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Wenn der Gegner einfach besser ist

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 19.04.2018
Wenn der Gegner einfach besser ist

Trotz einer kurzzeitigen Führung, besaß der SVS beim FC Scheinfurt 05 keine echte Siegchance.

Nichts zu holen gab es für den SV Seligenporten bei der 1:4 (1:3)-Niederlage beim in allen Belangen klar überlegenen FC Schweinfurt 05. Immerhin leistete der 1. FC Nürnberg II mit seinem 1:0 in Memmingen Schützenhilfe, so dass der SVS weiterhin auf einen Relegationsplatz bleibt.
Mit Ausnahme von Tobias Kramer (Gehirnerschütterung), für den Danilo Dittrich auflief, vertraute Trainer Roger Prinzen der Formation, die Unterföhring mit 5:0 bezwang. Schweinfurt entfachte sofort nach Anpfiff enormen Druck und schnürte seinen Gast in dessen eigener Hälfte ein. So musste Kevin Woleman schon nach acht Minuten gegen Marius Willsch auf der Hut sein, bevor SVS-Keeper Sebastian Kolbe einen Kopfball von Adam Jabiri entschärfte (10.). Trotzdem aber sollten die Klosterer in Führung gehen. Ausgangspunkt war Kai Neuerer, der Matthias Strohmaier überrumpelte und  das Leder in den Lauf von Raffael Kobrowski spielte. Der behielt die Nerven und überwand FC-Torhüter Alexander Eiban mit einem satten 18-Meter-Schuß zum 1:0 (17.).
Angestachelt von diesem zweifellos recht überraschenden Spielstand, drehte der FCS vor seinen 609 Zuschauer nun erst richtig auf. Verzog Willsch noch aus kurzer Distanz (21.), brach es wenig später knüppeldick über die Klosterer herein. Den Anfang machte Dominik Weiß, der einen von Kolbe ins Feld abgewehrten Schuss von Philipp Messingschlager, zum 1:1-Ausgleich (30.) abstaubte. Nur zwei Zeigerumdrehungen später war die Partie gedreht. Kolbe brachte zwar noch die Fingerspitzen an einen Kopfball von Willsch heran, damit die Flugbahn entscheidend zu verändern, blieb ihm jedoch versagt. Damit nicht genug – setzten die Hausherren doch in der 35. Minute noch einen Treffer obendrauf. Nach Vorarbeit des enorm agilen Weiß, nahm Messingschlager den Ball per Seitfallzieher an der Strafraumkante volley – 3:1.
Dem SVS war zu Gute zu halten, dass er nach diesen furchtbaren 300 Sekunden nicht vollends in sich zusammenbrach, sondern noch immer um Spielkultur bemüht war. Trotzdem aber beherrschte Schweinfurt die Szenerie fast nach Belieben und inszenierte einige weitere so sehenswerte wie schnelle Aktionen. Insbesondere Jabiri tat sich in diesem Zusammenhang hervor. Der FCS-Stürmer traf in der 54. Minute das Gebälk  und musste sich kurz danach dem großartig reagierenden Kolbe geschlagen geben. Besser machte es schließlich Florian Pieper, der aus kurzer Distanz zum 4:1 (70.) abstaubte. Die letzte Aktion gehörte dann dem SVS in Gestalt des eingewechselten Sven Seitz, der im Duell mit Eiban eine Resultatsverbesserung vergab (87.).


Stimmen zum Spiel:
Gerd Klaus, Trainer FC Schweinfurt 05: „Wir hatten sehr viel Ballbesitz und konnten es ausnutzen, dass die Gäste sich durch die Anreise direkt nach der Arbeit nicht Optimal vorbereiten konnten. Die drei Punkte haben wir uns verdient.“

Roger Prinzen, Trainer SV Seligenporten: „Es war aus Tabellensicht klar, dass wir hier nicht viel erben. Individuelle Fehler haben uns den Mannschaftserfolg gekostet. Wir sind um 16 Uhr losgefahren. Unsere Spieler sind direkt von der Arbeit gekommen. So war eine geordnete Vorbereitung auf das Spiel nicht möglich. “
 

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