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Das SVS-Konto braucht Punkte

Datum: 30.07.2016Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Das SVS-Konto braucht Punkte

Regionalliga Um beim gut gestarteten FC Augsburg II etwas zu holen, fordert Coach Florian Schlicker, dass sein Team "die Grundtugenden einbringt."


Die neue Regionalligasaison ist zwar erst zwei Spiele alt, trotzdem aber hat der Aufsteiger SV Seligenporten in diesen 180 Minuten schon sein gesamtes Leistungsspektrum demonstriert. Ließ der SVS im Zuge der 0:3-Auftaktpleite bei der SpVgg Greuther Fürth II insbesondere im zweiten Durchgang fast alles vermissen, hatte es beim eine Woche später folgenden 1:2 gegen den FC Bayern München II den Anschein, als würde ein komplett anderes Team auf dem Rasen seiner Arbeit nachgehen. "Gegen Bayern haben wir es richtig gut gemacht und mit einer homogenen Mannschaftsleistung überzeugt", ist Trainer Florian Schlicker über die Reaktion seiner Kicker noch immer hocherfreut. "Allerdings", schränkt er ein, "hätten wir noch etwas mutiger nach vorne spielen sollen."

Mut wird es auch brauchen, wenn es an diesem Samstag (14 Uhr) im altehrwürdigen Rosenaustadion gegen den FC Augsburg II geht. Der Unterbau des Bundesligisten blickt auf ein ziemlich missratenes letztes Jahr zurück. Nach einem katastrophalen Halbjahr, in dem der FCA abgesehen vom ersten Spieltag, stets auf einem Abstiegsplatz weilte und mit Tobias Luderschmid sowie Manuel Baum zwei Trainer verschliss, tätigte man mit der Installation vom Christian Wörns einen echten Glücksgriff. Der mit 66 A-Länderspielen und 469 Bundesligaeinsätzen extrem erfahrene und in seinen besten Zeiten sogar als Weltklasseverteidiger fungierende 44-jährige hauchte dem verunsicherten Team neues Leben ein, welches schließlich in der Relegation gegen den TSV 1860 Rosenheim den Klassenerhalt packte. Trotz eines massiven Umbaus zur neuen Saison mit insgesamt vierzehn Neuzugängen – darunter mit Torhüter Daniel Müller ein ehemaliger Klosterer - und einer daraus resultierenden extrem jungen Mannschaft, starteten die Schwaben mit vier Zählern aus zwei Partien sehr ordentlich. Schlicker, der den kommenden Gegner bei seinem 3:2-Sieg in Illertissen studierte, ist voll des Lobes: "Der FC Augsburg ist, was die Fitness und die Laufbereitschaft angeht, mit das Beste, was die Liga zu bieten hat. Sie spielen sehr variabel und praktizieren ein extremes Pressing." Angesichts dessen sieht er sein Team zwar "als klaren Außenseiter", hält aber eine Überraschung für durchaus möglich: "Wenn wir, wie gegen Bayern, unsere Grundtugenden einbringen, ist es schwer, uns zu schlagen." Dies ist umso wichtiger, als der SVS auf seinem noch völlig leeren Punktekonto allmählich die ersten Einzahlungen tätigen muss. Hierbei kommt es Schlicker zugute, dass sich Patrick Hobsch nach seiner gegen Bayern zugezogenen leichten Außenbanddehnung wieder diensttauglich gemeldet hat und als dringend benötige Alternative für den beruflich stark eingespannten und daher nicht in optimaler Verfassung befindlichen Bastian Herzner zur Verfügung steht.


Am Rande notiert:

Was ist: Die SVS-Bilanz gegen Augsburg ist mit jeweils einem Sieg und einer Niederlage sowie vier Remis bei 6:7 Toren leicht negativ. Die beiden jüngsten Partien (Saison 2014/15) endeten jeweils torlos.

Was war: Eng mit dem FCA verflochten ist Thomas Tuchel. Der heute heißbegehrte Trainer von Borussia Dortmund machte in Augsburg seine ersten Gehversuche als Jungendspieler. 2006 coachte Tuchel die U-19 der Schwaben, bevor er ein Jahr später bis 2008 den FCA II übernahm.

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