bayern bayern twitter rss
Anyway Werbeagentur
Max Aicher Unternehmensgruppe
Spielverein Seligenporten Logo
Offizielle Seite des Spielverein Seligenporten

Die Klosterer und die Sache mit dem Knoten

Datum: 08.10.2016Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Die Klosterer und die Sache mit dem Knoten

Der SVS will im Spiel beim TSV 1860 München II seine schwarze Bilanz gegen U21-Teams aufbessern. Indes ist bei Stürmer Patrick Hobsch der Knoten schon länger geplatzt.

An diesem Samstag (14 Uhr) steht für den SV Seligenporten mit der Partie im Grünwalder Stadion beim Tabellenvierten TSV 1860 München II das letzte Vorrundenspiel gegen eine U21-Vertretung eines Profivereins an. Liest sich die bisherige Ausbeute mit fünf Niederlagen aus ebenso vielen Spielen schon mehr als dürftig, erzeugt die Torbilanz von 3:23 – wobei das 0:12 gegen den FC Augsburg II natürlich ganz erheblich ins Kontor schlägt – gar fassungsloses Kopfschütteln. „Gegen die zweiten Mannschaften ist unsere Bilanz nicht gut“, macht SVS-Trainer Florian Schlicker aus diesem Umstand denn auch überhaupt keinen Hehl, will aber „alles daran setzen, dass sich dies gegen 1860 ändert.“ Die Hoffnung, diesen gordischen Knoten tatsächlich durchzuschlagen, darf durchaus mit einer gewissen Substanz untermauert werden. Immerhin verlangten die Klosterer, ungeachtet der dann folgenden 1:2-Niederlage, den derzeit auf dem zweiten Platz notierten „kleinen Bayern“ alles ab um schließlich dem bis dorthin völlig verlustpunktfreien Primus aus Unterhaching ein hochverdientes Remis abzuknöpfen. Reichlich Wasser auf die Mühlen der Hoffnung goss zudem der überraschend souveräne 4:1-Erfolg über die SpVgg Bayreuth, wo der SVS in der ersten Halbzeit seine vielleicht beste Saisonleistung überhaupt ablieferte. Dass es Patrick Hobsch war, der aus einer geschlossen starken Mannschaft noch herausragte und überdies auch für den so wichtigen Führungstreffer verantwortlich zeichnete, überrascht allerdings nicht. So befindet sich der am kommenden Montag seinen 22. Geburtstag feiernde Stürmer nicht nur seit Wochen in toller Form, sondern sogar in der zweifellos besten Phase seit seiner Verpflichtung im Sommer 2014. „Bei Patrick ist der Knoten geplatzt“, ist Schlicker über die Entwicklung seiner Nummer neun hocherfreut und bezeichnet als Knackpunkt „den Viererpack in der U23 gegen Holzheim.“ Fünf Tage später legte Hobsch mit dem 1:0-Siegtor beim FV Illertissen den Grundstein für den ersten Saisonsieg, der nach dem Katastrophenstart eine bis heute anhaltende positive Entwicklung der gesamten Mannschaft einleiten sollte. Freilich wirkten auch Schlicker und Taktikexperte Serdal Gündogan maßgeblich daran mit, dass sich „Hobschi“ das Motto der Vereinshymne des kommenden Gegners „Stark wie noch nie“ zu eigen machen kann, indem sie ihn vom Zentrum  auf die Außenbahn beorderten. „Dort“, so der Trainer, „kann Patrick seine Schnelligkeit und unglaubliche körperliche Physis viel besser ausspielen.“
Trümpfe, die sich im Duell gegen den TSV 1860 München II, vielleicht nicht unbedingt spielentscheidend auswirken, zumindest aber für ein enges Rennen sorgen könnten. Und das peilt man beim SVS auf jeden Fall an. „Die Jungs sind sehr motiviert und werden diese Aufgabe mit aller Kraft und vollem Ernst angehen“, sieht Schlicker sein Team körperlich und mental gerüstet. Den Umstand, dass die Münchner zuletzt zweimal in Folge verloren und dabei sechs ihrer insgesamt erst 16 Gegentore schlicken mussten, misst er keine markante Bedeutung bei: „Ob der Gegner jetzt vielleicht angeschlagen ist, oder ob  er mit einer jetzt-erst-recht-Stimmung ins Spiel geht, ist letztlich egal und können wir auch nicht beeinflussen. Was wir tun können ist, voll konzentriert auf dem Platz zu gehen und dort alles aus uns herauszuholen.“              
                                               
Am Rande notiert:
„Grüne“ Gefahr: Das Grünwalder Stadion war für den SVS noch keine Reise wert. In den bisherigen fünf dort ausgetragenen Partien gegen die „Löwen“ und dem FCB II setzte es durchweg Niederlagen, die bei insgesamt 3:20 Toren teils recht happig ausfielen.

„Gelbe“ Gefahr: Lino D’Adamo und Marcel Schelle sammelten bisher jeweils vier gelbe Karten und müssen somit bei der nächsten Verwarnung ein Spiel pausieren. Das wiederfuhr beim SVS bisher nur Florian Bauer, der dies allerdings schon nach den ersten fünf Partien „schaffte“.
 

Copyright © 2017 Spielverein Seligenporten, alle Rechte vorbehalten. Powered by ANYWAY