinnen, haben wir den Klassenerhalt noch in unserer Hand“, weiß  auch Trainer Florian Schlicker um die eminente Bedeutung der anstehenden Partie. Dies umso mehr, als mit einem Sieg die Wahrscheinlichkeit, den Abstand zu mindestens einem der beiden so inbrünstig herbeigesehnten Relegationsplätze an nur einem Nachmittag halbieren zu können, recht groß erscheint. Hat doch der SV Wacker Burghausen zu Hause mit der Partie gegen den Spitzenreiter FC Würzburger Kickers eine fast unlösbare Aufgabe zu bewältigen. Damit diese große, möglicherweise gar ultimative Chance tatsächlich und unbedingt am Schopf gepackt wird, will Schlicker seine Elf „voll auf Sieg spielen lassen.“ Die größten Hoffnungen auf eine erfolgreiche Umsetzung dieser Marschroute ruhen hierbei auf den zugegeben breiten Schultern von Marcel Mosch. Die Nummer sechs der Klosterer findet sich in seiner Rolle als Mittelstürmer immer besser zurecht und erzielte die letzten vier Tore des SVS. Direkt neben Mosch, oder als „Zehner“ hinter ihm, könnte der zuletzt nur als Einwechselspieler zum Zuge gekommene Patrik Nagy die Gelegenheit erhalten, seine unbestritten großen, zuletzt jedoch nur sporadisch hervorgetretenen Offensiv-Fähigkeiten endlich wieder einmal zur Geltung zu bringen. „Vielleicht werde ich auch Rico Röder von Beginn an bringen“, hält sich Schlicker eine weitere Option offen. Bei allem vorwärts gerichtetem Denken, vergisst der Coach auch die Defensive nicht: „Wir müssen bei Standardsituationen aufpassen, dort sind die Memminger sehr gefährlich.“ Somit könnte es sein, dass der von seinem Bluterguss im Knie genesene Florian Bauer in die Innenverteidigung zurückkehrt und dafür Alexander Braun eine Verschnaufpause erhält.
Neben ihren Qualitäten in der Luft, haben die Allgäuer auch am Boden echte Könner. In besonders unguter Erinnerung dürfte die Klosterabwehr indes  Michael Geldhauser behalten haben. Immerhin avancierte der 24-jährige Stürmer im Hinspiel  zur echten Schreckensgestalt, als er mit seinen beiden Toren fast alleine für die 1:2-Hinspielniederlage der Klosterer sorgte. Zuletzt machte Geldhauser beim Tabellen-Zehnten als Joker von sich reden, und sorgte im Prestigeduell beim Nachbarn FVI Illertissen sowie zuletzt gegen den FC Würzburger Kickers mit jeweils einem Treffer in der Schlussphase für eine Punkteteilung. Eine solche reicht dem SVS definitiv nicht. „Wir sind positiv gestimmt und wollen mit aller Macht gewinnen“, bekräftigt Schlicker und verspricht den Zuschauern einen „heißen Kampf“. Gelingt dies nicht, droht - ganz unabhängig vom Wetter - auf jeden Fall eine sportliche Eiszeit.
                                               

Am Rande notiert:
Schlimme Minuten: Am vergangenen Wochenende lag der SVS in der 26. Minute schon mit 0:3 gegen Illertissen zurück. Noch schlimmer erging es dem SVS am 12. Spieltag der Saison 12/13 beim FC Ingolstadt II. Damals waren erst 23 Minuten gespielt, als das 0:3-Endergebnis bereits feststand

Schlimme Tage: Im Hinspiel gelang Christopher Schaab mit dem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich das erste Saisontor des SVS. Trotzdem aber wird der Kapitän die Partie in unguter Erinnerung behalten. Brach er sich doch kurz vor Schluss eine Rippe und fiel anschließend wochenlang aus
 

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