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Florian Schlicker baut auf den Lerneffekt

Datum: 01.10.2016Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Florian Schlicker baut auf den Lerneffekt

Regionalliga: Nach der enttäuschenden Vorstellung in Ingolstadt, will der SVS gegen die SpVgg Bayreuth wieder sein anderes Gesicht zeigen.


Die SpVgg Oberfranken Bayreuth an diesem Samstag (14 Uhr) zu Gast im Kloster, spielt ihre dritte Saison in der Regionalliga Bayern. Nach einem sechsten und siebten Platz in den Vorjahren, gaben die Verantwortlichen um den Aufsichtsrats-Vorsitzenden Mathias Fleischmann diesmal den „sicheren Klassenerhalt“ als offizielles Ziel aus. Insgeheim aber scheint man sich mehr zu erhoffen. Denn obwohl die „Altstädter“ abgesehen vom ersten Spieltag nie schlechter als auf Platz zwölf notiert waren, wurde Trainer Christoph Stark nach der 1:3-Heimniederlage gegen den FC Bayern München II der Stuhl vor die Tür gestellt. Auf der Suche nach einem Nachfolger wurden die Bayreuther in den eigenen Reihen fündig und hievten den bisherigen Co-Trainer Marc Reinhardt auf den Chefsessel. Nach vier Zählern aus den ersten drei Spielen unter dem neuen Übungsleiter trumpfte die SpVgg dann mit einem fulminantem 5:0-Kantersieg beim 1. FC Nürnberg II so richtig auf. Nicht minder beeindruckend geriet die Vorstellung am vergangenen Wochenende gegen den FV Illertissen, der mit 4:0 bezwungen wurde. Dies führte dazu, dass der FVI am vergangenen Montag die Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Coach Holger Bachthaler aufkündigte. Darf dieser nun mehr Zeit zu Hause verbringen, wurden die Bayreuther von dort erst mal für längere Zeit „vertrieben“. Weil das Hans-Walter-Wild-Station einer umfangreichen Sanierung unterzogen wird und die 70.000-Einwohner-Stadt keinen adäquaten Ersatz anbieten kann, trägt die SpVgg ihre Heimspiele bis mindestens Ende April im benachbarten Weismain aus. Für den Traditionsklub allerdings keine ungewohnte Situation, gibt es doch eine Vereinbarung, nach der ohnehin vier Spiele dort ausgetragen werden müssen.

Dass sich der SV Seligenporten nach zwölf Spieltagen auf dem vorletzten Tabellenplatz befindet, ist in Anbetracht der meist wesentlich potenteren Konkurrenz ebenfalls nichts ungewöhnliches, für Florian Schlicker jedoch zumindest diesmal unnötig. „Wir haben in Ingolstadt eine Riesenchance liegen gelassen“, weiß er um die Tatsache, dass sein Team mit drei Zählern mehr auf Platz vierzehn und somit „über dem Strich“ stünde. Die Ursache, warum die Mannschaft trotz einer mehr als 70-minütigen Überzahlsituation eine 1:2-Niederlage kassierte, sieht der Coach in den zu oft gewählten falschen Lösungen. Freilich aber birgt ein solches Geschehen auch einen gewissen Lerneffekt. Immerhin habe die Mannschaft, so Schlicker, „gemerkt, dass es nur mit hundertprozentigem Einsatz geht.“ Was seine Equipe zu leisten imstande ist, hat sie erst vor kurzen beweisen, indem sie dem Spitzenreiter aus Unterhaching als erstes Team überhaupt ein Remis abknöpfte. Einen solchen wird es auch gegen Bayreuth brauchen. „Bayreuth besitzt einen guten Mix aus jungen und erfahrenen Spielern, die sich deutlich im Aufschwung befinden und mit viel Selbstvertrauen aufkreuzen werden“, zählt Schlicker die Vorzüge des kommenden Gegners auf.

Mit Aykut Civelek, dessen wochenlange Hängepartie um die Freigabe ein Ende gefunden hat, steht beim SVS eine weitere Alternative für die Offensive bereit. Ob der 22-jährige Außenbahnspieler denn auch seine Premiere feiert, macht der Coach von den Trainingseindrücken abhängig. Als mit ziemlicher Sicherheit gesetzt darf sich hingegen Patrick Hobsch fühlen, der seine Gelbsperre abgebüßt hat und für den an einem leichten Muskelfaserriss laborierenden Bastian Herzner in die Spitze rücken wird.

Die Bilanz gegen Bayreuth:

In der Liga: Von den acht bisherigen Punktspielen verlor der SVS kein einziges – gegen kein anderes Team gibt es eine längere Serie. Insgesamt wurden drei Siege und Remis eingefahren und dabei 11:4 Tore erzielt.

Im Pokal: Prächtige Erinnerung hegen die Klosterer auch an das letzte Duell mit Bayreuth am 22. September 2015, als die Wagnerstädter im Totopokal-Achtelfinale mit 5:0 regelrecht in Grund und Boden gespielt wurden.

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