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Stolz lässt die Klosterer jubeln

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 24.03.2014
Stolz lässt die Klosterer jubeln

Die Nummer sieben des SVS legt beim 2:1 (1:1)-Sieg in Ingolstadt einen Treffer vor und trifft kurz vor Schluss dann selbst.

„Wir müssen gegen solche spielstarken Mannschaften, wie der FC Ingolstadt II eine ist, unsere Gelegenheiten nutzen.“ So nannte Co-Trainer Serdal Gündogan vor dem Spiel die Zutaten für ein mögliches Erfolgsrezept. Gesagt und auch getan. Denn im Gegensatz zu den Vorwochen imponierte der SV Seligenporten beim FCI II mit einer konsequenten  Chancenverwertung und belohnte sich mit einem glücklichen 2:1 (1:1)-Erfolg.
Dabei erwischten die Klosterer einen denkbar schlechten Start und mussten schon nach drei Minuten einem 0:1-Rückstand hinterherlaufen. Nach einem Zuspiel von Steffen Jainta auf Reagy Ofosu produzierte Michael Brandl bei seinem Klärungsversuch ein Handspiel. Den fälligen Elfmeter setzte Christoph Knasmüllner rechts unten in die Klostermaschen. Mit dieser Führung im Rücken schnürte der FCI seinen Kontrahenten in dessen eigener Hälfte regelrecht ein. Der SVS seinerseits kam in dieser Phase nicht über Ansätze hinaus. Glückte doch einmal ein Zuspiel in die Spitze, wurde es von den Ingolstädtern umgehend zunichte gemacht. Diesen musste es dann  in der 21. Minute so erscheinen, als hätte sie der berüchtigte Blitz aus heiterem Himmel getroffen. Denn eine weite Flanke vom an der rechten Seitenlinie durchgelaufenen Dominik Stolz, lochte der im Strafraum lauernde Cem Ekinci humorlos zum 1:1 ein. Drei Minuten später hätte Knasmüllner die Verhältnisse wieder zurechtrücken können, lupfte die Kugel aber aus elf Metern an die Latte. Trotzdem aber bekamen die Klosterer nun besseren Zugriff auf die Partie. Diese forderten nach einer halben Stunde einen Strafstoß, als Kapitän Christopher Schaab im Sechzehner zu Fall kam. Doch Schiedsrichter Rainer Pongratz entschied wohl zu Recht auf Weiterspielen. Die Schlussphase im ersten Durchgang gehörte wieder dem FCI. So musste Michael Brandl gegen Felix Habersetzer ebenso schlimmeres verhüten, wie unmittelbar danach auch Florian Jakl gegen Stefan Müller.
Die zweite Hälfte begann zunächst wie die Erste: Stürmische Hausherren, die ihre Gäste tief in die Defensive drängten und deren Torhüter Dominik Brunnhübner einige Arbeitsnachweise abverlangten. Der musste erst einen Knaller von Müller per Flugparade entschärfen (49.), um nur eine Minute später auch im Duell gegen Günther-Schmidt kühlen Kopf zu behalten. Nach einer guten Stunde wäre der ganz in Kanariengelb gewandete Torhüter wohl machtlos gewesen, doch Dominik Weiß lenkte eine scharfe Hereingabe von Samuel Riegger aus kurzer Entfernung am Kasten vorbei. Standen die Klosterer hier noch mit dem Glück im Bunde, haderten sie wenig später mit dem Fußballmächten, als nach einem tollen Konterangriff Julian Schäf freie Schussbahn vorfand, das Leder aber an einem Abwehrbein hängen blieb (71.). Kurz vor dem Abpfiff versetzten die Klosterer ihrem Gegner einen – wie es FCI-Trainer Tommy Stipic hinterher nannte – „Stich mitten ins Herz“, als Dominik Stolz ein Zuspiel von Christian Knorr in bester Arjen-Robben-Champions-League-Finale-Manier zum 2:1-Siegtreffer (89.) am Keeper vorbeispitzelte.
Nach diesem zwar unverhofften, jedoch nicht minder wichtigen Sieg, kann der SV Seligenporten bei dem am Dienstag (19 Uhr) anstehenden Heimspiel gegen den SV Schalding-Heinig einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt vollziehen. Dies umso mehr, als die Kicker aus dem Passauer Vorort derzeit den zweiten Relegationsplatz belegen und der SVS somit das Polster auf diese gefahrenträchtige Tabellenregion weiter ausbauen könnte. Hoffnung darauf gibt es allemal. Gelang den Klosterern doch in der Hinrunde ein spektakulärer 5:2-Erfolg.            


Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Der frühe Rückstand hat unsere Planungen, aus einer verstärkten Defensive heraus zu spielen, über den Haufen geworfen. Trotzdem aber hat die Mannschaft dann gut reagiert und immer an sich geglaubt. Natürlich hatten wir Glück, trotzdem aber tut es gut, auch einmal solch ein Spiel zu gewinnen.“

Tommy Stipic, Trainer FC Ingolstadt II: „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben gut gespielt und extrem unglücklich verloren. Der Ausgleich fiel praktisch aus dem Nichts und auch das zweite Tor war wie ein Stich mitten ins Herz.“
 

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