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Auswärts und doch zu Hause

Datum: 09.03.2014Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Auswärts und doch zu Hause

Ein Auswärtsspiel auf eigenem Platz – dieses Kuriosum wiederfährt dem SVS am Sonntag (14 Uhr) zum Start der Restrückrunde gegen den 1.FC Nürnberg II.

Der Grund dafür ist, dass im Nürnberger Stadion vor kurzen ein neuer Rasen verlegt wurde und dieser wegen der am vorherigen Samstagabend stattfindenden Bundesliga-Partie eine „Verschnaufpause“ benötigt.
Allerdings gereicht dieser zusätzliche Heimauftritt nicht unbedingt zum Vorteil für die Klosterer. Mutiert doch der „kleine Club“ auf fremdem Geläuf in schöner Regelmäßigkeit zum Giganten und hat dort schon sieben Siege angehäuft. Die große Arena zu Hause aber scheint mit nur zwei Erfolgen in neun Auftritten eher einschüchternd zu wirken. Solche Zahlen aber können SVS-Trainer Florian Schlicker wenig anhaben, sind doch seiner Meinung nach „Statistiken auch dazu da, wiederlegt zu werden.“ Was ihn nicht davon abhält, dem Rivalen einen ordentlichen Schuss Respekt entgegenzubringen: „Obwohl  es die Tabelle nicht unbedingt wiederspiegelt, ist der FCN sicherlich als Favorit anzusehen.“ Ist der FCN doch als Tabellen-Achter nur zwei Plätze und vier Zähler besser als die Oberpfälzer notiert. Auch in taktischer Hinsicht bringt dem Coach die kurzfristige Verlegung nicht aus dem Konzept: „Wir sind gut gewappnet und werden alles versuchen, um einen Dreier einzufahren. “ Die Basis für diesen Optimismus sieht Schlicker in der Vorbereitung, im Zuge derer „alle sehr gut gearbeitet haben.“
Als absoluter Gewinner aber darf sich Pascal Worst fühlen. Worst, der am Freitag 21 Jahre wurde, ist seit der Saison 2012/13 im Kloster, kam aber im Regionalligateam über Kurzeinsätze nicht hinaus. Dass er die Gelegenheit nun am Schopf ergriff, macht den Trainer froh. „Pascal hat seine Sache gut gemacht und gezeigt, das die Sechser-Position zu ihm passt.“
Sein Punktspieldebüt beim SV Seligenporten feiert Hannes Schäfke. Der linke Innenverteidiger kam zwar erst Mitte Februar, vermittelt aber ganz den Eindruck, als wäre er schon lange dabei. „Hannes hat sich bei uns sehr schnell eingelebt“, ist Schicker denn auch voll des Lobes und traut dem 25-jährigen „die Übernahme einer Führungsrolle zu.“ Dieses Ansinnen dürfte auf fruchtbaren Boden fallen. Geht doch der vom Nord-Regionalligisten VfR Neumünster gekommene Defensivakteur diese Aufgabe offensiv an: „Es ist einfach mein Naturell, dass ich mich auf dem Platz zeige.“ Auch was die weiteren Ziele betrifft hält er sich nicht hinter dem Berg: „Ich kenne zwar die Regionalliga Bayern noch nicht. Aber das Team hat viel Potential und einen guten Zusammenhalt. Ein einstelliger Tabellenplatz ist allemal drin.“
                                               
Am Rande notiert:

Von oben: Hannes Schäfke ist nach Benjamin Gommert das zweite „Nordlicht“ beim SVS. Der Torhüter kam im Februar 2011 und bestritt sämtliche 14 Rückrundenspiele. Am Saisonende zog es ihn dann zum SV Meppen (Regionalliga Nord), bei dem er noch heute im Kasten steht.

Nach unten: Gar nicht gerne erinnert man sich im Kloster an die letztjährige Phase nach der Winterpause. Erlebte man doch mit nur sieben Zählern in 14 Partien einen katastrophalen Einbruch und schaffte trotz einer tollen Vorrunde, in der man zeitweilig sogar von Platz zwei grüßte, noch so eben den Klassenerhalt.
 

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