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Das komplizierte Personalpuzzle von Florian Schlicker und Serdal Gündogan

Datum: 24.09.2016Kategorie: Fitness
Das komplizierte Personalpuzzle von Florian Schlicker und Serdal Gündogan

Vor dem Spiel beim FC Ingolstadt II am kommenden Samstag (15.30 Uhr) muss das Trainerduo ihre zuletzt so erfolgreiche Formation völlig neu zusammenfügen.

Die im Fußball vielleicht am häufigsten unbeantwortete Frage, ist wohl die, mit welcher Aufstellung ein Trainer denn das nächste Spiel angehen möchte. Das dem so ist, braucht angesichts der medial so klein gewordenen, weil extrem dicht vernetzten Welt, niemandem großartig zu verwundern. Will doch kein Übungsleiter der Konkurrenz schon im Vorfeld eventuelle taktische Kniffe preisgeben und somit jegliches Überraschungsmoment wirkungslos verpuffen lassen.
Nicht anders verfährt im Regelfall auch SVS-Trainer Florian Schlicker. Wenn er aber vor der beim FC Ingolstadt II anstehenden Partie davon spricht, nicht zu wissen, wen er in welcher Position aufs Feld schickt, dann darf dies getrost wörtlich genommen werden.  So muss sich der Coach mit einer wahren Flut von personellen Vakanzen sowie den damit einhergehenden Unklarheiten herumplagen und seine zuletzt so schlagkräftige Formation notgedrungen in fast sämtliche Einzelteile sprengen. Die größte Problemzone ist hierbei die Offensive, in der mit Bastian Herzner (Muskelfaserriss) und dem gelb-roten gesperrten Patrick Hobsch nicht nur die treffsichersten, sondern auch zwei zuletzt sehr formstarke Akteure nicht zur Verfügung stehen. Neuzugang Noah Tiefel, der ebenfalls befähigt wäre, das verwaiste Sturmzentrum zu besetzen fällt wegen privater Verpflichtungen aus. Und weil darüber  der schon vor einigen Wochen verpflichtete Aykut Civelek noch um seine Freigabe kämpft und es höchst ungewiss ist, ob diese bis zum Spieltermin tatsächlich eintrifft, bleibt nur noch Marcel Mosch übrig, den Schlicker aber „eher als Halbstürmer“ sieht. Nicht viel besser stellt sich die Lage auf den beiden Außenbahnen dar, wo ein Einsatz des unter der Woche erkrankten Lino D’Adamo fraglich und ein Comeback des noch immer an Schmerzen im Rippenbereich laborierenden Mario Swierkot ziemlich unwahrscheinlich sein dürfte. Diese Misere setzt sich im Abwehrbereich fort, wo mit Innenverteidiger Kevin Woleman ein weiterer,  sich in absoluter Hochform befindlicher Spieler unter der Woche erkrankt war und sich zumindest in körperlicher Hinsicht nicht in bester Verfassung präsentieren wird.
Es ist also ein fürwahr äußerst kompliziertes Personalpuzzle, welches sich vor Florian Schlicker und seinem Trainerkollegen Serdal Gündogan auftut. Allerdings auch eines, bei dem sich Erstgenannter sicher ist, dass die Einzelteile spätestens bis zum Anpfiff ein stimmiges Bild ergeben: „Serdo  und ich werden uns zusammensetzen und eine Mannschaft auf die Beine stellen. Wie sie letztlich aussieht, weiß ich nicht, aber es werden bestimmt elf heiße Jungs auf dem Platz stehen.“
Dies ist umso wichtiger, als  Schlicker dem derzeitigen 15. Tabellenrang des aktuellen Gegners keine Relevanz beimisst: „Der FC Ingolstadt besitzt eine Truppe mit guter Qualität. Dass sie so weit unten stehen, liegt nur an den vielen Unentschieden. Im Endklassement wird der FCI mindestens einen Platz im Mittelfeld einnehmen.“
Freilich soll dieser Aufschwung nicht schon im Spiel gegen den SVS erfolgen, vielmehr hofft der Trainer darauf, dass „Ingolstadt die Serie der Unentschieden weiter fortsetzt.“ Dass es für die Klosterer trotz aller personeller Schwierigkeiten vielleicht sogar zu noch mehr reichen könnte, mag er zwar nicht explizit erwähnen, erinnert aber an die jüngste Vorstellung gegen den Spitzenreiter Unterhaching: „Wenn die Einstellung stimmt, kann vieles kompensiert werden.“                                    

Am Rande notiert:
Ganz hinten: Ex-Klostertrainer Uwe Neunsinger feierte im stolzen Alter von 45 Jahren sein Torhüter-Comeback. Nach dem sich der etatmäßige Keeper in der 12. Minute verletzte, wechselte sich der Trainer des Nord-West Landesligisten TSV Karlburg selbst ein, konnte aber die spätere 1:2-Niederlage nicht verhindern.

Ganz oben: Dominik Stolz, von 2011 – 2014 beim SVS, hat beim FC Düdelingen sein Fußballglück gefunden. Der 26-jährige wechselte im Sommer zum Luxemburgischen Fußballmeister und avancierte dort sofort zum Stammspieler. Mit drei Toren in fünf Partien ist er maßgeblich daran beteiligt, dass sich sein Klub erneut an der Spitze befindet.


 

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