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Ein schier übermächtiger Gegner

Datum: 23.07.2016Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Ein schier übermächtiger Gegner

Im Heimspiel (Sa. 17 Uhr) gegen den mit exquisiten Spieler nur so gespickten FC Bayern München II ist der SV Seligenporten nur krasser Außenseiter.

Das sich der SV Seligenporten aufgrund der 0:3-Niederlage bei der SpVgg Greuther Fürth II schon vor dem an diesem Samstag anstehenden Heimspiel gegen den FC Bayern München II frühzeitig etwas unter Druck gesetzt hat, mag Trainer Florian Schlicker nicht überbewerten: „Wir wissen, dass in dieser Liga die negativen Ergebnisse für uns überwiegen werden und lassen uns nicht aus der Ruhe bringen.“ Ärgerlich stimmte ihn allerdings, dass seine Equipe nach gutem Beginn rasant abbaute und im zweiten Durchgang fast alles vermissen ließ. Um die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Pleite und ein dann drohendes längeres Verweilen auf dem letzten Platz so gering wie irgend möglich zu halten, fordert der Coach nun von den Seinen die Rückbesinnung auf die für den Erfolg unabdingbaren Grundtugenden: „Wir müssen gegen den FC Bayern zum einen die Zweikämpfe annehmen und zum anderen unsere individuellen Fehler minimieren.“ Ein wenig versöhnlich hat ihn immerhin das Testspiel am Dienstagabend gegen den Drittligisten SSV Jahn Regenburg gestimmt, bei dem sein Team über weite Strecken richtig gut dagegenhielt und sich erst nach einem später Treffer von Marco Grüttner (83.) mit 0:1 beugen musste. Ob der in dieser Partie im zweiten Durchgang eingewechselte 18-jährige Gastspieler Marcel Schelle (U19 Wismut Aue) denn auch fester Bestandteil im SVS-Kader wird, hält sich Schlicker offen: „Marcel hat einen ordentlichen Eindruck gemacht und spielt einen guten Ball. Wir werden ihn im Training weiter beobachten und dann entscheiden.“ Die Übungseinheiten sollen auch Aufschluss darüber geben, ob die angeschlagenen Marcel Mosch und Fabian Klose sowie der kranke Kai Neuerer wieder diensttauglich melden können. Sicher ausfallen werden Marco Christ (Muskelfaserriss) und Stanislaus Herzel (Rippenbruch).
Ganz andere Sorgen und Ziele hat indes der FC Bayern München II. Sammeln die Profis schon seit Jahrzehnten Titel en Masse, lehren nun auch die Fußball-Damen und die Basketballer der Konkurrenz das Fürchten. Was Wunder also, dass der „Stern des Südens“ auch im Amateurbereich des runden Leders nach oben in die Dritte Liga strebt. Nach Platz zwei in der Premierensaison der 2012 eingeführten Regionalliga Bayern, schaffte der FCB im Jahr darauf den Sprung an die Spitze, um dann aber in der Aufstiegsrelegation gegen Fortuna Köln in der allerletzten Minute dramatisch zu scheitern. 2013/14 musste man den Würzburger Kickers den Vortritt lassen, bevor es im vergangenen Jahr nur zu Rang sechs reichte. Freilich streben die Bayern auch diesmal erneut den maximalen Erfolg an, ohne aber das Ziel Meisterschaft und Aufstieg explizit zu definieren. Vertrauen und bauen kann Trainer Heiko Vogel dabei auf einen exquisiten Kader. Mit Nicolas Feldhahn, Niklas Dorsch sowie Fabian Benko und Erdal Öztürk wurde gleich vier Akteuren am letzten Mittwoch die Ehre zuteil, vor 68000 Zuschauern im Münchner Fußballtempel und Millionen am Fernsehen gegen Manchester City antreten zu dürfen, wobei Öztürk sogar der 1:0-Siegtreffer glückte. Das mit Lucas Scholl und Steveen Ribéry zudem zwei Spieler mit für höchsten Fußballgenuss bürgenden Namen im Kader stehen, gerät hier fast zur Nebensache. Es scheint für die Klosterer also fast ein Wunder nötig,  um gegen diese Übermacht zu bestehen. Doch diese kommen im Fußball bekanntlich ja immer mal wieder vor.                                  

Am Rande notiert:
Eine gar schlimme Bilanz: Mit einem Remis und fünf Niederlagen sowie 2:17 Toren weist der SVS gegen die Bayern eine äußerst kümmerliche Bilanz auf. Den einzigen Zähler ergatterten die Klosterer beim 1:1 im Herbst 2012, dem ersten Aufeinandertreffen überhaupt, welches damals auf der Sportanlage des SV Heimstetten ausgetragen wurde. Chancenlos war der SVS beim 0:3 in der bislang letzten Partie am 28. April 2015 im Grünwalder Stadion. 
Ein gar schönes Kleid: Am Rande der Partie verlost der SVS ein von Thomas Müller unterschriebenes Original-Trikot. Der Ertrag (Lospreis 1 Euro) kommt der Jugendarbeit der Klosterer zu Gute.
 

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