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Heiße Partie, aber ein cooler Trainer

Datum: 08.05.2015Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Heiße Partie, aber ein cooler Trainer

Obwohl die Relegationsplätze bei einer Niederlage des SVS an diesem Freitag (18.30 Uhr) gegen den SV Heimstetten so gut wie unerreichbar wären, will Florian Schlicker dieser Aufgabe keinen finalen Charakter zuweisen.

Es war schon ein seltsames Bild, welches sich dem Betrachter unmittelbar nach dem Schlusspfiff der SVS des SV Seligenporten in Burghausen bot. Stand den Kloster-Kickern zuerst die Freude über den 2:0-Erfolg ins Gesicht geschrieben und waren die Schritte ungeachtet der vorabgegangenen Anstrengungen fast federnd, sanken die Akteure nach der nur wenige Augenblicke später erfolgten Nachricht, dass sich auch die Konkurrenz auf den Relegationsrängen schadlos hielt, mit ausdruckslosen Minen in sich zusammen. Dass diese Gefühlslage nach einiger Zeit von trotziger Zuversicht abgelöst wurde,  fand Trainer Florian Schlicker wenig erstaunlich, war ihm doch stets bewusst, dass „es in der Endphase einer Saison unerwartete Ergebnisse gibt.“ Und ein solches schaffte der SV Heimstetten, als der 3:2-Sieg gegen Illertissen erst mit einem in der 93. Minute verwandelten Foulelfmeter sichergestellt wurde. Für den unmittelbar an der östlichen Münchner Stadtgrenze beheimateten Klub war dieser späte Triumph das Ende einer elf Partien umfassenden Serie ohne Dreier. Obwohl der mit vier Zähler mehr als der SVS auf dem ersten Relegationsplatz stehende SVH bei einem Sieg wohl uneinholbar von dannen ziehen würde, mag Schlicker dieser Aufgabe keinen finalen Charakter zuweisen: „Wir haben in dieser Saison schon mehrere sogenannte entscheidende Spiele hinter uns. Grundsätzlich ist für uns jedes Match wichtig.“ Selbst bei einer Niederlage ist für den Coach „die Saison noch nicht zu Ende“. Immerhin könnte sich diesmal die  Möglichkeit eröffnen, bei einem Abstieg eines bayerischen Zweitligisten und der dadurch folgenden „Verbannung“ der jeweiligen zweiten Mannschaft aus der Regionalliga, als Vorletzter die Berechtigung zur Relegation zu ergattern. Unbedingt einlassen auf dieses Vabanquespiel will man sich beim SVS verständlicher Weise nicht. „Mit einem Sieg können wir Heimstetten in den Nacken beißen“, will der Coach denn auch das Schicksal soweit noch irgend möglich in die eigene Hand nehmen. Ob dies eher abwartend geschieht, oder die Akzente eher auf Offensivfußball beruhen, werden Schlicker und Serdal Gündogan ebenso kurzfristig entscheiden, wie auch die Frage, welcher Formation das Vertrauen geschenkt werden soll.    
Dies haben ungeachtet der höchst ungewissen Ligazukunft etliche Spiele dem SVS gegenüber bereits getan. So konnten der erste Vorsitzende Walter Eisl und der Sportliche Leiter Robert Gärtner jüngst die Verträge der Abwehrrecken Florian Bauer, Julian Schäf und Alexander Braun  verlängern. Zudem bleiben die beiden Torhüter Martin Bachner und Luis Iglesias Abert dem SVS ebenso erhalten wie auch Offensivspieler Patrick Schwesinger.                           
                                        
Am Rande notiert:
Bislang trafen beide Teams neun Mal aufeinander. Die Bilanz der Klosterer ist mit jeweils drei Siegen, drei Remis, sowie  vier Niederlagen und 17:17 Tore leicht negativ. Kurios hierbei ist die Tatsache, dass die Klosterer gegen Heimstetten eine bessere Auswärts- als Heimbilanz aufweisen.
In einer Tabelle, die nur die Spiele der letzten vier Vereine untereinander berücksichtigt, liegt der SV Heimstetten - trotz erst dreier Spiele - mit neun Zählern und 6:1 Toren ganz vorne. Dahinter folgt der SVS (1 Sieg, 2 Remis, 2 Niederlagen; 6:8 Treffer) vor Garching (1, 2,2; 4:6) und Bamberg (0, 4,1; 4:5).
 

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