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Ein Katzensprung ins Ungewisse

Datum: 10.10.2015Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Ein Katzensprung ins Ungewisse

Der frischgebackene Tabellenführer SV Seligenporten muss heute im Nachbarderby beim unberechenbaren 1. SC Feucht antreten.

Der SV Seligenporten muss in der Bayernliga oft weite, tagesfüllende Reisen hinter sich bringen. Doch wenn am heutigen  Samstag um 15 Uhr das Nachbarderby beim 1. SC Feucht stattfindet, braucht es nur einen Katzensprung. Ungeachtet der lediglich gut 20 Kilometer Entfernung, ist es für die Klosterer aber auch so etwas wie eine Fahrt ins Unbekannte. Denn gibt es in dieser Liga ein Team, dessen Leistungsvermögen sich jeglicher halbwegs sicheren Einschätzung entzieht, dann trifft dies zuallererst auf eben jenen Verein an der Nürnberger Peripherie  zu. So folgte einem furiosen 5:0-Sieg beim SV Erlenbach im nächsten Auswärtsauftritt ein deprimierendes 0:4 beim Abstiegskandidaten VfL Frohnlach, bevor zu Hause der Letzte Würzburger FV mit einer 5:0-Packung nach Hause geschickt wurde.  Bei all dem Auf und Ab kristallisierte sich beim elften der Tabelle aber eine gewisse Heimschwäche heraus, gab es doch in sieben Spielen nur zwei Mal die volle Punktzahl. Absoluter Schlüsselspieler beim SCF ist ohne Zweifel Sebastian Schulik. Hatte der 28-jährige Stürmer mit unglaublichen 38 Toren in der vorherigen Spielzeit ein gerüttelt Maß Anteil am Aufstieg, ist er auch eine Klasse höher mit schon 13 Toren nicht nur für die Hälfte aller Feuchter Einschüsse verantwortlich, sondern auch im Ligaranking ganz oben. Allerdings fehlte der Goalgetter bei der 1:2-Niederlage in Haibach am vergangenen Wochenende wegen Rückenproblemen. Ungeachtet dessen, ob Schulik heute mitwirkt oder nicht, macht sich SVS-Trainer Florian Schlicker  auf einen „schwierigen Gegner und ein enges Spiel“ gefasst. Dies umso mehr, als der Platz des SCF recht klein ist und deshalb, so Schlicker: „kaum ein Mittelfeldspiel zustande kommt und jeder Ballverslust die Gefahr eines sofortigen Konters in sich birgt“. Ein Umstand, mit dem die Klosterer bei der 1:2-Niederlage in Großbardorf schon so ihre Probleme hatten. Über die Favoritenrolle der Klosterer kann dies aber nicht hinwegtäuschen. Erst recht nicht nach der souveränen Vorstellung im Nachholspiel am vergangenen Mittwoch beim VfL Frohnlach, wo der SVS mit einer brillanten Anfangsphase beeindruckte und schon nach 21 Minuten den 3:0-Endstand herausgeschossen hatte. „Wir sind richtig gut in die Partie gekommen, haben den Gegner entschlossen angelaufen und uns viele Chancen herausgespielt“, nennt der Coach die Gründe für die Übernahme der Tabellenführung. Das dem zweiten und dritten Treffer jeweils eine Freistoßsituation hervorging, schreibt Schlicker dem Können seines Trainerkollegen und Freundes Serdal Gündogan zu: „Die Akribie von Serdo bei der Einübung von Standardsituationen mit der Mannschaft zahlt sich immer besser aus.“ Nicht die schlechtesten Voraussetzungen also, um sich nach dem Katzensprung ins Unbekannte eine fette Beute in Form von drei Zählern einzuverleiben.                             

Am Rande notiert:
Das erste Mal: Felix Hintersteiner feierte in Frohnlach sein Debüt in der ersten Mannschaft. Der im Sommer von der TSG Roth gekommene 25-jährige Mittelfeldspieler verletzte sich zu Saisonbeginn und durfte nach einigen Einsätzen im Landesligateam in Frohnlach nun auch Bayernligaluft schnuppern.
Die nächsten Male: Am kommenden Samstag (14 Uhr) steht dem SVS das Gipfeltreffen mit dem VfB Eichstätt ins Haus, bevor zum Abschluss der Vorrunde zum SV Erlenbach geht. Das erste Spiel der Rückrunde steigt dann am Freitag, den 23. Oktober (19 Uhr) beim SC Eltersdorf.
 

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