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Burghausen Der Gegner als Vorbild für den SVS

Datum: 18.03.2017Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Burghausen Der Gegner als Vorbild für den SVS

Nach dem Fehlstart ins neue Jahr hat sich die Situation für den SVS weiter verkompliziert. Wie man sich aus einer solchen befreien kann, macht derzeit Wacker Burghausen vor.

Nach dem Fehlstart in die Restrückrunde hat sich die Situation für den abstiegsbedrohten SV Seligenporten vor dem an diesem Samstag (14 Uhr) anstehenden Duell beim SV Wacker Burghausen weiter verschärft. So beträgt die Distanz zum auf dem ersten Abstiegsrang befindlichen SV Schalding-Heining jetzt nur noch einen kümmerlichen Zähler. „In unserer Situation reicht es nicht, wenn wir in beiden Halbzeiten nur eine Viertelstunde guten Fußball spielen“, legt Trainer Florian Schlicker den Finger in die noch immer schmerzende Wunde, die das 0:1 gegen den FV Illertissen verursachte. Den Ärger bekam auch das Team  deutlich zu spüren, dem Schlicker und sein Trainer-Kollege Serdal Gündogan nachdrücklich vermittelte, dass es in dieser Liga nur bestehen kann, wenn alle am Limit spielen und über die gesamte Spielzeit ihre volle Leistung bringen. Besonders in der Vorwärtsbewegung drückt derzeit mächtig der Schuh. So kommen, zum einen die Flanken viel zu oft viel zu kurz und zum anderen fehlt es den Offensivkräften im Abschluss an der nötigen Cleverness. Das Rezept zur Behebung dieser Schwachstellen liefert  der Trainer sogleich mit: „Uns fehlt es an Entschlossenheit. Wir müssen geil auf den zweiten Ball sein. So wie die ganze Mannschaft verteidigen muss, ist auch in der Vorwärtsbewegung jeder Mann gefordert.“
Fürwahr eine komplizierte Situation also, in der die Klosterer stecken. Wie man sich aus einer solchen befreien kann, macht derzeit – wenn auch auf einer anderen Ebene – der SV Wacker Burghausen deutlich. Angetreten mit dem Ziel, ganz oben in der Spitzengruppe mitzuspielen, hinkten die Oberbayern aber tatsächlich bald den sportlichen Erwartungen hinterher und haben mit ihren augenblicklichen fünften Platz längst jegliche Chance auf die Qualifikation für die dritte Liga verspielt. Aufgrund der wirtschaftlich ebenfalls unbefriedigenden Lage, entschloss sich die Führung des ehemaligen Zweitligisten kurz vor Weihnachten zu einem radikalen Schnitt, nämlich dem, das Profitum aufzugeben und den Verein stattdessen zu Amateurisieren. Damit nicht genug: Denn wenige Stunden(!) vor dem Auftakt zur Restrückrunde in Schweinfurt, erfolgte mit der sofortigen Entlassung von Trainer Uwe Wolf der nächste große Knall. Statt nun auseinander zu fallen, trotzte die Mannschaft der Unruhe im Klub und fuhr unter dem bisherigen Wolf-Assistenten und nun erstmal zum Cheftrainer beförderten Stanley König mit einem 2:1 bei FC Schweinfurt und dem jüngsten 3:1 gegen den 1. FC Nürnberg II zwei Siege ein.
„Burghausen ist ein topfittes, kopfballstarkes und sehr abwehrstarkes Team, dass zudem mit Juvel Tsoumou einen eminent gefährlichen Stürmer aufbietet“, erweist Schlicker seinem Gastgeber gleich einen ganzen Strauß an Referenzen. Die Hoffnung, diesen zu zerpflücken und somit vielleicht für eine Überraschung zu sorgen, hat der Trainer durchaus: „Aufgeben werden wir sicherlich nicht, gibt es doch grundsätzlich gegen jeden Gegner etwas zu holen.“
Verzichten müssen die Klosterer neben dem noch für dieses Spiel rotgesperrten Marcel Mosch wohl auch auf Stürmer Bastian Herzner (Rippenprellung). Darüber konnte Marcel Schelle die Woche über nicht trainieren und Stanislaus Herzel laboriert noch an den Folgen einer Grippe.                                         

Am Rande notiert:
Unglaublich gut: Gegen den ehemaligen Zweitligisten weisen die Klosterer mit drei Siegen in ebenso vielen Spielen und 8:4 Toren eine blütenreine Weste auf.
Unglaublich wichtig: Nach dem Duell gegen Burghausen warten auf dem  SVS mit Bayern Hof (A), Buchbach (H) und Schalding-Heinig (A) drei unmittelbare Abstiegskonkurrenten
 

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