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Klosterer haben ein klares Ziel vor Augen

Datum: 09.04.2016Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Klosterer haben ein klares Ziel vor Augen

Bayernliga. Gegen die abwehrschwache SpVgg Jahn Forchheim  muss ein Sieg her.

Mit der SpVgg Jahn Forchheim stellt sich an diesem Samstag (14 Uhr) ein Klub im Kloster vor, dessen jüngste Geschichte nicht einer gewissen Tragik entbehrt. Ausgangspunkt war die Saison 2012/13, als der Neuling in der Bayernliga Nord auf Anhieb einen sensationellen zweiten Platz belegte, aus wirtschaftlichen und strukturellen Gründen aber auf die Relegationsspiele verzichtete. Die arg in die Jahre gekommene Sportanlage verwehrte dem Jahn auch in den beiden Folgejahren die sportlichen Früchte in Form einer Versetzung in die oberste Bayerische Amateurliga zu ernten. Was Wunder, dass es ob dieses bloßen Gewinnens für die Galerie so manchen Angehörigen des kickenden Personals nach einer neuen Perspektive drängte. Den dadurch erfolgten Aderlass vermochte die SpVgg nicht zu kompensieren, so dass in dieser Spielzeit mit den Abstiegsgefilden ganz neue Tabellenregionen erkundet wurden und noch immer müssen. Auch die in der Winterpause gehegten Hoffnungen, dem Keller noch zu entfliehen, zerschlugen sich mit nur einem Punkt aus den folgenden fünf Partien ganz schnell. Dass es im Zuge deren insgesamt 13 Gegentore hagelte, ist nur zu bezeichnend, haben die Forchheimer doch die mit insgesamt 60 Gegentoren löchrigste Defensive der Liga.
Das die SpVgg aufgrund dessen gegen die Klosterer, die immerhin über die stärkste Sturmreihe der Liga verfügen, nur hinten reinstellt, glaubt SVS-Coach Florian Schlicker indes nicht: „Forchheim verfügt über ein gutes Offensivspiel und wird sicherlich alles versuchen, sich so viel Spielanteile wie möglich zu erarbeiten.“ Insbesondere in der Fremde gelang es den  Oberfranken damit schon für so manche Überraschung zu sorgen. So wurde der letzte Sieg überhaupt beim  heimstarken SC Eltersdorf errungen, wo die Klosterer kurz vor der Winterpause mit 3:6 fürchterlich baden gingen.
Das dies aber nichts an der klaren Favoritenrolle des SVS zu ändern vermag, stellt Schlicker gar nicht erst zur Debatte. „Wir haben mit einem Sieg ein klares Ziel vor Augen.“ Erst recht nach der überzeugenden Vorstellung bei der knappen 1:2-Pokalniederlage gegen die SpVgg Unterhaching, wo die Klosterer mit unbändiger Leidenschaft und Willenskraft dem Regionalligisten das Leben sehr schwer machten. Dass  diese Eigenschaften aber auch gegen vermeintliche Außenseiter vonnöten sind, wurde bei der 2:3-Pleite in Burglengenfeld nicht zum ersten Mal deutlich. „Wir brauchen immer hundertprozentige Einsatzbereitschaft. Unser Gefüge funktioniert nur, wenn alle mitmachen“, richtet der Coach denn auch eine klare Botschaft an seine kickende Belegschaft.
Wie sich diese Zusammensetzen wird, ist indes noch ziemlich ungewiss. So ist der Einsatz von Stanislaus Herzel, der gegen Unterhaching umgeknickt ist, mehr als fraglich. Ungewiss ist auch, ob die angeschlagenen Florian Bauer und Torhüter Christopher Pfeiffer mitwirken können. Zudem muss noch abgewartet werden, wie die kürzlich erkrankten Fabian Klose und Marco Christ die Strapazen weggesteckt haben.                   

Am Rande notiert:
So wars: Das Hinspiel gewann der SVS klar und deutlich mit 4:1. Die Tore zum höchsten Auswärtssieg in dieser Saison markierten Schwesinger, Hobsch, Röder und Herzel.

So geht’s weiter: Die nächste Aufgabe führt den SVS am Sonntag, den 17. April zur DJK Don Bosco Bamberg, bevor am Samstag danach im Kloster der Schlager gegen Primus Großbardorf ansteht.
 

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