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Abschiede und Gründe, ein eigentlich bedeutungsloses Spiel zu gewinnen

Datum: 23.05.2014Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Abschiede und Gründe, ein eigentlich bedeutungsloses Spiel zu gewinnen

Gegen den FC Memmingen hat der SVS noch eine Rechnung offen.

Während der SV Seligenporten am heutigen Freitag (19 Uhr) den Abschluss einer gelungenen Saison feiern kann, dürfte sich Gemütslage beim Gegner FC Memmingen etwas anders darstellen. So vermochten die nach dieser Partie bestenfalls mit Rang Zwölf ins Ziel gehenden Allgäuer ihr eigentlich anvisiertes Vorhaben, einen einstelligen Tabellenplatz zu belegen, nur in der Frühphase der Spielzeit einzulösen. Wie überhaupt das komplette Ligajahr des FCM von nur sporadischen Höhepunkten gekennzeichnet war. Einer davon gelang ausgerecht gegen den SV Seligenporten, als die Schwaben im Hinspiel bis zur 60.Minute einem 0:1-Rückstand hinterherspielten, um dann dank einer urplötzlichen Leistungsexplosion noch einen 5:1-Kantersieg heraus zu schießen. „Nach einer guten ersten Hälfte, hat uns Memmingen dann richtig vorgeführt“, erinnert sich Co-Trainer Serdal Gündogan mit Schaudern an jenem nicht nur sportlich, sondern auch witterungsbedingt ziemlich kalten Abend. Nicht zuletzt deshalb möchte er „dieses letzte Spiel erfolgreich gestalten und dem Publikum noch etwas bieten.“ Ein weiterer Grund den 15. Saisonerfolg einzufahren wäre, dass der Dorfklub dann so ambitionierte Klubs wie den 1. FC Nürnberg II und die nach baldigen Drittliga-Weihen strebenden Würzburger Kickers in der Abschlusstabelle hinter sich lassen würde.
Es liegt in der Natur der Sache, dass solche „letzten“ Spiele auch einige Abschiede mit sich bringen. Während die Wechsel von Marco Wiedmann, Michael Brandl und Christian Knorr, die alle beim FC Amberg anheuern, schon länger feststehen, steht seit kurzem eine weitere einschneidende Personalie fest. So hat Dominik Stolz in dieser Woche bekannt gegeben – wir berichteten bereits – seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. Vor dem Hintergrund, dass Dominik Stolz das Herzstück der Klosteroffensive bildet und obendrein mit aktuell  18 Saisontoren die beste Ausbeute eines SVS-Kickers seit der Zulassung für die Bayernliga aufweist, wird deutlich, wie schmerzhaft der Abschied des begnadeten Technikers ist. „Spieler mit einer solchen Qualität sind nicht so schnell zu ersetzen. Wir müssen nun versuchen, diese Lücke anderweitig zu schließen“, bedauert Spielleiter Michael Pfeifer diesen Verlust, um aber sogleich positiv in die Zukunft zu blicken: „Das Gerüst unserer Mannschaft steht, wir haben ein solide Basis.“
Davon unabhängig werden einige Zuschauer diesen Abend in guter Erinnerung behalten. Gibt es doch ein Trikot von BvB-Star Sebastian Kehl mit Originalunterschriften der Profis des im Pokalfinales so unglücklich unterlegenen Teams zu gewinnen. Außerdem suchen drei Freikarten für das Freundschaftsspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth (1. Juli) ihren Besitzer. Lose gibt es zum Stückpreis von einem Euro. Der Erlös dieser Aktionen fließt in  die Jugendarbeit des SVS.                                       
               
Zahlenspiele:
Fragt man die Statistik, scheint ein Sieg gegen Memmingen recht unwahrscheinlich:

Das letzte Spiel: Die Saisonabschlussspiele seit dem Bayernligaaufstieg waren für den SVS bislang wenig ertragreich. So gab es lediglich am Ende der Saison 2008/09 mit 4:3 gegen die SpVgg Weiden einen Sieg. Die folgenden vier Partien wurden dann stets verloren.

Der letzte Bezirk: Gegen die Klubs aus Schwaben verzeichnen die Klosterer mit Durchschnittlich 1,17 Zählern pro Partie die schwächste Ausbeute aller bayerischen Regierungsbezirke. Die Klubs aus der Opferpfalz sind, beziehungsweise waren – derzeit spielt keiner von ihnen in der Regionalliga - mit 2,13 Punkten pro Spiel die Lieblingsgegner.
 

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