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Klosterer gegen Garching unter Druck

Datum: 13.03.2015Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Klosterer gegen Garching unter Druck

Will der SV Seligenporten weiter am bayerischen Fußballhimmel strahlen, muss gegen den Aufsteiger VfR Garching ein Sieg her.

Garching, diese wenige Kilometer nördlich von München gelegene etwa 17.000 Einwohner beherbergende Stadt, scheint geradezu prädestiniert für Höhenflüge gleich welcher Art. So befinden sich mit dem Max-Plank-Institut für Astrophysik und der Europäischen Südsternwarte ausgewiesene Spezialisten für „ganz oben“. Was scheint dann also naheliegender, als das der VfR Garching, seines Zeichens größter Verein und an diesem Freitag (19 Uhr) zu Gast beim SV Seligenporten, hierbei keine Ausnahme macht? 2007 noch in den Niederungen der Bezirksliga, folgte mit der Installierung von Trainer Daniel Weber und seinem Assistenten Günther Edahl ein sportlicher Höhenflug, der im letzten Sommer im Aufstieg in die Regionalliga Bayern gipfelte. Dort im bayerischen Fußballhimmel als allenfalls kometenhafte Erscheinung gehandelt, strafte man mit einem guten Start schnell alle Experten Lügen. Auch im weiteren Saisonverlauf tummelte sich der Verein für Rasenspiele im Mittelfeld der Tabelle. Absolute Sternstunde war sicherlich der 3:2-Erfolg im Grünwalder Stadion gegen den TSV 1860 München II. Zuletzt aber schwächelte der VfR ein wenig und holte in den jüngsten drei Partien nur einen Punkt und befindet sich mit Rang 14 nur einen Zähler von den Relegationsrängen entfernt.
Davon aber lässt sich SVS-Trainer Florian Schlicker, der zusammen mit seinem kongenialen Partner Serdal Gündogan sowie Co-Trainer Florian Beck das Video der Garchinger 0:4-Niederlage gegen Illertissen eingehend studiert hat, nicht blenden: „Garching ist eine strukturierte Mannschaft mit guter Raumaufteilung und einem klaren Plan. Die Niederlage gegen Illertissen war viel zu hoch und vor allem individuellen Fehlern geschuldet.“ Solche Aussetzer kennt man auch im Kloster bestens, wie das 2:2 beim in allen Belangen eigentlich klar unterlegenen FC Eintracht Bamberg einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis stellte. Deren gründlichen Kenntnis zum Trotz aber tut sich Schlicker mit einer genauen Diagnose und erst recht, was eine nachhaltige Prävention angeht, ziemlich schwer: „Vielleicht ist es die Angst das Falsche, oder nicht das Richtige zu machen. Wenn du hinten drin steckst, machst du einfach solche Sachen.“ Die grundsätzliche Eignung seines Teams für die Liga sieht der Coach aber nach wie vor gegeben: „Mit den Mannschaften in der unteren Tabellenhälfte können wir bestimmt mithalten.“
Mithalten allerdings wird bei der anstehenden Partie und happigen sechs Zählern Rückstand auf den ersten Relegationsplatz nicht genügen.
Vielmehr muss unbedingt ein Sieg her. Ansonsten wird es beinahe unausweichlich, das der SVS, der seit den eher einer bürokratischen Zangengeburt als den einem „Urknall“ entsprechenden Anfängen der Regionalliga Bayern stolz und beständig am weiß-blauen Fußballfirmament erstrahlt, von dort in Bälde erlischt.                              

Am Rande notiert:
Elfmeter: Bei der 1:2-Hinspielniederlage in Garching gelang Rico Röder der bislang einzige Elfmetertreffer des SVS in dieser Spielzeit. Beim 2:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth II, eine Woche später, durfte Röder erneut vom Punkt antreten, scheiterte aber am Keeper.

Elf Spiele: Die heutige Partie mitgerechnet, hat der SVS noch elf Spiele Zeit, um die zum Erreichen eines der beiden Relegationsplätze notwendigen Zähler einzuheimsen. Die Hoffnungen liegen hier insbesondere in den Heimspielen. Denn nach Garching empfängt der SVS mit Bayreuth (27.03.), Schalding-Heining (10.04.), SV Heimstetten (08.05.) und dem FC Schweinfurt 05 (23.05.) durchaus schlagbare Kontrahenten. Der FC Würzburger Kickers (24.04.) allerdings dürfte gleich mehrere Nummern zu groß sein.
 

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