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Burghausen, der SVS und die Sache mit dem Trend

Datum: 02.09.2016Kategorie: Fitness
Burghausen, der SVS und die Sache mit dem Trend

Während sich der SVS im Aufwind befindet, tummelt sich der SV Wacker Burghausen, an diesem Freitag (18.30 Uhr) zu Gast im Kloster, in völlig unerwarteten Tabellensphären.                             

Für verlässliche Prognosen ist die Saison sicherlich noch nicht lange genug am Laufen. Dafür, gewisse Trends abzulesen, taugt sie aber allemal. Und  ein solcher spricht nicht unbedingt für den SV Wacker Burghausen. Von nicht wenigen Experten als einer der ganz heißen Aufstiegskandidaten auserkoren, tummelt sich der amtierende Vizemeister derzeit in völlig unerwarteten Tabellensphären und ist  –  bei einer Partie weniger – mit Platz 14 nur einen kümmerlichen Zähler von der Relegationszone entfernt. Dies ist umso erstaunlicher, als Wacker-Coach und Ex-Profi Uwe Wolf (90 Bundesligaspiele für den 1. FCN und 1860 München) größtenteils auf den Kader des so erfolgreichen Vorjahres vertraut. Von den sechs Neuzugängen darf sich lediglich Mittelfeldmann Nico Andermatt das Privileg „Stammspieler“ anheften. Die Gründe für die Misere sind vielfältig. So stellen die Oberbayern mit nur acht Treffern die  zweitschwächste Offensive und auch die in der letzten Spielzeit äußerst stabile Abwehrreihe präsentiert sich momentan recht durchlässig. Trotzdem aber wird es wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis beim SVW der Knoten platzt. Denn welches Potenzial in der Mannschaft tatsächlich schlummert, bekam der hochgehandelte 1.FCN II vor zwei Wochen bei seiner 1:2-Niederlage auf eigenem Platz deutlich zu spüren.
Dessen ist sich auch SVS-Trainer Florian Schlicker nur zu bewusst: „In Burghausen ist derzeit mächtig Druck auf dem Kessel. Sie stecken in einem Loch und werden alles tun, um von dort so schnell wie möglich herauszukommen.“ Einschüchtern lässt sich „Schlicko“ davon allerdings nicht, weiß er doch auch um die Qualitäten seiner Mannschaft und prophezeit dem Rivalen deshalb einen heißen Tanz: „Wir wollen unbedingt was zählbares holen und werden alles aus uns herausholen.“ Dies umso mehr, als mit einem Sieg Burghausen überflügelt würde und im Idealfall sogar der Sprung ins hintere Mittelfeld winkt. An der Stimmung in der Mannschaft wird es gewiss nicht liegen. Ein Besuch beim Training vermittelt dem Beobachter nachdrücklich, mit viel Spaß und kollegialem Eifer sämtliche Kicker ihr Tun verrichten. Überhaupt ist die innerbetriebliche Atmosphäre ein wesentlicher Grund, warum nach dem Katastrophenstart im Klosterdorf eingangs besagter Trend nun klar nach oben zeigt. „Die Spieler“, so der Coach, „sind auch in schwierigen Phasen gut mit einander umgegangen und haben sich gegenseitig unterstützt.“
Einlullen lassen sich Schlicker und sein Trainerpendant Serdal Gündogan von den beiden jüngsten Siegen allerdings nicht, dafür haben die zwei Perfektionisten zu viele  Ansatzpunkte ausgemacht. So unterlaufen der Mannschaft immer wieder Abstimmungsfehler. Des Weiteren komme es vor, dass zu viele Spiele das Gleiche wollen, was dem Gegner dann unnötige Räume öffne. Auch im Spiel nach vorne gebe es  noch viel Luft nach oben und überhaupt täte dem Team ein Tick mehr Ruhe und Gelassenheit sehr gut. Fürwahr eine lange Liste. Allerdings auch eine, die die Sinne schärft und somit die Konzentration hochhält. Sicherlich nicht die schlechteste Voraussetzung, um die anstehende Aufgabe erfolgreich zu meistern und die Sache mit dem Trend weiter positiv zu gestalten.
                                                   
Am Rande notiert:
Lange her: Das 5:1 gegen die SpVgg Bayern Woche aus der Woche, war der zweithöchste Sieg des SV Seligenporten in der Regionalliga. Noch höher gewannen die damals noch von Karsten Wettberg trainierten Klosterer nur am 25.07.2012 mit 5:0 gegen Victoria Aschaffenburg.

Erst passiert: Der vor gut drei Wochen von Bord gegangene ehemalige Kapitän und SVS-Rekordspieler Dominik  Räder (224 Punktspiele) hat sich kurz vor dem Ende der Wechselfrist dem Landesligisten TSV Kornburg angeschlossen.
 

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