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Klosterer laden gegen Bamberg zum Duell der Absteiger

Datum: 05.03.2016Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Klosterer laden gegen Bamberg zum Duell der Absteiger

Bayernliga Während der SVS an diesem Samstag (14 Uhr) seinen zweiten Platz verteidigen will, läuft es bei den Oberfranken nicht nach Wunsch.

Mit dem FC Eintracht Bamberg gastiert an diesem Samstag (14 Uhr) eine Mannschaft im Kloster, die mit ihrem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden sein kann. Angetreten, den Abstieg aus der Regionalliga umgehend zu korrigieren, rutschte der FCE stattdessen ganz schnell erst ins Mittelfeld ab, um dann sogar im weiteren Saisonverlauf engen Kontakt mit den Relegationsplätzen der Abstiegszone aufzunehmen. Insbesondere in der Fremde enttäuschte die Mannschaft mit lediglich zehn Zählern aus elf Partien viel zu oft. Obwohl diese Misere nicht zuletzt auf enormes Verletzungspech zurückzuführen war, griffen die Mechanismen des Fußballgeschäftes, so das der erst vor gut einem Jahr installierte Trainer Norbert Schlegel (54) entlassen wurde. Bei den Bambergern allerdings kein so ganz ungewöhnlicher Vorgang, tauschten diese doch seit der Insolvenz und Neugründung im Jahr 2010 schon sechs Mal den Mann an der Seitenlinie aus. Mit Petr Skarabela kam dann ein Übungsleiter, der den FCE schon 2013 in der Regionalliga für 26 Spiele betreute. Unter dem 47-jährigen Tschechen wurden denn auch gleich zwei Siege eingefahren, bevor es im letzten Spiel vor der Winterpause eine 0:2-Heimniederlage im prestigeträchtigen Derby gegen Hof setzte. Zudem berichtete jüngst  regionale Medien von einer wirtschaftlichen Schieflage des Vereins. Davon unberührt haben die Verantwortlichen die spielfreie Zeit genutzt, um den Kader mit vier Ab- und drei Zugängen ein neues Gesicht zu verpassen. Darunter ist mit Verteidiger Petrit Djonbalic auch ein Spieler, der zuletzt in der U23 des SVS spielte und dort acht Mal auflief. „Der FCE ist nun unter Skarabela offensiver aufgestellt und wird sicherlich kein leichter Gegner“, hat SVS-Trainer Florian Schlicker gehörigen Respekt vor der anstehenden Aufgabe. Um diese erfolgreich zu lösen, setzt der Coach auf einen Lerneffekt seiner Akteure aus der Partie gegen den SSV Jahn Regensburg II, bei der er seinen Akteuren ankreidet,  sich in der zweiten Halbzeit taktisch schlecht verhalten zu haben. “Wir sind“, präzisiert Schlicker, „viel zu tief im Raum gestanden und haben es versäumt, nach vorne zu verteidigen. Dass es dann aber trotzdem zu dem für die Tabelle und erst recht für die Psyche enorm wichtigen Sieg reichen sollte, geht nicht zuletzt auf das Konto  von Pascal Worst. Eigentlich im zentralen defensiven Mittelfeld beheimatet, wurde der 24-jährige nach dem kurzfristigen Ausfall von Kevin Woleman (Bänderdehnung) in die Innenverteidigung abkommandiert. „Wir haben Pascal dorthin versetzt, weil er  auf seiner eigentlichen Position einen ähnlichen Aufgabenbereich vorfindet“, erklärt Schlicker diesen im Verbund mit seinem Trainerkollegen Serdal Gündogan kreierten und letztlich auch ziemlich gut gelungenen Schachzug. Durchaus möglich, dass „Worsti“ auch gegen Bamberg diese verantwortungsvolle Planstelle in der Defensive einnehmen darf, steht doch hinter der Rückkehr von Woleman ein nicht eben kleines Fragenzeichen.
                                                   
 
Am Rande notiert:
Dass im Fußball Wohl und Wehe ganz dicht beieinander liegen, macht die jüngste Vergangenheit zweier ehemaliger SVS-Kicker deutlich.
Freud: Nach einigen Kurzeinsätzen, schaffte der beim Zweitligisten SV Sandhausen spielende Dominik Stolz (102 Spiele/35 Tore für den SVS von 2011 – 2014) im Match beim VfL Bochum den Sprung in die Startelf, wo er auch einen Treffer erzielte, die 2:3-Niederlage aber nicht verhindern konnte. Auch gegen den Club am letzten Dienstag (0:2) durfte „Stolzer“ von Beginn an ran.

Leid: Dagegen ist Bernd Rosinger in den nächsten Wochen beim Westregionalligisten Lotte zum Zuschauen verdammt. Gegen Borussia Dortmund II zog sich der gebürtige Neumarkter und von 2009 – 2013 bei den Klosterern (91 Spiele/42 Tore) stürmende „Rose“ einen Muskelbündel- und Sehnenriss im Adduktorenbereich zu.
 

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