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Viel Aufwand, aber kein Ertrag

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 23.10.2016
Viel Aufwand, aber kein Ertrag

Trotz wesentlich größerer Spielanteile verliert der SV Seligenporten beim VfR Garching mit 1:3 (1:1) und rutscht wieder auf einen Relegationsrang zurück.

Den bei bestem Föhnwetter im Garchinger Stadion am See weilenden 350 Zuschauern wurde bei dieser Partie deutlich vor Augen geführt, was die beiden in der Tabelle so unterschiedlich platzierten Aufsteiger trennt. Während die tief im Keller stehenden Klosterer ihr klares Plus an Spielanteilen  viel zu wenig nutzten, agierte die Überraschungsmannschaft des VfR vor dem Tor eiskalt und brillierte mit einer annähernd perfekten Chancenverwertung.
Das SVS Trainerduo Florian Schlicker und Serdal Gündogan musste mit dem  beruflich verhinderten Pascal Worst sowie dem erkrankten Marcel Schelle auf zwei Schlüsselspiele in der Defensive verzichten. Während Alexander Braun den Part in der Innenverteidigung übernahm, besetzte Christian Held die vakante Position im Vierer-Mittelfeld. Den Plan, der Klosterer sich erst einmal zu formieren, durchkreuzten die Gastgeber nach vier Minuten gnadenlos, als Daniel Suck den Ball per Freistoß das erste Mal überhaupt in Richtung Tor schickte und dieser aus etwa 25 Metern flach rechts unten zum 1:0 für die Hausherren einschlug. Der SVS aber steckte diesen Rückschlag schnell weg und übernahm in der Folge eindeutig die Spielkontrolle. Dieses Aufbegehren sollte auch bald in entsprechende Chancen münden. Doch weder Bastian Herzner, der sich im Strafraum gegen seinen Bewacher nicht durchzusetzen vermochte (15.), als auch Patrick Hobsch, der aus 16 Metern den Ball nicht richtig traf (19.), konnten daraus Kapital schlagen. Die Klosterer  ließen sich davon nicht unterkriegen und beschäftigten die keineswegs sattelfeste VfR-Defensive weiterhin. Eine schöne Kombination der Gäste unterband der Garchinger Silas Göpfert dann mit einem Handspiel im Strafraum. Den fälligen Strafstoß netzte Bastian Herzner humorlos zum 1:1-Ausgleich ein (27.). Nach einer halben Stunde musste SVS-Keeper Christopher Pfeiffer alles aufbieten, um einen Knaller von Suck aus dem Winkel zu fischen. Beim unmittelbar darauffolgenden Konter ließ der sich in guter Position befindliche Marcel Mosch ebenso den nötigen Killerinstinkt vermissen, wie auch Herzner, der in der 35. Minute nicht zum Abschluss kam.
Aus Klostersicht fatale Duplizität der Ereignisse dann nach der Pause, als erneut eine kurze Drangphase der Garchinger von Erfolg gekrönt wurde. Allerdings ging dem eine recht undurchsichtige Entscheidung des Schiedsrichterteams voraus. Entgegen der Anweisung des Assistenten auf der Gegengerade, der auf Einwurf für den SVS entschied, nahm Schiedsrichter Andreas Hummel (Betzigau) das Szenario umgekehrt wahr und sprach der Heimelf den Vorteil zu. Diese nutzte die offensichtliche Verwirrung des sich in der Vorwärtsbewegung befindlichen SVS konsequent und gekonnt aus, indem Giovanni Goia die Kugel bekam, diese zu Manuel Eisgruber weiterleitete. Dessen Schuss touchierte erst den linken Pfosten, um schließlich zum 2:1 im Tor zu landen (54.). Zwei Minuten später hätte Eisgruber die Partie endgültig entscheiden können, traf aber aus nächster Nähe nur die Latte.  Seligenporten verbuchte nun wieder die deutlich größeren Spielanteile, gefiel sich aber zu sehr im Kombinationsfußball und ließ die nötige Kaltschnäuzigkeit vor dem Kasten vermissen. Nachdem der aufgerückte Außenverteidiger Stanislaus Herzel aus etwa sieben Meter das Tor nicht traf (82.), setzte abermals Eisgruber mit dem 3:1 kurz vor Schluss den Deckel auf die Partie.

Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Es war eine unglückliche Niederlage. Nach dem schnellen Rückstand haben wir eine gute Reaktion gezeigt und den verdienten Ausgleich gemacht. Auf dem tiefen Boden hat das Team in der zweiten Halbzeit im Großen und Ganzen gut gekämpft, sich aber nicht belohnt.“

Daniel Weber, Trainer VfR Garching:. Beide Teams lieferten sich ein klasse Spiel mit Tempo und Kampf. Nach unserem schnellen Führungstreffer haben wir den Faden verloren und zu recht den Ausgleich kassiert. Wenn du einen Lauf hast, dann hast du auch das nötige Glück. Wir hatten aber auch einige Kontergelegenheit und deshalb ist der Sieg auch verdient.“


 

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