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Für uns geht es nur noch um Überleben

Datum: 02.05.2015Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Für uns geht es nur noch um Überleben

Der SV Seligenporten braucht in Burghausen mindestens einen Zähler. Allerdings ist Trainer Florian Schlicker ausgerechnet gegen die abwehrstarken Oberbayern in der Offensive zum Improvisieren gezwungen.

Die Tatsache, dass der SV Seligenporten in den Spielen gegen den Spitzenreiter FC Kickers Würzburg (0:2) und beim Tabellenzweiten FC Bayern München II (0:3) tor- und punktlos blieb, konnte Trainer Florian Schlicker nicht überraschen: „Die beiden waren keine Gegner auf unserer Augenhöhe, für uns kommen die entscheidenden Spiele noch.“ Dieses „noch“ steht mit der Partie am diesem Samstag (14 Uhr) beim FC Wacker Burghausen nun unmittelbar bevor.
Das sich der Drittliga-Absteiger aus Oberbayern mit seinem derzeitigen 13. Rang recht weit unten tummelt, ist eine Nachwirkung der sehr großen Anpassungsprobleme an die neue Umgebung, als man tief in den Tabellenkeller rutschte und sich Mitte November sogar auf einem Relegationsrang wiederfand. Die Verantwortlichen reagierten auf diesen so nicht vorhergesehenen Umstand, in dem sie Trainer Mario Demmelbauer auf den Posten des Sportlichen Leiters dirigierten und Uwe Wolf als neuen Coach installierten. Ob sich der Ex-Profi (u.a. 1. FC Nürnberg, 1860 München) von der hoch über der Stadt thronenden imposanten Burganlage – mit mehr als einem Kilometer immerhin eine der längsten der Welt – inspirieren ließ, ist nicht überliefert. Auf jeden Fall aber schaffte es Wolf die löchrige Abwehr in eine echte Festung zu verwandeln. Hatte der SVW nach dem 19. Spieltag schon satte 34 Gegentreffer schlucken müssen, gab es in den folgenden elf Partien nur deren fünf. Das dieser Aufschwung auch Früchte trägt, liegt auf der Hand. So ist der Abstand zu den Relegationsplätzen auf mittlerweile sieben Zähler angewachsen und mit einem weiteren Sieg dürfte der  Klassenerhalt wohl in trockenen Tüchern sein.
Eine Garantie abgeben, ob der SV Seligenporten dieses Unterfangen verzögern kann, will Schlicker nicht abgeben: „Burghausen hat sich in der  Winterpause enorm verstärkt, diese Aufgabe wird für uns äußerst schwer.“ Gleichwohl aber weiß er natürlich um die mit inzwischen vier Zählern Rückstand auf den ersten Relegationsplatz mehr als bedrohliche Situation: „Für uns geht es nur noch ums Überleben, wir müssen unter allen Umständen anfangen zu punkten.“ Als wäre die Lage ohnehin nicht schon schlimm und die Offensive schwach genug, muss der Coach in diesem Bereich neben dem noch für diese Partie rotgesperrten Marcel Mosch auch auf Patrick Schwesinger (5. Gelbe Karte) verzichten. Hier könnte der nach seiner Einwechslung beim FCB II recht überzeugend agierende Ibrahim Devrilen in die Bresche springen. Das mit Florian Bauer auch ein Abwehrspieler eine Gelbsperre verbüßen muss, dürfte den Trainer indes weniger Sorgenfalten bereiten, steht doch hier mit Jiri Ptacek eine Alternative parat. Probleme hin. Probleme her, unterkriegen lässt sich Schlicker indes nicht: „Wir werden mit aller Kraft versuchen unsere Chance zu nutzen und sei sie auch noch so klein.“                                          
                                                   
Am Rande notiert:
Ein paar Sätze zur Abstiegsregelung:
Galt in den beiden Vorjahren, bei Punktgleichheit zweier oder mehrerer Vereine noch der direkte Vergleich, haben sich die Regelhüter des BFV vor Saisonbeginn darauf festgelegt, nun die Tordifferenz über die Platzierung entscheiden zu lassen. Für den SVS, der mit -29 in dieser Kategorie am schwächsten abschneidet, ein echtes Handicap.
Dagegen könnte die prekäre sportliche Lage der beiden bayerischen Zweitligisten TSV 1860 München und SpVgg Greuther Fürth dem SVS womöglich zum Klassenerhalt verhelfen. Denn im Abstiegsfalle eines dieser Vereine stünde die jeweilige zweite Mannschaft als einer von zwei Direktabsteigern fest.

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