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Der SVS und sein Problem mit der vierten Dimension

Datum: 18.10.2014Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Der SVS und sein Problem mit der vierten Dimension

Dem tief in Abstiegsstrudel steckenden SVS läuft die Zeit davon. Dem am heutigen Samstag (14) in Klosterer antretenden TSV Buchbach ist sie indes ein treuer Gefährte

„Richtungsweisende Partien“. So bezeichneten wir vor zwei Wochen in dieser Stelle das anstehende Programm des SVS in der Regionalliga. Die Zwischenbilanz weißt klar auf einen für die Klosterer fatalen Trend hin, an dessen Ende die Regionalligazeit für die Klosterer abgelaufen sein könnte. Dies ist umso schlimmer, als der SVS, hätte er gegen den 1. FC Nürnberg II und dem SV Heimstetten zwei durchaus mögliche Siege eingefahren, statt auf dem augenblicklichen 18. und Letzten, nun von Rang 13 grüßen würde. Das sich in dieser Zeitspanne der Abstand zum den Klassenerhalt garantierenden 14. Platz von fünf auf aktuell drei Zähler sogar verringert hat, ist einzig und allein der Schwäche der Konkurrenz zu verdanken. Sich auf deren Niederlagen weiterhin zu verlassen, wäre freilich der absolut schlechteste Rat, zumal diese das eigene Punktekonto nicht erhöhen und darüber hinaus die Gelegenheit Siege einzufahren, von Spiel zu Spiel geringer wird. „Wir haben nicht mehr allzu viel Zeit“, ist sich Trainer Florian Schlicker der ernsthaften Lage vor der am heutigen Samstag (14 Uhr) anstehenden Partie gegen den TSV Buchbach nur zu bewusst. „Das Spiel in Heimstetten hätte wir nie verlieren dürfen, ja eigentlich sogar gewinnen müssen“, quält den Coach die Tatsache, dass sein Team in fast jeder Partie auf Augenhöhe agiert, dann aber durch teils krasse individuelle Fehler alles selbst zunichte macht Um diese abzustellen bräuchte Schlicker auch hier vor allem eines - Zeit. „Wir haben viele Baustellen, aber nur drei Trainingseinheiten in der Woche, so dass wir uns auf die Basisarbeit beschränken müssen.“
Während die Zeit dem SVS also allmählich davon zu laufen droht, ist diese noch immer von vielen Geheimnissen umwobene vierte Dimension für den TSV Buchbach ein treuer Verbündeter. Angetreten mit der Vorgabe „Klassenerhalt“ sind die Kicker aus dem Landkreis Mühldorf am Inn ihrer Zeit weit voraus. Absolvieren sie doch mit 23 Zählern und Rang sechs eine außerordentlich erfolgreiche Saison. Gehörte der TSV in den Vorjahren stets zu den offensivstärksten Mannschaften, was bisweilen zu Lasten der Abwehr ging, so hat sich dies mittlerweile  geändert. Den Erfordernissen eines ziemlich großen Umbruches gehorchend, verordnete der bereits im fünften Jahr auf der Kommandobrücke stehende Trainer Anton Bobenstetter eine defensivere Grundordnung. Nennen die Oberbayern doch nun eine mit nur 20 Gegentreffern äußerst stabile  Abwehrreihe ihr Eigen. Was dem TSV allerdings geblieben ist, ist der nimmermüde Kampfgeist und ein beeindruckendes Zeitmanagement. Schon immer für späte Tore bekannt, trieben es die Buchbacher zuletzt auf die Spitze. Stand aus den jüngsten drei Partien gegen Illertissen, dem FC Ingolstadt II und dem FC Augsburg II nach jeweils 85 Minuten nur insgesamt ein Zähler zu Buche, waren es aufgrund vier später Treffer am Ende deren fünf.
Auf der einen Seite ein Team, dem die Zeit davon läuft und auf der anderen Seite eines, dem sie in die Hände spielt. Die Voraussetzungen also scheinen ebenso unterschiedlich, wie die Hoffnungen auf einen SVS-Sieg gering. Für einen solchen aber ist es höchste Zeit, ansonsten wird es bald zu spät.                                                                                        

Am Rande notiert:
Zum Freuen: Die Heim-Bilanz gegen Buchbach liest sich für den SVS recht erfreulich. So fuhren die Klosterer in den bisherigen sechs Partien immerhin vier Siege ein – bei einer Niederlage und einem Remis.

Zum Fürchten: Der SVS hat es in dieser Saison noch kein einziges Mal geschafft, einen Rückstand zu drehen. Mehr noch: Sind die Klosterer mit 0:1 in Rückstand geraten, haben sie immer verloren.
 

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