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Die vielen Baustellen des Roger Prinzen

Datum: 13.05.2017Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Die vielen Baustellen des Roger Prinzen

Der Trainer und Sportchef kündigt beim SVS einen völligen Neuaufbau an. Erkenntnisse darüber, wen er dafür brauchen kann, soll auch die Partie gegen den VfR Garching an diesem Samstag (14 Uhr) liefern.

Die Abendsonne schickt ihre schrägen Strahlen durch die schon recht kühle Mai-Luft und taucht den Trainingsplatz des SV Seligenporten in ein angenehm weiches Licht. Mittendrin steht Roger Prinzen, seines Zeichens neuer Trainer und Sportchef der Klosterer. Die im Halbkreis um ihm formierten Spieler lauschen interessiert seinen klaren Anweisungen. Ein scheinbar harmonisches Bild also, welches sich dem Betrachter bietet. Bei genauerem Hinsehen aber fällt auf, dass die um Prinzen zur Übungseinheit versammelte Gruppe gerade einmal ein gutes Dutzend Mitglieder umfasst. Viel zu wenige, um wirklich effektive Übungen durchführen zu können. Dass dies größtenteils der  Vielzahl an Verletzten Akteuren geschuldet ist, mag der Coach noch Akzeptieren. Was ihm aber missfällt ist, dass „bei einigen Spielern eine professionellere Einstellung nötig ist.“ So werde das Training immer wieder und viel zu oft aus den verschiedensten Gründen abgesagt. Eine direkte Folge davon, sind die  vom ihm ebenfalls zurecht kritisierten, weil im Liga-Wettbewerb von jedermann klar erkennbaren konditionellen Defizite. „Es sind ganz viele Mosaiksteinchen, die belegen, warum die Mannschaft da steht, wo sie steht“, sieht sich Prinzen mit etlichen Baustellen konfrontiert und kündigt „einen neuen Weg“ an. Ein Weg, der mit Tugenden wie Disziplin sowie unbedingter Lern- und Leistungsbereitschaft markiert werden soll.  Den Stab über den gesamten Kader bricht er freilich nicht. „Die meisten Spieler sind grundsätzlich willig und versuchen dass umzusetzen, was ich mir vorstelle.“ Wir ernst es ihm damit ist, keine früheren Verdienste oder irgendwie und irgendwann erworbenen Privilegien gelten zulassen, machen die Vertragsgespräche mit Torhüter Patrick Bogner, sowie den Defensivkräften Tobias Kramer und Lucas Werner deutlich. Spieler, die ursprünglich im Bezirksligakader standen und ihre aus der Not geborene „Beförderung“ nun mit Leistung und noch mehr Hingabe rechtfertigen.
Die Klosterer verlassen wird hingegen Bastian Herzner, der sich mit dem Bayernligisten SC Eltersdorf einig ist. Während es Marco Weber in die Bezirksliga zieht, hört Kapitän Pascal Worst aus beruflichen Gründen beim SVS auf.
„Wir müssen eine komplett neue Mannschaft aufbauen“, kündigt Prinzen neben dem psychisch-mentalen auch einen physischen Neuaufbau an. Veränderungen, die neben gewissen Risiken auch Chancen bieten. Und eben letztere sollen als Motivation für die noch anstehenden Aufgaben dienen: „Wir werden kein Spiel abschenken. Jedes Training, jedes Spiel ist eine Vorbereitung für nächstes Jahr“.
Dem aktuellen Gegner bringt Prinzen jede Menge Respekt entgegen „Garching hat eine gute und gefestigte Truppe, die einen geradlinigen Fußball spielt. Die schwache Rückrunde ist wohl zu einem großen Teil der ungewissen Situation geschuldet.“ Diese hat sich immerhin geklärt, steht doch jetzt fest, dass der unter finanziellen Problemen leitende VfR nun doch der Regionalliga erhalten bleibt.

Die Verletztenliste der Klosterer.
Gegen Garching sicher nicht dabei: Christopher Pfeiffer (Knorpelschaden), Kai Neuerer (Muskelfaserriss), Julian Schäf (Achillessehnenreizung), Kevin Woleman (Syndesmosebandriss), Lino D’Adamo (Probleme mit dem Hüftbeuger), Marco Christ (lädierter Knöchel),.
Fraglich: Marcel Schelle (Schlag auf den Knöchel), Alexander Braun (Zehenprobleme), Fabian Klose (Erkältung)
 

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