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Toller Keeper, aber keine Punkte

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 16.03.2014
Toller Keeper, aber keine Punkte

In einer interessanten und mit zahlreichen Torchancen gewürzten Partie unterliegt der SV Seligenporten einer überlegen agierenden SpVgg Greuther Fürth II verdient mit 1:2 (0:2).

SVS-Trainer Florian Schlicker brachte mit Gegensatz zur Vorwoche mit Matthias Katerna wieder eine echte Spitze und zog Dominik Stolz wieder auf seine angestammte Position ins zentrale Mittelfeld zurück. Und Katerna hatte auch nach gerade einmal 60 Sekunden Spielzeit die erste Gelegenheit, scheiterte aber aus 16 Metern am Fürther Keeper Tom Mickel. In der Folge verbuchten die Gäste zwar die größeren Spielanteile, trotzdem bot sich erneut Katerna die Chance zur Führung, als er an einer von Dominik Stolz hereingegebenen Ecke äußerst knapp vorbeischrammte (10.). Aus dieser Situation sollte sich  sich dann ein brandgefährlicher Konter der Fürther entwickeln. Alexander Piller spielte sich auf der rechten Seite durch und passte zum zentral stehenden Jann George, der nur noch SVS-Torhüter Dominik Brunnhübner vor sich hatte. Im Duell der beiden besten Spieler des Tages behielt letztgenannter die Nerven und schlussendlich auch die Oberhand. Die Klosterer ihrerseits versuchten ihr Glück mit ruhenden Bällen. Doch zuerst kam Hannes Schäfke bei einem Freistoß von Stolz den berühmten Wimperschlag zu spät (18.) und einen Knaller von Dominik Räder entschärfte Mickel per Faustabwehr (20.). Besser, weil erfolgreicher, machte es George für die SpVgg. Der pfeilschnelle Stürmer versetzte zuerst Schäfke, um dann auch seinem vorherigen Bezwinger im Kloster Tor mit einem Flachschuss zum 0:1 keine  Abwehrchance zu bieten. Die  folgenden beiden Szenen sollten dann  den grundlegenden Unterschied beider Teams offenbaren. Während Katerna in aussichtsreicher Lage einmal mehr an Mickel scheiterte, demonstrierte George wenig später den erfolgreichen Torschuss in beeindruckender Manier, indem er aus elf Metern eiskalt zum 0:2 einschob (42.). 
Fortan kombinierten sich die Greuther gegen ihren sichtlich angeschlagenen Kontrahenten ein ums andere Mal in deren Hoheitsgebiet und ließen mit so mancher Möglichkeit den Atem der 213 Zuschauer stocken. Richtig mit dem Glück im Bunde stand der SVS, als der quirlige Julian Kolbeck einmal mehr George die Kugel servierte, dieser jedoch aus etwa zehn Metern zu genau Maß nahm und statt ins Netz, nur die Latte traf (65.). Der direkte Gegenzug gebar dann  die Ahnung einer eigentlich nicht mehr für möglich gehaltenen Wende. Cem Ekinci, zehn Minuten vorher für den glücklosen Katerna gekommen, zeigte lang vermisstes Stürmerblut und wuchtete an der Strafraumkante stehend, die Kugel trocken zum 1:2-Anschlusstreffer ins Zielgebiet. Seligenporten  war nun um den  Ausgleich bemüht, machte sich aber mit unnötigen Ballverlusten das Leben selbst schwer, was die Fürther zu brandgefährlichen Kontern nutzten. So musste Brunnhübner binnen 30 Sekunden zweimal gegen Fabian Klose retten (82.), um dann, nur eine Zeigerumdrehung später, in nicht weniger halsbrecherischer Manier auch Lino D’Adamo das Leder abzuluchsen. Als sich Schäfke fünf Minuten vor dem Ende zu einer Notbremse hinreißen ließ und dafür vom guten Schiedsrichter Lothar Ostheimer mit „Rot“ bedacht wurde, war die Frage nach dem Sieger beantwortet.                            

Stimmen zum Spiel:
Florian Schicker, Trainer SV Seligenporten: „Wir haben ordentlich begonnen, dann aber den Gegner mit ganz einfachen Fehlern zum Tore schießen eingeladen. Insgesamt waren wir nicht in der Verfassung, um den Fürther gefährlich zu werden. Wir können uns bei Dominik Brunnhübner bedanken, dass er uns im Spiel gehalten hat.“

Ludwig Preis, Trainer SpVgg Greuther Fürth II: „Im der ersten Halbzeit war der SVS zwei- oder dreimal gefährlich, Nach dem 1:0 kam mehr Sicherheit in unser Spiel. Das 1:2 fiel dann aus dem Nichts. Unter dem Strich sind wir als verdienter Sieger vom Platz gegangen.“
 

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