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Klosterer starten in ihre dritte Regionalligasaison

Datum: 11.07.2014Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Klosterer starten in ihre dritte Regionalligasaison

Den „Trainer des Jahres“ plagen vor dem schweren Auftakt gegen den TSV 1860 München II einige Sorgen.

Am kommenden Freitag (19 Uhr) beginnt für den SV Seligenporten mit dem Heimauftritt gegen den TSV 1860 München II die dritte Regionalligasaison.
Ungeachtet dieser Tatsache durften sich die Klosterer in dieser Woche noch einmal über das famose Abschneiden in der vergangenen Spielzeit erfreuen. Wurde doch Trainer Florian Schlicker von seinen Kollegen zum Trainer des Jahres erkoren. Kein „Wir sind richtig stolz. Das ist eine super Auszeichnung in unserem so schnelllebigen Tagesgeschäft“, freut sich Schlicker über die „Krönung“. Seine im Plural gehaltene Aussage unterstreicht, dass der Coach die Ehrerbietung der Konkurrenz nicht als persönlichen Orden verstanden wissen will: „Ohne meine beiden Co-Trainer Serdal Gündogan und Florian Beck wäre es niemals so gut gelaufen.“
Die Hoffnung, das es heuer eine Wiederholung oder gar Steigerung des siebten Tabellenplatzes geben könnte, schiebt Schlicker weit von sich: „Die Liga ist sicherlich stärker als im letzten Jahr. Die Bayern sind nicht aufgestiegen und mit Burghausen ist ein spielstarker Absteiger dazu gekommen. Außerdem haben Vereine wie Bamberg und Kickers Würzburg enorm aufgerüstet. Es gibt nicht mehr so viele Gegner auf unserem Niveau, die Luft ist dünner geworden.“ Erschwerend kommt hinzu, dass die Vorbereitungszeit mit etwas mehr als vier Wochen sehr kurz ausfiel. „Es ist ein Wahnsinn, was uns Amateuren mittlerweile zugemutet wird“, zeigt Schlicker für die Terminhatz wenig Verständnis. Neben der mangelnden Regenerationsphase für die Spieler leitet auch die tägliche Arbeit. „Die Zeit, so der Übungsleiter, „ist zu kurz, um gezielt arbeiten zu können. Bis die neuen Spielen richtig integriert und die ganzen Abläufe einstudiert sind, wird es noch ein wenig dauern.“ Hoffnung gibt ihn, dass „alle gut mitziehen“. Deshalb ist sich „Schlicko“ auch noch nicht schlüssig, wie die Elf zum Saisonstart aussieht. Als gesichert darf aber gelten, dass mit in der Innenverteidigung neben Florian Jakl mit Florian Bauer ein Neuzugang sein Debüt geben wird. Ebenfalls neu, aber fast schon unverzichtbar ist Marco Christ. Der 33-jährige Ex-Profi überzeugte im zentralen Mittelfeld durch viel Übersicht und seine Ordnende Hand. Ein weiterer Trumpf in Christs ohnehin breitgefächertem Repertoire, ist die Kunst, einem ruhenden Ball urplötzlich gefährliches Leben einzuimpfen. Mit Mergim Neziri könnte auf der rechten Seite Neuling Nummer drei wirbeln. Dessen Hauptaufgabe wird es sein, Stürmer Patrick Hobsch zu unterstützen. Dass der 19-jährige, der vor sechs Wochen noch in der Landesliga für den 1.SC Feucht dem Leder nachjagte, nun ins kalte Wasser geworfen wird bezeichnet Schlicker „schon als große Bürde“. Allein – es bleibt ihm keine andere Wahl. Befindet sich doch der eigentlich als erste Wahl geltende Cem Ekinci derzeit in der Türkei.
Die Wahrscheinlichkeit für einen Startsieg scheint also nicht allzu üppig. Zumal der TSV 1860 München II in der Liga zur absoluten Elite gehört. So stellten die „kleinen Löwen den ersten Meister der Regionalliga Bayern und belegten in der abgelaufenen Saison einen starken dritten Platz. Das der SVS deshalb aber noch lange nicht die Flinte ins Korn zu werfen braucht, offenbart ein Blick in die Statistik. Blieben die Klosterer doch in allen zwei bisherigen Heimspielen mit 1:0 und 2:1 siegreich.                                
         
Am Rande notiert:

Ewiger Keeper: SVS-Torhüter Dominik Brunnhübner war der einzige Akteur, der in der abgelaufenen Regionalligasaison auf die maximale Einsatzzeit von 3240 Minuten kam. Mit  6570 Minuten ist „Brunni“ auch der Spieler, der seit  dem Bestehen der Regionalliga am längsten auf dem Rasen weilte.

Ewige Tabelle: In der ewigen Tabelle der Regionalliga Bayern steht der SVS im Ranking der bislang 22 Klubs mit Platz elf genau in der Mitte. In den 74 Partien gab es bislang 99 Zähler (29 Siege, 12 Remis, 33 Niederlagen) und 108:132 Tore. Gehen die Klosterer also gegen 1860 nicht leer aus, würde die 100-Punktemauer geknackt
 

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