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Eine fast unmögliche Mission

Datum: 01.11.2014Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Eine fast unmögliche Mission

Der unbefriedigenden Vorrunde zum Trotz, glaubt SVS Trainer Florian Schlicker fest an eine Wende zum Guten. Ob diese aber schon am kommenden Samstag (14 Uhr) beim TSV 1860 München II eingeleitet werden kann, ist allerdings äußerst fraglich.

„Schade“. So bringt SVS-Trainer Florian Schlicker sein Fazit zur nun abgelaufenen Vorrunde auf einen Nenner. Schade vor allem deswegen, weil, so Schlicker, „wir in vielen Spielen einerseits aus unseren Möglichkeiten zu wenig gemacht haben und andererseits immer wieder unnötige Gegentore kassierten.“ Ganz unerwartet kam die mit 13 Zähler und 13:28 Toren bisher schwächste Vorrundenbilanz in der Regionalliga also nicht. „Uns war von Beginn an klar, dass es nach unserem Umbruch schwer wird. Die Liga hat an Qualität gewonnen und jeder Fehler wird eiskalt bestraft. Zudem waren auch einige unglückliche Entscheidungen dabei“, macht der Coach zwar einige externe Faktoren für die Misere aus, um dann aber sogleich festzustellen, dass „wir uns vor allen Dingen an die eigene Nase fassen müssen.“ Die Hoffnungen auf eine baldige Wende beim Tabellenletzten hat der mit einem grundsätzlich positiven Wesen ausgestattete 33-jährige indes noch lange nicht aufgegeben: „Wir haben gesehen, dass wir mithalten können. Ich glaube fest, dass wir mindestens zwei Mannschaften hinter uns lassen und wenigstens einen Relegationsplatz erreichen.“ Gestützt wird Schlickers These auch vom Tabellenbild. Zeigt dieses doch, dass der den Klassenerhalt garantierende Rang 14 nur vier Zähler entfernt ist. Ein weiteres, für eine erfolgreiche Zukunft unabdingbares Faktum ist, dass die Mannschaft trotz aller Nackenschläge einen harmonischen und geschlossenen Eindruck hinterlässt. Ob die so sehr anvisierte und herbeigesehnte Wende zum Guten schon am kommenden Samstag (14 Uhr) beim TSV 1860 München II gelingt, darf allerdings getrost bezweifelt werden. Immerhin hat deren Trainer Torsten Fröhling das Kunststückstück vollbracht, nicht nur eine mit 14 Neuzugängen – darunter 12(!) aus der eigenen Jugend – fast komplett eine Mannschaft zu formen, sondern diese obendrein auch unverzüglich in den oberen Tabellenregionen zu etablieren. So belegten die „Löwen“ bislang an allen 17 Spieltagen einen der ersten beiden Plätze. Momentan sitzen die 60er mit nur einem Zähler Rückstand Spitzenreiter FC Kickers Würzburg im Nacken, für das Selbstverständnis vielleicht sogar noch wichtiger ist aber das satte fünf Punkte dicke Polster auf den Lokalrivalen FC Bayern München II. Ideale Starthilfe für diese bislang so optimale verlaufende Spielzeit leistete ausgerechnet der SV Seligenporten mit einer 0:3-Pleite im Hinspiel. Kein Wunder, dass Schlicker den kommenden Gastgeber als „eine überragende Truppe mit tollen Einzelspielern“, charakterisiert. Entgegentreten will er dem „spielerisch unheimlich reifen“ Kontrahenten eher defensiv: „Wir wollen auf keinen Fall ins offene Messer laufen, sondern werden kontrolliert nach vorne spielen.“ Sollte es für die Klosterer im Zuge dieser fast unmöglichen Mission im traditionsbeladenen Grünwalder Stadion tatsächlich zu einem Zähler reichen, dann wäre dies wahrlich alles andere als Schade.                


Am Rande notiert:
Rückblick: In der letzten Saison hatte der SVS zum Ende der Vorrunde (18 Spiele) 23 Zähler auf dem Konto und belegte Platz zehn. Vor zwei Jahren waren es bei damals 19 Spielen sogar 35 Punkte und ein famoser zweiter Tabellenplatz.

Rückzug: Der Vertrag von Raffael Grigorian wurde in beiderseitigem Vernehmen aufgelöst. Der 19-jährige Mittelfeldmann kam im August dieses Jahres zu den Klosterern und absolvierte sieben Spiele, bei denen er fünfmal ein- und einmal ausgewechselt wurde.
 

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