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Die Mannschaft will den Bock endlich umstoßen

Datum: 08.11.2014Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Die Mannschaft will den Bock endlich umstoßen

Trainer Florian Schlicker gibt sich vor dem Spiel gegen den FC Augsburg II zuversichtlich. Die Auswärtsstärke der Schwaben erschwert dieses Unterfangen allerdings um einiges.

Der FC Augsburg II, an diesem Samstag (14 Uhr) zu Gast beim SV Seligenporten, steht derzeit mit 21 Zählern auf Rang elf. Dass im Vergleich zur äußerst erfolgreichen Vorsaison, welche immerhin auf Platz vier abgeschlossen wurde, diesmal etwas kleinere Brötchen gebacken werden, überraschte beim Unterbau des Bundesligisten indes niemandem. Galt und gilt es doch noch immer, nicht nur satte 15 Neuzugänge zu integrieren, sondern darüber hinaus auch den Verlust von 14 Akteuren, darunter mit Moritz Nebel und Maximilian Löw (beide zum FV Illertissen) zwei absolute Leistungsträger, zu kompensieren. So war es sicherlich keine falsche Bescheidenheit, als Trainer Dieter Märkle schon vor dem ersten Spieltag meinte, dass „wir erst einmal einen Rhythmus finden und dann kleine Schritte machen müssen.“ Besonders auf eigenem Platz gerät das junge Team noch regelmäßig ins Straucheln. So durften die Anhänger erst einen Heimsieg bejubeln, mussten aber schon fünf Niederlagen erdulden. In der Fremde dagegen sind richtig große Sprünge keine Seltenheit. Denn mit 15 Zählern in neun Partien sind die Augsburger in dieser Kategorie das viertbeste Team der Liga. Der Umstand, dass bei den beiden Münchner Spitzenteams des TSV 1860 II sowie des FC Bayern II zwei Siege eingefahren wurden, verleiht dieser Bilanz sogar noch einen goldenen Rahmen.
„Augsburg ist keine Mannschaft, die das Spiel an sich reißt, sondern lieber in die Räume stößt und gefährliche Konter fährt“, erklärt SVS-Trainer Florian Schlicker diesen Gegensatz. Den Gefallen, ins offene Messer zu laufen, will der Coach dem Kontrahenten freilich nicht machen. Vielmehr bevorzugt auch er die Marschroute „erst einmal gute Basisarbeit zu leisten und kompakt zu stehen.“ Als Maßstab hierfür soll die erste Halbzeit der Begegnung beim TSV 1860 München II dienen, in der sein Team konzentriert agierte und den Gegner mit konsequentem Zweikampfverhalten und frühem Anlaufen in Schach hielt.
Nur damit aber ist es beim Tabellenletzten aus dem Klosterdorf diesmal nicht getan. „Wenn wir wieder den Anschluss schaffen wollen, müssen wir  endlich mit dem Siegen anfangen“, mahnt er die Seinen angesichts der schon vier Zähler breit klaffenden Lücke zum ersten Relegationsrang. Die Zuversicht, dass das bisher arg gemächliche und teils auch klägliche Unternehmen des Punktesammelns nun eine umgehende und sofortige  Beschleunigung erfährt, hat „Schlicko“ allemal: „Die Mannschaft will den Bock endlich umstoßen.“
Einen ganz eigenen „Bock umstoßen“ muss auch Patrik Nagy. Der 23-jährige, kurz nach Saisonbeginn vom Ungarischen Erstligisten Kecskeméti TE gekommene Offensivspieler konnte die in ihn gesetzten Erwartungen und Hoffnungen bislang nicht erfüllen. In seinen elf Einsätzen kommt der bisweilen einen recht zaghaften Eindruck machende Nagy auf lediglich einen Treffer. „Patrik hat zur Zeit einen Hänger. Er ist mit sich selbst nicht zufrieden und leidet unter dieser Situation“, weiß Schlicker um die Befindlichkeit des technisch hochveranlagten Feingeistes und spricht ihm Mut zu: „Er ist ein guter Fußballspieler. Wir sind froh ihn zu haben und sicher, dass bei ihm der Knoten platzt.“                            

Am Rande notiert:
Die Bilanz: Bislang standen sich der SVS und der FCA II fünfmal gegenüber. Die Bilanz spricht mit einem Sieg und einer Niederlage, sowie drei Remis bei 7:6 Toren leicht für den heutigen Gast. Beim 0:0 im Hinspiel parierte SVS-Keeper Dominik Brunnhübner in der 52. Minute einen Foulelfmeter.

Das Restprogramm bis zur Winterpause: Am nächsten Samstag (15.11.) geht es zum Vierten FC Ingolstadt II. Danach machen mit dem  FV Illertissen (22.11.) sowie dem FC Memmingen (29.11.) zwei hoffentlich nicht allzu schwer verdauliche „Schwabenhappen“ ihre Aufwartung im Kloster.
 

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