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Brisanter Auftakt gegen Bamberg

Datum: 07.03.2015Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Brisanter Auftakt gegen Bamberg

Eine Niederlage im Kellerduell beim FC Eintracht Bamberg könnte alle Hoffnungen auf eine Wende zum Guten bereits frühzeitig zerstören.

Nach der mit 98 Tagen recht üppigen Winterpause steht an der SV Seligenporten an diesem Samstag (14 Uhr) beim FC Eintracht Bamberg gleich vor einem absolut richtungsweisenden Spiel.
So trennt den SVS in der Tabelle eine mit sieben Zählern recht gewaltige Kluft von den beiden Relegationsplätzen, auf den den direkten Klassenerhalt garantierenden Platz 14 sind es deren acht. Bei dem mit einem Match im Rückstand befindlichen Letzten aus Bamberg ist es jeweils noch ein Punkt mehr. Angesichts dieser brisanten Konstellation tut ein Sieg für beide Teams also dringend Not. Vielleicht noch wichtiger erscheint der Aspekt, dass ein erneuter Misserfolg die hüben wie drüben ohnehin dürren Hoffnungen auf ein Ende dieser an Entbehrungen überreichen Zeit schlimmstenfalls völlig vertrocknen ließe. Bambergs Trainer Norbert Schlegel, Nachfolger des in der Winterpause geschassten, weil glücklosen Roberto Pätzold, bezeichnete den direkten Klassenerhalt vor kurzem als „Mission Impossible“, da, so der ehemalige Club-Profi weiter, „man hierfür einen „Punkteschnitt wie eine Spitzenmannschaft bräuchte.“
Indes mag Kloster-Coach Florian Schlicker die Situation nicht ganz so hoch hängen: „Der Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft, wir haben noch zwölf Spiele, um da unten heraus zu kommen.“ Freilich aber  macht er auch keinen Hehl aus der Tatsache, dass bei den seit acht Partien sieglosen Klosterern nun schleunigst mit dem Punktesammeln begonnen werden muss. „Wir werden alles daran setzen, damit wir aus Bamberg nicht mit leeren Händen heimzukehren. Ich habe ein gutes Gefühl, dass uns dies auch gelingen wird.“
Die Entscheidung welcher Startelf das Vertrauen geschenkt wird, damit dieser richtungsweisende Schritt in die Realität umgesetzten werden kann, wollen sich Schlicker und sein Partner Serdal Gündogan bis zuletzt aufheben. „Bei uns fand zuletzt eher ein kompletter Neuaufbau als eine kontinuierliche Ergänzung des Teams statt“, verweist Ersterer auf die mit sieben Zu- und fünf Abgängen massiven Personalrochaden. Als gesichert gilt lediglich, dass der mit 161 Regionalliga- sowie 16 Drittligaeinsätze mit Erfahrung reichlich ausgestattete Neuzugang Denny Herzig einen der beiden Positionen des Innenverteidigers einnehmen wird. Zudem könnten mit den Mittelfeldakteuren Fabio Abbruzzese und Vignon Amegan zwei weitere Neue ihren Einstand beim SVS geben.
Dort hätte sicherlich niemand etwas dagegen, wenn es den Debütanten genauso erginge wie den einst ebenfalls frisch verpflichteten Torhüter Benjamin Gommert und Abwehrmann David Romminger. Beide sorgten zu Beginn der Restrückrunde in der Saison 2010/11 maßgeblich dafür, dass mit einem 3:1-Sieg nicht nur eine Durststrecke von neun Spielen ohne Dreier ihr Ende fand, sondern obendrein ein nachhaltiger Aufschwung eingeleitet wurde. Ort des Geschehens damals – das Stadion des FC Eintracht Bamberg.                                                    


Am Rande notiert:
Schlechte Erfahrungen: Vom 3:1-Sieg in Bamberg abgesehen, erwiesen sich die Klosterer bislang eher als Spätstarter in die Restrückrunde. So setzte es in den zurückliegenden drei  Jahren mit einem 1:2 beim TSV Rain am Lech sowie zwei Heimniederlagen (1:3 gegen Heimstetten, 1:2 gegen den 1. FCN II) durchweg Magerkost.

Neue Erfahrung: Mit der an diesem Wochenende beginnenden Restrückrunde das im Profifußball mittlerweile bewährte Freistoßspray auch in der Regionalliga Bayern eingeführt.
 

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