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Tapfere Klosterer unterliegen gegen 1860 München deutlich mit 0:3.

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 11.03.2018
Tapfere Klosterer unterliegen gegen 1860 München deutlich mit 0:3.

Über weite Strecken ebenbürtig, zeigte der SVS bei gegnerischen Freistößen fatale Schwächen.

Seligenporten. Der SV Seligenporten kassierte seinem ersten Spiel nach der Winterpause beim Spitzenreiter und Aufstiegsfavoriten TSV 1860 München eine glatte 0:3 (0:1)-Niederlage.  Während Markus Ziereis für die „Löwen“ einen Doppelpack (22., 74.) schnürte, sorgte Philipp Steinhart (88.) für den Schlusspunkt. Obgleich auf dem Papier recht deutlich, beinhaltete diese elfte Pleite im 22. Saisonspiel für die mehr denn je im Abstiegskampf verstrickten Klosterern  etliche positive Aspekte. „Wir haben mutig nach vorne verteidigt und den Gegner unter Druck gesetzt“, verteilte SVS-Coach Roger Prinzen hinterher denn auch ein Pauschallob an seine kickende Belegschaft, um dann aber freilich  eingestehen zu müssen, dass „es am Ende leider nutzlos war.“ Nutzlos vor allem deshalb, weil die Klosterer bei den gegnerischen Standards viel zu oft nicht im Bilde waren, wurden doch zwei der drei Gegentore per Freistoß eingeleitet. Ein Manko, dass Prinzen schon vor kurzem in einem Interview anprangerte. „Wir waren bei den Freistößen der Münchner einfach nicht clever genug“, schlug Kapitän Stanislaus Herzel in dieselbe Kerbe. Dabei hätte der Abend durchaus einen ganz anderen Verlauf nehmen können, besaßen die Klosterer doch einige hochkarätige Chancen. Zweifellos auch etwas von  der für Regionalligaverhältnisse mit 12500 Zuschauern gigantischen Kulisse im altehrwürdigen Grünwalder Stadion verunsichert, vermochten jedoch weder Sven Seitz (3.) noch Raffael Kobrowski (24.) oder Fotios Katidis (55.) ihre hochkarätigen Gelegenheiten zählbar umzumünzen.
Trotzdem zeigte sich Herzel mit der Leistung zufrieden: „Wir haben lange richtig gut dagegengehalten und sind enorm viel gelaufen.“ Ebensolche Tugenden fordert Herzel nun auch für die kommenden Aufgaben: „Wenn wir daran anknüpfen, werden wir sicherlich unsere Punkte holen.“ Ob sich dieser mit eindeutig mehr Gewissheit, als mit bloßer Hoffnung in der Stimme untermalte Auftrag tatsächlich umsetzen lässt, wird sich schon im Match gegen den TSV Buchbach erweisen.
Das beste Mittel eine Niederlage zu verarbeiten, ist bekanntlich der nächste Sieg. Somit kommt es dem SV Seligenporten sicherlich ganz gelegen, dass nur vier Tage nach der 0:3-Niederlage beim TSV 1860 München bereits an diesem Dienstag (18.30 Uhr) im Kloster die Nachholpartie gegen den TSV Buchbach auf dem im Monat März extrem eng getakteten Terminplan steht. Der Klub aus dem Landkreis Mühldorf am Inn ist ein Gründungsmitglied der Regionalliga Bayern und dort seitdem auch immer vertreten. Diese Leistung ist umso beachtlicher, als sich der Dorfklub trotz seiner nicht eben üppigen Mittel sogar meist in der oberen Tabellenhälfte tummelte. Auch in diesem Jahr legte der TSV mit 14 Zählern aus den ersten sechs Spielen einen fulminanten Start auf den Rasen. Mit den aktuellen Rang 13 ist der Höhenflug zwar längst vorbei, dass der TSV aber die besten Voraussetzungen besitzt, um das anvisierte Ziel „Klassenerhalt“ recht souverän zu erreichen, wurde beim der knappen wie unglücklichen Niederlage bei den „Löwen“ deutlich, wo man erst in der 94. Minute das 1:2 kassierte.
Darüber hinaus darf sich der TSV Buchbach auch als ein Klub der Rekorde fühlen. So verkörpert Trainer Anton Bobenstetter mit seinen bislang 199 Regionalligapartien den Rekordcoach in Bayerns Fußballoberhaus. Auf der anderen Seite der Linie stellt Aleksandro Petrovic mit seinen 189 Einsätzen ebenfalls das Höchstmaß an Kontinuität dar.                           
                                                                                                   
Am Rande notiert:
Die Klosterer und der TSV Buchbach
Das letzte Spiel: Im Hinspiel hielten die Klosterer lange die „Null“. Doch nach einer gelb-roten Karte für Kai Neuerer (65.), nahm das Unheil seinen Lauf, so dass Thomas Leberfinger (70.) und Stefan Denk (83.) die Klosterer geschlagen nach Hause schickten.
Die Bilanz: Mit bislang 17 Partien ist der TSV Buchbach der Gegner, gegen den der SVS seit seinem erstmaligen Aufstieg in die Bayernliga 2008/09 am häufigsten gespielt hat. Die Bilanz spricht mit fünf Siegen, vier Remis und acht Pleiten bei 16:30 Toren klar gegen den heutigen Gastgeber. Vor eigenem Publikum gab es bislang immerhin vier Siege bei jeweils zwei Unentschieden und Niederlagen.
 

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