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Ich gehe nicht davon aus, dass wir verlieren

Datum: 24.03.2016Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Ich gehe nicht davon aus, dass wir verlieren

Bayernliga. SVS-Trainer Florian Schlicker gibt sich vor der richtungsweisenden Partie gegen Hof betont optimistisch.

Nach zuletzt zwei torlosen Remis in Folge haben die Aufstiegshoffnungen des SV Seligenporten einen erheblichen Dämpfer erhalten. So hat sich in diesem Zeitraum zu einen der Rückstand auf Spitzenreiter TSV Großbardorf, der ein Spiel mehr auf dem Konto hat, von fünf auf nunmehr schon fast unüberbrückbare acht Zähler aufsummiert. Zum anderen und zweifellos  eindeutig schlimmeren, mussten die Klosterer am vergangenen Wochenende den für die Aufstiegsrelegation berechtigenden zweiten Tabellenplatz an die SpVgg Bayern Hof abgeben. Berücksichtigt man zudem, dass die Oberfranken bei einem Zähler mehr, auch noch eine Partie weniger absolviert haben, wird ganz schnell klar, warum der SVS im Heimspiel am Gründonnerstag (18.30 Uhr) gegen eben jene Hofer eine ziemlich wichtige Aufgabe zu bewältigen hat.
Freilich ist sich SVS-Coach Florian Schlicker dieser brisanten Konstellation vollauf bewusst, von einer unumkehrbaren Weichenstellung will er allerdings nichts wissen: „Ganz egal, wie dieses Spiel auch ausgehen mag, es wird sicherlich für kein Team etwas entschieden sein. Wir haben noch etliche Partien vor uns, in denen so viel passieren kann.“ Neben dem Zeitfaktor gründet sich Schlickers Optimismus vor allem auf die eigene Stärke: „Ich gehe nicht davon aus, dass wir gegen Hof verlieren.“  Dass dies weit mehr ist, als das berühmte Pfeifen im Walde, beweist der Vergleich aus der Hinrunde, welchen die Klosterer nach einem ebenso offen, wie furios geführten Schlagabtausch mit 4:3 gewannen. „Bayern Hof ist physisch sehr stark“, weiß der Trainer, dass es die an jenem Sommertag im August gezeigte kämpferische Leidenschaft auch diesmal unbedingt braucht. Neben dieser kollektiven Komponente besticht der Oberfränkische Traditionsverein auch mit einigen herausragenden Einzelspielern. Neben Regionalliga gestählten Akteuren wie Kapitän Harald Fleischer und sein Stellvertreter Christian Schraps, sorgt auch der erst 19-jährige Maximilian Kraus für jede Menge Präsenz und Wucht im Aufbauspiel. Ganz vorne lauert dann mit dem Tschechen und ehemaligen Erstligaspieler Martin Holek, sowie seinem Landsmann Tomas Sturm ein Offensivduo, dass es versteht, jedes Abwehrbollwerk zu knacken. Für Schlicker indes kein Anlass sich zu grämen: „Gegen uns ist es schwer ein Tor zu erzielen“, verweist er darauf, dass sein Team seit dem Neustart nach der Winterpause erst einmal überwunden werden konnte. Zuversichtlich ist er auch, dass die beim SVS derzeit recht laue Offensive – nur drei Tore in den jüngsten vier Partien -  wieder ins Rollen kommt: „Manchmal geht die Kugel halt einfach nicht rein. Wenn wir uns weiterhin so viele Chancen wie zuletzt erspielen, wird der Knoten bald platzen.“ Erschwert wird dieses Unterfangen allerdings durch einen erheblichen „Bandsalat“. Während Stanislaus Herzel und Patrick Hobsch jeweils an einem Anriss laborieren, zog sich Patrick Schwesinger gar einen Teilabriss  dieser für das Bewegungssystem so fundamentalen Strukturen zu.                              


Am Rande notiert:
Mit vier Siegen und zwei Unentschieden ist der SVS seit sechs Spieltagen ohne Niederlage. Eine längere Serie gab es zuletzt in der Saison 13/14, wo die Klosterer vom 26. bis zum 32. Spieltag (5 Siege, 2 Remis) nicht bezwungen wurden.

Mit insgesamt 13 Partien spielten die Klosterer seit ihrem Bayernligaaufstieg 2008/09 so oft gegen Hof wie sonst gegen keinen anderen Verein. Die dabei gesammelten 23 Zähler sind ebenfalls SVS-Rekord
Am Ostersonntag ab 18:00 Uhr, überträgt bfv.tv in der Sendereihe "Bayernliga pur", Ausschnitte von allen Spielen der Bayernliga.

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